Forum » Offtopic » BWL Worauf zielen Motive ab? » Threadansicht
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#1
17.07.12, 14:58 Beiträge: 211 |
Ich bin gerade am BWL büffeln, und bin nun auf folgende Frage gestoßen: Worauf zielen Motive ab? Google spuckt leider keine wirkliche Antwort aus. Gibt es hier paar BWL Experten die mir die Antwort liefern könnten? |
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#2
17.07.12, 15:00 Beiträge: 1018 |
Kannst du vielleicht ein paar mehr Informationen geben? In welchem Kontext stehen die Motive? |
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#3
17.07.12, 15:02 Beiträge: 4590 |
Motiv Motive sind als zusammengehörend beobachtete Beweggründe für menschliches Verhalten, die sich z.B. in einer gedanklichen Vorwegnahme des Handlungszieles ausdrücken können. Bei den Motiven menschlichen Handelns lassen sich vor allem drei Formen unterscheiden, die entweder eine aufsuchende oder eine vermeidende Tendenz haben können, wobei Studien zeigten, dass aufsuchende und meidende Tendenzen bei den einzelnen Menschen weitgehend voneinander unabhängig sind. Das bedeutet etwa, dass ein Mensch zugleich ein stark aufsuchendes und vermeidendes Leistungsmotiv haben kann, also in einer Prüfungssituation zwischen Ambition und Angst hin- und herpendelt. Leistungsmotiv (Ziel des Verhaltens ist Leistung): Hoffnung auf Erfolg: man ist zuversichtlich, dass man erfolgreich sein wird, vs Furcht vor Misserfolg: man hat Angst zu versagen. Machtmotiv (Ziel des Verhaltens ist Macht): Hoffnung auf Macht: man glaubt, andere beeinflussen zu können, vs Furcht vor Machtverlust: man zweifelt daran, sich durchsetzen zu können. Anschlussmotiv (Ziel des Verhaltens ist positiver sozialer Kontakt): Hoffnung auf Anschluss: man hofft darauf, von anderen akzeptiert zu werden, vs Furcht vor Zurückweisung: man denkt, bei anderen nicht gut anzukommen. Dabei sind die Beweggründe des Handelns teilweise bewusst, teilweise nicht bewusst. Es gibt also Motive, die man sich selbst ausdrücklich zuschreibt, etwa Ehrgeiz oder den Wunsch, etwas zu verändern. Das menschliche Verhalten wird jedoch vor allem von unbewussten Motiven geprägt, also Motiven, die einer Person nicht unmittelbar einsichtig oder manchmal gar nicht zugänglich sind. McClelland hat gezeigt, dass vor allem die berufliche Leistung von unbewussten Leistungs- und Machtmotiven bestimmt wird. Unbewusste Motive werden in der Psychologie meist mit dem Thematischen Apperzeptionstest (TAT) gemessen, wobei den ProbandInnen Bildtafeln gezeigt werden, auf denen Personen in nicht eindeutigen Situationen zu sehen sind. Aus der Geschichte, die der Proband zum jeweiligen Bild erzählt, wird nach bestimmter Auswertungsregeln auf dessen Motive geschlossen. |
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#4
17.07.12, 15:05 Beiträge: 211 |
Zitat von DontPanic: Kannst du vielleicht ein paar mehr Informationen geben? In welchem Kontext stehen die Motive? Kann ich leider nicht sagen, ist halt sone dumme Übungsklausur nur mit Fragen. Ich vermute mal auf das Kaufverhalten. |
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#5
17.07.12, 15:05 Beiträge: 211 |
