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STARCRAFT II AUF HOHEM NIVEAU IN KÖLN
03.06.12 13:30
StarCraft 2
Die German Nationals der World Championship Series sind noch in vollem Gange. In Köln, der deutschen Hauptstadt des eSports, trafen 16 deutsche Spieler zusammen und spielten in einem Double-Elimination-System vier Plätze für das europäische Finale aus. Zudem ist der Eintritt frei - doch wo sind die Zuschauer?
Der Samstag
Am ersten Tag der Qualifikation für ein großes Turnier, welches von Blizzard ausgetragen wird, standen bereits um 10 Uhr viele Besucher vor dem Eingang. Die Halle wurde allerdings nicht komplett gefüllt. Trotz freiem Eintritt zum Kölner Gürzenich und 50 StarCraft II T-Shirts für die ersten 50 Besucher waren einige Sitzreihen nicht besetzt. Der Spielerkreis in der Mitte, an dem die Partien ausgetragen wurden, welche nicht auf dem Stream zu sehen waren, war für Fans vor Ort zugänglich. So musste sich Dario 'TLO' Wünsch als Zuschauermagnet des Öfteren durch mehrere Reihen Fans kämpfen, um von seinem Platz loszukommen. Die Zuschauer hatten eigentlich alles, was sie als Fan des eSports brauchen; die Nähe zu den Stars, Verpflegung und eine Free-Gaming-Area.

Es gibt durchaus
noch freie PlätzeDoch wo sind die Zuschauer? Zwar waren die ersten Reihen gefüllt, aber sollte man bei freiem Eintritt und einem Geschenk für die ersten Fans vor Ort nicht Angst haben, keinen Sitzplatz mehr zu bekommen? Im Gürzenich war dies am Wochenende nicht der Fall. Selbst die Leute, die erst am späten Nachmittag den Weg in die Halle fanden, konnten ganz entspannt einen guten Platz ergattern. An dem Aufgebot der Spieler kann es auch nicht liegen, da die 16 vermeintlich besten Spieler Deutschlands vor Ort und fast jederzeit erreichbar waren. Am späteren Nachmittag des ersten Tages konnte man von einigen HasuObs-Fans Zurufe hören, nachdem er sich gegen KrasS durchsetzen konnte, die große Euphorie blieb bis dato jedoch aus.
Der Zeitplan - ein ständiges Problem?
Es ist in der Vergangenheit keine Seltenheit gewesen, dass Events, welche von der ESL ausgetragen wurden, bis in die späten Abendstunden gingen. Am Samstag war der Zeitplan sehr knackig angesetzt. Von 12 bis 22 Uhr sollten die Begegnungen ausgetragen werden. 16 Spieler, ein Double-Elimination-System, jedes Spiel im Best-of-Three-Modus, Wechsel von Hauptbühne zu Spielerkreis - all das kann doch nur schiefgehen.
Am ersten Tag war dies jedoch nicht der Fall. Entgegen des Zeitplans war das letzte Spiel nicht um 22 Uhr, sondern um 20:30 Uhr zu Ende. Doch was war dieses Mal anders? Warum nicht immer so? Der ganze Ablauf des Turniers war aus organisatorischer Sicht wesentlich angenehmer und einfacher als zum Beispiel bei den EPS Spring Season 2012 Finals. Die Spieler wussten, wo sie sitzen sollen, der Auf- und Abbau verlief reibungslos. Über Lags wurde sich kaum beschwert, das liegt aber wohl auch an der Location. Im Gürzenich in Köln gibt es mehrere getrennte Hochgeschwindigkeitsleitungen, sodass genügend Bandbreite für Streamer, Spieler und die Presse zur Verfügung stand. Schlussendlich übertraf man den Zeitplan sogar und war gut 90 Minuten vor dem offiziellen Ende mit dem ersten Tag fertig - das ist positiv zu bewerten.