Zitat von slaughter: Motiv Motive sind als zusammengehörend beobachtete Beweggründe für menschliches Verhalten, die sich z.B. in einer gedanklichen Vorwegnahme des Handlungszieles ausdrücken können. Bei den Motiven menschlichen Handelns lassen sich vor allem drei Formen unterscheiden, die entweder eine aufsuchende oder eine vermeidende Tendenz haben können, wobei Studien zeigten, dass aufsuchende und meidende Tendenzen bei den einzelnen Menschen weitgehend voneinander unabhängig sind. Das bedeutet etwa, dass ein Mensch zugleich ein stark aufsuchendes und vermeidendes Leistungsmotiv haben kann, also in einer Prüfungssituation zwischen Ambition und Angst hin- und herpendelt. Leistungsmotiv (Ziel des Verhaltens ist Leistung): Hoffnung auf Erfolg: man ist zuversichtlich, dass man erfolgreich sein wird, vs Furcht vor Misserfolg: man hat Angst zu versagen. Machtmotiv (Ziel des Verhaltens ist Macht): Hoffnung auf Macht: man glaubt, andere beeinflussen zu können, vs Furcht vor Machtverlust: man zweifelt daran, sich durchsetzen zu können. Anschlussmotiv (Ziel des Verhaltens ist positiver sozialer Kontakt): Hoffnung auf Anschluss: man hofft darauf, von anderen akzeptiert zu werden, vs Furcht vor Zurückweisung: man denkt, bei anderen nicht gut anzukommen. Dabei sind die Beweggründe des Handelns teilweise bewusst, teilweise nicht bewusst. Es gibt also Motive, die man sich selbst ausdrücklich zuschreibt, etwa Ehrgeiz oder den Wunsch, etwas zu verändern. Das menschliche Verhalten wird jedoch vor allem von unbewussten Motiven geprägt, also Motiven, die einer Person nicht unmittelbar einsichtig oder manchmal gar nicht zugänglich sind. McClelland hat gezeigt, dass vor allem die berufliche Leistung von unbewussten Leistungs- und Machtmotiven bestimmt wird. Unbewusste Motive werden in der Psychologie meist mit dem Thematischen Apperzeptionstest (TAT) gemessen, wobei den ProbandInnen Bildtafeln gezeigt werden, auf denen Personen in nicht eindeutigen Situationen zu sehen sind. Aus der Geschichte, die der Proband zum jeweiligen Bild erzählt, wird nach bestimmter Auswertungsregeln auf dessen Motive geschlossen. danke dir :) ich denke das dürfte mir weiterhelfen |
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#6
17.07.12, 15:06 Beiträge: 2151 |
wohnung voller tiermotive = tierliebhaber wohnung mit nackten frauen als motive = einsamer nerd wohnung mit coolen filmstars als motive = anderer spast habe einen bwl master, bin also profi in sowas |
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#7
17.07.12, 15:06 Beiträge: 8647 |
gehts spez. um Absatzmarketing Kaufmotive?! //e könnte dir dazu eine ganze pdf-Datei anbieten :D last edited by THE PROFESSOR @ 17.07.12 @ 15:06 |
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#8
17.07.12, 15:08 Beiträge: 4590 |
Kurzerklärung: (Höhere) Motive sind zeitlich relativ überdauernde psychische Eigenschaften von Personen. Sie werden im Zug der Sozialisation erworben und bilden ein verhältnismäßig stabiles System. Ausführliche Erklärung: 1. Begriff: (Höhere) Motive sind zeitlich relativ überdauernde psychische Eigenschaften von Personen. Sie werden im Zug der Sozialisation erworben und bilden ein verhältnismäßig stabiles System. 2. Komponenten: a) Aktivierende Komponente: Triebe, die das Verhalten, ausgelöst durch Störung des biologischen Gleichgewichts, aktivieren und lenken (Aktivierung, Emotionen). b) Kognitive Komponente: bewusster oder willentlicher Prozess der Zielsetzung, der Wahrnehmung und Interpretation von Handlungsalternativen umfasst, d.h. ein bewusstes Anstreben von Zielen; in der Motivationstheorie ist die Zugehörigkeit der kognitiven Komponente umstritten. 