Der Sonntag
Es ist Finaltag und nur noch fünf der ehemals 16 Spieler sind noch im Turnier. Die vermeintlich fünf stärksten StarCraft II-Akteure aus Deutschland, namentlich Dennis 'HasuObs' Schneider, Giacomo 'Socke' Thüs, Thorsten 'DBS' Seiffert, Jonathan 'DarK.FoRcE' Belke und Andreas 'KrasS' Ullrich, waren noch vor Ort. Eigentlich ein Grund für jeden geneigten Fan, der in der Nähe von Köln lebt, schnell in den Zug oder das Auto zu steigen und zum Gürzenich zu fahren.

Abwechslung ist
defitniv gegebenAber auch am zweiten Tag blieben die großen Zuschauermassen aus. Gut, die Hälfte der Halle ist gefüllt, Stimmung kommt indes aber nur selten auf. Dabei bietet der Aufbau eigentlich alles für einen eSports-Begeisterten, was man sich denn wünscht. In der Free-Gaming-Area kann der neue Teil von World of Warcraft gespielt werden, die Sitze sind direkt vor den Idolen auf der Bühne. Wenige Meter hinter den Zuschauerreihen spielen die Profis und man kann ihnen über die Schulter schauen. Auch ein Grubby oder ein TaKe sind vor Ort und für gelegentliche Gespräche zu haben. Doch beide hatten nicht viel mit Fans zu tun, bis auf die obligatorischen Autogramme natürlich. Dies lag jedoch nicht an der Location, sondern an den Zuschauern beziehungsweise Fans, die sich um eine entsprechende Signatur ihres Idols bemühten.
Die Location

Für Gemütlichkeit
ist in Köln gesorgtDie Location ist für Zuschauer, Spieler und Caster gut aufgebaut. Es gibt eine Reihe von Sitzplätzen für Erstgenannte, eine Free-Gaming-Area, den Pressebreich - welcher sich vor den Castern befindet - sowie genügend Platz für alle Besucher und Akteure. Links von den Zuschauern gibt es einen Chill-Bereich, welcher jedoch nur für Spieler und VIPs vorgesehen ist. Die Tatsache, dass es zwei verschiedensprachige Streams gibt und in der Halle nur der englische Stream gezeigt wird, ist etwas verwunderlich.
Der Samstag
Am ersten Tag der Qualifikation für ein großes Turnier, welches von Blizzard ausgetragen wird, standen bereits um 10 Uhr viele Besucher vor dem Eingang. Die Halle wurde allerdings nicht komplett gefüllt. Trotz freiem Eintritt zum Kölner Gürzenich und 50 StarCraft II T-Shirts für die ersten 50 Besucher waren einige Sitzreihen nicht besetzt. Der Spielerkreis in der Mitte, an dem die Partien ausgetragen wurden, welche nicht auf dem Stream zu sehen waren, war für Fans vor Ort zugänglich. So musste sich Dario 'TLO' Wünsch als Zuschauermagnet des Öfteren durch mehrere Reihen Fans kämpfen, um von seinem Platz loszukommen. Die Zuschauer hatten eigentlich alles, was sie als Fan des eSports brauchen; die Nähe zu den Stars, Verpflegung und eine Free-Gaming-Area.
Es gibt durchaus
noch freie PlätzeDoch wo sind die Zuschauer? Zwar waren die ersten Reihen gefüllt, aber sollte man bei freiem Eintritt und einem Geschenk für die ersten Fans vor Ort nicht Angst haben, keinen Sitzplatz mehr zu bekommen? Im Gürzenich war dies am Wochenende nicht der Fall. Selbst die Leute, die erst am späten Nachmittag den Weg in die Halle fanden, konnten ganz entspannt einen guten Platz ergattern. An dem Aufgebot der Spieler kann es auch nicht liegen, da die 16 vermeintlich besten Spieler Deutschlands vor Ort und fast jederzeit erreichbar waren. Am späteren Nachmittag des ersten Tages konnte man von einigen HasuObs-Fans Zurufe hören, nachdem er sich gegen KrasS durchsetzen konnte, die große Euphorie blieb bis dato jedoch aus.
Der Zeitplan - ein ständiges Problem?
Es ist in der Vergangenheit keine Seltenheit gewesen, dass Events, welche von der ESL ausgetragen wurden, bis in die späten Abendstunden gingen. Am Samstag war der Zeitplan sehr knackig angesetzt. Von 12 bis 22 Uhr sollten die Begegnungen ausgetragen werden. 16 Spieler, ein Double-Elimination-System, jedes Spiel im Best-of-Three-Modus, Wechsel von Hauptbühne zu Spielerkreis - all das kann doch nur schiefgehen.
Am ersten Tag war dies jedoch nicht der Fall. Entgegen des Zeitplans war das letzte Spiel nicht um 22 Uhr, sondern um 20:30 Uhr zu Ende. Doch was war dieses Mal anders? Warum nicht immer so? Der ganze Ablauf des Turniers war aus organisatorischer Sicht wesentlich angenehmer und einfacher als zum Beispiel bei den EPS Spring Season 2012 Finals. Die Spieler wussten, wo sie sitzen sollen, der Auf- und Abbau verlief reibungslos. Über Lags wurde sich kaum beschwert, das liegt aber wohl auch an der Location. Im Gürzenich in Köln gibt es mehrere getrennte Hochgeschwindigkeitsleitungen, sodass genügend Bandbreite für Streamer, Spieler und die Presse zur Verfügung stand. Schlussendlich übertraf man den Zeitplan sogar und war gut 90 Minuten vor dem offiziellen Ende mit dem ersten Tag fertig - das ist positiv zu bewerten.
Der Sonntag
Es ist Finaltag und nur noch fünf der ehemals 16 Spieler sind noch im Turnier. Die vermeintlich fünf stärksten StarCraft II-Akteure aus Deutschland, namentlich Dennis 'HasuObs' Schneider, Giacomo 'Socke' Thüs, Thorsten 'DBS' Seiffert, Jonathan 'DarK.FoRcE' Belke und Andreas 'KrasS' Ullrich, waren noch vor Ort. Eigentlich ein Grund für jeden geneigten Fan, der in der Nähe von Köln lebt, schnell in den Zug oder das Auto zu steigen und zum Gürzenich zu fahren.
Abwechslung ist
defitniv gegebenAber auch am zweiten Tag blieben die großen Zuschauermassen aus. Gut, die Hälfte der Halle ist gefüllt, Stimmung kommt indes aber nur selten auf. Dabei bietet der Aufbau eigentlich alles für einen eSports-Begeisterten, was man sich denn wünscht. In der Free-Gaming-Area kann der neue Teil von World of Warcraft gespielt werden, die Sitze sind direkt vor den Idolen auf der Bühne. Wenige Meter hinter den Zuschauerreihen spielen die Profis und man kann ihnen über die Schulter schauen. Auch ein Grubby oder ein TaKe sind vor Ort und für gelegentliche Gespräche zu haben. Doch beide hatten nicht viel mit Fans zu tun, bis auf die obligatorischen Autogramme natürlich. Dies lag jedoch nicht an der Location, sondern an den Zuschauern beziehungsweise Fans, die sich um eine entsprechende Signatur ihres Idols bemühten.
Die Location
Für Gemütlichkeit
ist in Köln gesorgtDie Location ist für Zuschauer, Spieler und Caster gut aufgebaut. Es gibt eine Reihe von Sitzplätzen für Erstgenannte, eine Free-Gaming-Area, den Pressebreich - welcher sich vor den Castern befindet - sowie genügend Platz für alle Besucher und Akteure. Links von den Zuschauern gibt es einen Chill-Bereich, welcher jedoch nur für Spieler und VIPs vorgesehen ist. Die Tatsache, dass es zwei verschiedensprachige Streams gibt und in der Halle nur der englische Stream gezeigt wird, ist etwas verwunderlich.
Zwitscher, Zwitscher? readmore.de gibt es auch auf Twitter!