3. Arten: (1) „niedere”, physiologisch bedingte Motive (angeborene Triebe und Emotionen, z.B. Hunger, Durst, Schlaf, Sexualität); (2) „höhere” Motive, die erst nach der Befriedigung von Trieben und Emotionen auftreten (z.B. soziale Motive, Selbstverwirklichung). Weitere Unterscheidung nach Komplexität (Zusammenwirken verschiedener Antriebskräfte) und Konkretheit der Motive 4. Bedeutung für Marketing und Werbung: In erster Linie Beschäftigung mit der aktivierenden Komponente: Durch Gliederung der Konsummotivationen in zugrunde liegende Emotionen und Triebe können Zusammenhänge zwischen Antriebskräften und Handlungsabsichten aufgedeckt werden. Für die Werbung ergeben sich daraus Strategiekonzepte, z.B. Ansprechen und Verstärken der sozialen Motive (u.a. Gruppenzugehörigkeit, Prestige) oder Hervorheben der durch eine Marke möglichen Triebbefriedigung. 5. Messung: in erster Linie durch Befragung. Problematisch ist allerdings das Nichtbewusstsein vieler Antriebskräfte und Handlungsabsichten. Deshalb oft auch Einsatz projektiver und nicht verbaler Befragungsmethoden. Und noch: www.uni-saarland.de/fak...Motivation/moti_def.htm Ich hab bei google "Definition Motive" eingegeben, frage mich ernsthaft, ob das Studium das richtige für dich ist. last edited by slaughter @ 17.07.12 @ 15:09 |
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#9
17.07.12, 15:11 Beiträge: 3993 |
Zitat von Frozen: Worauf zielen Motive ab? Zitat von Frozen: [quote=DontPanic] Ich vermute mal auf das Kaufverhalten. Kann ich bestätigen. Motive zielen auf das Kaufverhalten ab. War mal Praxisreferent an der CBS. |
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#10
17.07.12, 15:13 Beiträge: 1618 |
Habe zum Thema Motive ein gutes virales Markenvideoyoutubevideovideo gefunden |
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#11
17.07.12, 15:17 Beiträge: 2151 |
Zitat von Perdita: Habe zum Thema Motive ein gutes virales Markenvideoyoutubevideovideo gefunden besonders das fantastische wetter (das 10. jahr hintereinander!) hat mich überzeugt |
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#12
17.07.12, 15:19 Beiträge: 2619 |
Aber du weißt schon, was Motive allgemein sind? :D |
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#13
17.07.12, 15:34 Beiträge: 9196 |
Zitat von Person of Internet: wohnung voller tiermotive = tierliebhaber wohnung mit nackten frauen als motive = einsamer nerd wohnung mit coolen filmstars als motive = anderer spast habe einen bwl master, bin also profi in sowas ehm nein? :D mangaposter schon eher. |
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#14
17.07.12, 15:49 Beiträge: 159 |
Zitat von Person of Internet: Zitat von Perdita: Habe zum Thema Motive ein gutes virales Markenvideoyoutubevideovideo gefunden besonders das fantastische wetter (das 10. jahr hintereinander!) hat mich überzeugt Haha die Ebs. Elitärer Haufen... Immer dieses Denglisch. Kanns in meinen Vorlesungen auch nicht mehr hören.. |
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#15
17.07.12, 16:13 Beiträge: 2225 |
was ein behinderter scheiß...rofl. viel spaß beim lernen, mass sinnvoll für später !111 srsly welcher prof drückt euch sowas rein :D |
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#16
17.07.12, 16:15 Beiträge: 6033 |
...wie sich die bwl klischees mal wieder bewahrheiten :D |
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#17
17.07.12, 17:24 Beiträge: 1018 |
Zitat von Amy Farrah Fowler : ...wie sich die bwl klischees mal wieder bewahrheiten :D Es gibt auch noch andere Bereiche in der BWL als Marketing Mr. Schwarz-Weiß. |
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#18
17.07.12, 18:21 Beiträge: 1770 |
Zitat von Perdita: Man beachte die Stelle ab 2:35 . Typisch studenten nur am saufen und nichts tun! |
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#19
17.07.12, 19:05 Beiträge: 12246 |