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#1
Account deleted 03.06.2012 - 15:38
Irgendwie traut sich in Deutschland nie einer zu irgendwelchen Events zu gehen. :D
#2
pistons3 03.06.2012 - 15:40
ja aber es wurde auch nirgends was geschrieben.
gab null werbung ads man da vor ort live dabei sein kann und das es ncihts kostet. weder take ncoh readmore haben was gesagt.
soweit ichs mitbekommen hab :)
gab null werbung ads man da vor ort live dabei sein kann und das es ncihts kostet. weder take ncoh readmore haben was gesagt.
soweit ichs mitbekommen hab :)
#3
rolubo 03.06.2012 - 15:42
PROJECT X schrieb am 03.06. - 15:38:
Irgendwie traut sich in Deutschland nie einer zu irgendwelchen Events zu gehen. :D
Lol,du warst wohl noch nie auf der Gamescom^^
Is ganz einfach,ohne TOP Leute keine volle Halle.Nichts gegen Socke,Hasu etc.
aber die sind bei weitem nicht Weltelite.
edit:stimme pistons zu,hab erst gestern von dem event erfahren
editiert von rolubo, 03.06. - 15:42
#4
Er1cDelux3 03.06.2012 - 15:42
vll ist köln einfach nur die falsche stadt?!
#5
Account deleted 03.06.2012 - 15:45
Die Plätze im Bild sind ja alle reserviert?
#6
Sainsational 03.06.2012 - 15:45
rolubo schrieb am 03.06. - 15:42:
edit:stimme pistons zu,hab erst gestern von dem event erfahren
same here und das eher aus zufall.
#7
Adro 03.06.2012 - 15:46
Er1cDelux3 schrieb am 03.06. - 15:42:
vll ist köln einfach nur die falsche stadt?!
das wirds sein, schließlich befindet sich köln nicht am rande des größten ballungsgebietes der bundesrepublik.
editiert von Adro, 03.06. - 15:47
#8
keyc 03.06.2012 - 15:48
PROJECT X schrieb am 03.06. - 15:38:
Irgendwie traut sich in Deutschland nie einer zu irgendwelchen Events zu gehen. :D
Die Deutschen haben einfach was besseres zu tun.
#9
readmore | meiji 03.06.2012 - 15:49
Adro schrieb am 03.06. - 15:46:
Er1cDelux3 schrieb am 03.06. - 15:42:
vll ist köln einfach nur die falsche stadt?!
das wirds sein, schließlich befindet sich köln nicht am rande des größten ballungsgebietes der bundesrepublik.
Japantag war halt wichtiger als StarCraft 2 ez pz
#10
Snake7 03.06.2012 - 15:49
ich finde werbung fehlte. Ich wohne bei Köln und arbeite direkt in der innenstadt und habe durch zufall davon erfahrung. das es Free war les ich heute zum Ersten mal...
#11
Rocco 03.06.2012 - 15:56
Snake7 schrieb am 03.06. - 15:49:
ich finde werbung fehlte. Ich wohne bei Köln und arbeite direkt in der innenstadt und habe durch zufall davon erfahrung. das es Free war les ich heute zum Ersten mal...
ähnlich bei mir hab auch garnichts mitbekommen
#12
Agent Yellow 03.06.2012 - 16:06
Und bei dem vorhandenen Publikum frage ich mich auch: Wieviele sind externe Zuschauer, die wirklich einfach nur zum kucken gekommen sind, und wie viele sind Teammitglieder, Staff, eSport-Presse, Mitarbeiter etc. - letztere bilden bestimmt auch schon mal 50% des Publikums.
#13
Valor2002 03.06.2012 - 16:19
Das zeigt eindeutig, dass e-Sport noch nicht so angekommen ist, wie viele es sich wünschen. Aber wie hier angesprochen wird (keine Werbung), macht der junge E-Sport anscheinend auch noch vieles falsch.
#14
Saxonyme 03.06.2012 - 16:28
wär mir auch bisschen zu peinlich dorthinzugehen. versteh sowas
#15
impi. gogo bisu. 03.06.2012 - 16:28
"An dem Aufgebot der Spieler kann es auch nicht liegen, da die 16 vermeintlich besten Spieler Deutschlands"
Nette Analyse XDD
Nette Analyse XDD
#16
pistons3 03.06.2012 - 16:31
Saxonyme schrieb am 03.06. - 16:28:
wär mir auch bisschen zu peinlich dorthinzugehen. versteh sowas
dein selbstbewusstsein muss super niedrig sein. aber manchmal entscheidest du schon selber oder amchst du immer du das was du denkst das die anderen "cool" finden?
#17
Vadagnin 03.06.2012 - 16:40
Valor2002 schrieb am 03.06. - 16:19:
Das zeigt eindeutig, dass e-Sport noch nicht so angekommen ist, wie viele es sich wünschen. Aber wie hier angesprochen wird (keine Werbung), macht der junge E-Sport anscheinend auch noch vieles falsch.
Früher bei iFNG's waren die Hallen aber oftmals voll. Eher ein Rückschritt (zumindest in Europa).
#18
Sir Feedalot 03.06.2012 - 16:42
liegt wohl eher daran das es in deu kein wirklich gutes spielerischesniveau gibt. wer sollte sich denn dbs gegen df anschauen wollen!? ne danke dann lieber random stream.
#19
BB | need 03.06.2012 - 16:44
wenn man events richtig aufzieht, dann sind die auch voll. (siehe hsc irish pub|ic viewing)
hab von dem event jetzt das erste mal gelesen
hab von dem event jetzt das erste mal gelesen
#20
Sir Feedalot 03.06.2012 - 16:46
BB | need schrieb am 03.06. - 16:44:
wenn man events richtig aufzieht, dann sind die auch voll. (siehe hsc irish pub|ic viewing)
hab von dem event jetzt das erste mal gelesen
hast nix verpasst :D
#21
Hochglanznerd 03.06.2012 - 16:49
Einfach mal zwei oder drei Wochen vorher Schilder in der Nähe der austragenden Stadt aufstellen, jeder bekackte Zirkus oder Kirmes bekommt das hin.
#22
Alter Spieler 03.06.2012 - 16:54
Gründe:
1. Logistik & zur Verfügung stehendes Einkommen der Zielgruppe
- Logistik ist aufwändig und das zur Verfügung stehende Einkommen der Zielgruppe ist gering.
- 99% der "echten" Besucher (also niemand mit einer offiziellen Funktion; ohne Sponsering der An- und Abreise) dürften aus dem Großraum Köln kommen (Schüler- oder Studententicket, günstige Anreise mit einer Fahrgemeinschaft)
2. Zwei-Tages-Event
- Hotelkosten schrecken ein weiteres Mal Besucher von weiter weg ab
- Wenn man kein Hotel bucht: Warum sollte man auf ein Event fahren, wenn man nicht alles mitbekommt? Bei vielen anderen Sportarten wird ein Event an einem Tag ausgerichtet.
3. Kombination aus erhöhten Ausgaben (Zwei-Tages-Event und erhöhter Logistikaufwand) und niedriges zur Verfügung stehendes Einkommen wirkt sich ebenfalls negativ auf die Zuschauerzahlen aus
4. Breitband-Internet, Streaming und Wartezeiten auf dem Event
- Turniere kann man mittlerweile besser zu Hause verfolgen
- Bei Wartenzeiten hängt man nicht auf einem Turnier fest, sondern kann anderen Dingen nachgehen
- Auf Events wird ansonsten nichts geboten (wen juckt denn bitte noch eine Freeplay Area? Oh, cool. Ich kann das gleiche Spiel, das ich zu Hause habe, an einem schlecht eingestellten und ruckelnden PC spielen! Wenn das mal kein Argument ist, um 200km nach Köln zu fahren.)
5. Fazit
- eSport-Events auf Gaming-Messen: Ja, da sich hier das Preis-/Leistungsverhältnis für den Zuschauer eher die Waage hält. Logistik- und etwaige Hotelkosten verteilen sich auf mehrere Nutzen stiftende Faktoren (eSport Turnier, neue Hardware, neues Spiel, Messe Babes etc.)