Die Alte bei 3:00 hat so ne krasse Schelle verdient |
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#20
17.07.12, 19:13 Beiträge: 6033 |
achwas, das ist deutschlands elite |
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#21
17.07.12, 19:34 Beiträge: 159 |
Der tiefe Fall des Moralapostels Das ist das Image der Uni. Ich bin mal gespannt ob er verurteilt wird. Edel – und gut Die European Business School will ihr Image verändern. Zitat: Ein Vorfall aus jüngster Zeit schien die Vorurteile über die »EBSler« wieder einmal zu bestätigen. Beim jährlichen Bootcamp, einer Art Aufnahmeritual, das fortgeschrittene Semester für Neuankömmlinge organisieren, kam es zu Alkoholexzessen. Die Polizei musste in den Rheingauer Weinbergen zehn Schnapsleichen aufsammeln und zur Ausnüchterung ins Krankenhaus bringen. Sogar ein Hubschrauber wurde angefordert. Lokale und überregionale Zeitungen berichteten ausführlich über das »Saufgelage an der Edel-Uni«. Die Hochschulleitung griff durch und verhängte ein absolutes Alkoholverbot auf dem Campus. Und Felix Derkum, Studentensprecher der EBS, gibt sich zerknirscht. »Natürlich war das unnötig. Aber wir sind eben keine Übermenschen und machen auch mal Fehler. Aber wir lernen auch daraus.« last edited by theb @ 17.07.12 @ 19:35 |
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#22
17.07.12, 19:35 Beiträge: 486 |
Zitat von Perdita: Habe zum Thema Motive ein gutes virales Markenvideoyoutubevideovideo gefunden abonniert und geLiket .... |
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#23
17.07.12, 19:44 Beiträge: 12246 |
erzähl uns mehr |
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#24
17.07.12, 19:46 Beiträge: 2367 |
Zitat von theb: Der tiefe Fall des Moralapostels Das ist das Image der Uni. Ich bin mal gespannt ob er verurteilt wird. Edel – und gut Die European Business School will ihr Image verändern. Zitat: Ein Vorfall aus jüngster Zeit schien die Vorurteile über die »EBSler« wieder einmal zu bestätigen. Beim jährlichen Bootcamp, einer Art Aufnahmeritual, das fortgeschrittene Semester für Neuankömmlinge organisieren, kam es zu Alkoholexzessen. Die Polizei musste in den Rheingauer Weinbergen zehn Schnapsleichen aufsammeln und zur Ausnüchterung ins Krankenhaus bringen. Sogar ein Hubschrauber wurde angefordert. Lokale und überregionale Zeitungen berichteten ausführlich über das »Saufgelage an der Edel-Uni«. Die Hochschulleitung griff durch und verhängte ein absolutes Alkoholverbot auf dem Campus. Und Felix Derkum, Studentensprecher der EBS, gibt sich zerknirscht. »Natürlich war das unnötig. Aber wir sind eben keine Übermenschen und machen auch mal Fehler. Aber wir lernen auch daraus.« www.faz.net/frankfurter...allgeruch-11786238.html |
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#25
17.07.12, 19:51 Beiträge: 159 |
Zitat von Amy Farrah Fowler : ...wie sich die bwl klischees mal wieder bewahrheiten :D "2.Nach meinem pers.Eindruck sind viele Studenten abgehoben, haben nur durchschnittliche Abiturnoten,denken aber, sie wären was besonderes, weil sie bei BCG o. Deutsche Bank ein Praktikum gemacht haben. 3.Man zahlt eigentlich nur für die guten Kontakte, die sich jeder gute Student an einer normalen Uni selber aufbauen kann.An der EBS zu studieren heißt nämlich nicht, Verantwortung zu übernehmen, sondern alles hinterher getragen zu bekommen.Als Personaler würde ich viel lieber den Absolventen von einer Massenuni nehmen, der weiß, wie man sich durch das Leben kämpft." Wieder ein bestätigung :D |
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