- 2-tägige stand-alone eSport-Events mit Zuschauern: Epic Fail
- 1-tägige stand-alone eSport-Events mit Zuschauer: Fail
- x-tägige stand-alone eSport-Events ohne Zuschauer: Win (wenn es unbedingt offline sein muss und man nicht auf eine Messe kann; Warum? Ohne Zuschauer kann man auf wesentlich kostengünstigere Locations ausweichen; erforderliches Personal schrumpft, etc.)
- Sind wenige Zuschauer auf einem 2-tägigen-Event ein Zeichen dafür, dass der eSport noch nicht angekommen ist? Nein.
1. Logistik & zur Verfügung stehendes Einkommen der Zielgruppe
- Logistik ist aufwändig und das zur Verfügung stehende Einkommen der Zielgruppe ist gering.
- 99% der "echten" Besucher (also niemand mit einer offiziellen Funktion; ohne Sponsering der An- und Abreise) dürften aus dem Großraum Köln kommen (Schüler- oder Studententicket, günstige Anreise mit einer Fahrgemeinschaft)
2. Zwei-Tages-Event
- Hotelkosten schrecken ein weiteres Mal Besucher von weiter weg ab
- Wenn man kein Hotel bucht: Warum sollte man auf ein Event fahren, wenn man nicht alles mitbekommt? Bei vielen anderen Sportarten wird ein Event an einem Tag ausgerichtet.
3. Kombination aus erhöhten Ausgaben (Zwei-Tages-Event und erhöhter Logistikaufwand) und niedriges zur Verfügung stehendes Einkommen wirkt sich ebenfalls negativ auf die Zuschauerzahlen aus
4. Breitband-Internet, Streaming und Wartezeiten auf dem Event
- Turniere kann man mittlerweile besser zu Hause verfolgen
- Bei Wartenzeiten hängt man nicht auf einem Turnier fest, sondern kann anderen Dingen nachgehen
- Auf Events wird ansonsten nichts geboten (wen juckt denn bitte noch eine Freeplay Area? Oh, cool. Ich kann das gleiche Spiel, das ich zu Hause habe, an einem schlecht eingestellten und ruckelnden PC spielen! Wenn das mal kein Argument ist, um 200km nach Köln zu fahren.)
5. Fazit
- eSport-Events auf Gaming-Messen: Ja, da sich hier das Preis-/Leistungsverhältnis für den Zuschauer eher die Waage hält. Logistik- und etwaige Hotelkosten verteilen sich auf mehrere Nutzen stiftende Faktoren (eSport Turnier, neue Hardware, neues Spiel, Messe Babes etc.)
- 2-tägige stand-alone eSport-Events mit Zuschauern: Epic Fail
- 1-tägige stand-alone eSport-Events mit Zuschauer: Fail
- x-tägige stand-alone eSport-Events ohne Zuschauer: Win (wenn es unbedingt offline sein muss und man nicht auf eine Messe kann; Warum? Ohne Zuschauer kann man auf wesentlich kostengünstigere Locations ausweichen; erforderliches Personal schrumpft, etc.)
- Sind wenige Zuschauer auf einem 2-tägigen-Event ein Zeichen dafür, dass der eSport noch nicht angekommen ist? Nein.
#23
pistons3 03.06.2012 - 16:59
ich denke auch das ein rein dt event nicht so spannend ist.
zumindest fieber ich immer viel viel mehr mit wenn ein dt gegen ein nicht deutschen spielt. hier hat man schon acuh seine lieblingsspieler aber eigentlich ist es mir egal ob df hasu oder socke erster werden.
ich denke bei den europäischen finals würden acuh leute von weiter weg kommen als nur von köln. da es einfach viel spannender für viele ist.
zumindest fieber ich immer viel viel mehr mit wenn ein dt gegen ein nicht deutschen spielt. hier hat man schon acuh seine lieblingsspieler aber eigentlich ist es mir egal ob df hasu oder socke erster werden.
ich denke bei den europäischen finals würden acuh leute von weiter weg kommen als nur von köln. da es einfach viel spannender für viele ist.
editiert von pistons3, 03.06. - 17:00
#24
schweinebacke 03.06.2012 - 17:00
sc2 stirbt
#25
maRky 03.06.2012 - 17:00
sc2 ist tot
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