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WER?WOHIN?WARUM?
GALERIE
That\'s wicked.
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IM SOG DES GELDES

12.01.09 17:30

Szene

Die weltweite Finanzkrise hat mittlerweile auch den eSport erreicht. AMD kündigte zu Beginn des Jahres die Partnerschaft mit mTw und wies als Begründung auf die momentan schlechte wirtschaftliche Lage hin. Nur ein Einzelfall oder vielleicht sogar schon die neue Regel im kommenden eSport-Jahr? Nils 'hellphyte' Johannsen hat sich Gedanken gemacht.

Die Weltwirtschaftskrise ist mittlerweile ein leidiges Thema geworden. Jeder hat sich inzwischen ausgeweint, jeder seine Schlüsse gezogen und Entscheidungen getroffen. Doch so ungern es die eSport-Gemeinschaft auch tun wird, sie muss einsehen, dass wohl auch sie davon betroffen sein wird. Einen ersten Vorgeschmack bot am Jahresanfang direkt AMD, indem sie die Partnerschaft mit mTw beendeten. "Wir werden nicht die Einzigen sein, die von diesen Einsparungen seitens AMD betroffen sein werden." kündigte mTw-CEO Lars Eiben damals viel sagend an. Zwar verschonte AMD danach SK und die WCG, indem sie die Partnerschaft aufrecht erhielt, aber das Jahr ist noch jung.

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gore im Clanshirt anno 2005
Die Zeiten sind nicht mehr so golden, wie sie einmal waren. Man erinnere sich an mousesports im Jahre 2005 oder 2006. "mouz Levicom Geforce" oder "mouz Levicom BenQ" - Die CS-Spieler mussten teilweise Angst haben, all ihre Sponsoren gar nicht im Namen unterzukriegen. Ebenso das WC3-Team, wo man ganz auf den Clannamen im Tag verzichtete und sich ganz simpel "BenQGeIL.Nickname" nannte. Zuviele Sponsoren für zu wenig Platz - was für eine Traumwelt im aktuellen Jahr. Aus den wandelnden Liftfaßsäulen von damals sind im Hause mousesports mittlerweile Spieler in dezenten roten Shirts geworden, wo hier und da mal gut überlegt ein Sponsorenlogo platziert ist. Auch die Sponsorenverhandlungen von damals sind irgendwo im jenseits verschwunden. Von Firmen wie Volkswagen war irgendwann mal die Rede. Die dürften mittlerweile jedoch andere Sorgen haben, als sich mit dem Phänomen eSports zu beschäftigen.

Die meisten Clans waren und sind immer noch von ihren Sponsoren abhängig, zumindest das dürften sie jetzt realisiert haben. Die Zeiten wo man sich eben mal ein Kamerateam, noch einen Starjournalisten für die hauseigene Webseite und vielleicht noch den einen oder anderen Ersatzspieler sicherte, könnten vorbei sein. Das ein oder andere Managment wird sich mit Sicherheit Gedanken machen müssen, wohin der Weg in Zukunft gehen wird. Nüchterne Kalkulation statt vollen Händen und im Zweifel lieber den Spatz in der Hand, statt der Taube auf dem Dach könnte als Motto an der einen oder andere eSport-Bürotür in Zukunft als Leitspruch vermerkt sein.

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Gut platziertes AMD-Logo, aber offensichtlich nicht effektiv genug
Dabei trifft es die Warcraft 3-Fraktion weniger hart, findet dort in der Spielelandschaft doch sowieso ein Umbruch statt: Weg von teuren Teams hin zu kompakten Squads. Als hätte man die Krise gerochen. Die Counter-Strike-Ecke dürfte dagegen schon die ein oder andere Schweißperle mehr auf der Stirn haben. Wer ein Spiel spielt, das mittlerweile betuchte acht Jahre alt ist und das dazu in manchen Gesellschaften einen fraglichen Stand besitzt, bei dem stehen die Sponsoren nicht unbedingt täglich mit geöffnetem Geldkoffer vor der Tür. Die ESL flog letztes Jahr mit den Extreme Masters im Gepäck zu den Scheichs nach Dubai und von dignitas über Virtus.pro bis AndThenSome flogen alle hinterher. Ob sie diese Reise jetzt auch noch auf sich nehmen? Und wird zonics Freundin auch mit nach China, Deutschland und Frankreich fliegen dürfen, wenn auf dem breiten Rücken ihres Herzbubens das große AMD-Logo fehlt? Wohl eher nicht. Goodbye Welt, willkommen in der eSport-Realität.

Allerdings sollte man nicht direkt den Teufel an die Wand malen. Der eSport wird auch weiterhin unbeirrt seine Schritte vorwärts machen, aber der eine oder andere wird sich überlegen müssen, ob die Stelzen, die er sich für den weiten Weg angeschnallt hat, nicht doch noch eine Nummer zu groß waren. Und der eSport als ernsthaft Betroffener eines wichtigen globalen Problems. - Das klingt doch auch irgendwie erwachsen. Oder etwa nicht?



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#1 offline Agent - Blue 12.01.2009 - 17:31
Er wird es überleben :D
Solange es Leute gibt, die sich in Computerspielen mit anderen messen wollen, wird es eSport geben. Über die medialen und finanziellen Ausmaße sei damit nichts gesagt...
editiert von bingo_, 12.01. - 17:32


#2 offline JimmY 12.01.2009 - 17:36
nunja anderes als intel hat amd auch ein verschuldungsproblem


#3 offline readmore.de Fan N4K 12.01.2009 - 17:37
woher weisste das denn jimmy ?


#4 online impi. gogo bisu. 12.01.2009 - 17:42
gibt ja auch andere meinungen zur finanzkrise und esport www.friesport.com/?p=47


#5 online mbieler 12.01.2009 - 17:44
editiert von mbieler, 12.01. - 17:44


#6 offline kyvi 12.01.2009 - 17:45
Schöner Artikel, Kompliment! Allerdings auch nicht viel Neues, eher eine Zusammenfassung.
editiert von kyvi, 12.01. - 17:45


#7 offline ekuL 12.01.2009 - 17:45
hab gehört cs teams werden auf grund der finanzkrise auch auf 4 leute begrenzt..


#8 offline readmore.de Fan Tiger 12.01.2009 - 18:01
"Und wird zonics Freundin auch mit nach China, Deutschland und Frankreich fliegen dürfen, wenn auf dem breiten Rücken ihres Herzbubens das große AMD-Logo fehlt? Wohl eher nicht."

:D

Klasse geschrieben!


#9 offline readmore.de Fan qcK 12.01.2009 - 18:03
#3 Allgemeinwissen, danke. :)

#2 Hat Recht...AMD hat enorme Verschuldungsprobleme und ich glaube auch, dass sie deswegen abgesprungen sind...


#10 offline Account gelöscht 12.01.2009 - 18:46
für mich ist das ganze die quittung für jahrelangen künstlichen boom. die seifenblase platzt, wie damals am neuen markt. zeit das der esport auf den teppich zurückkehrt, denn nur ein langsames und angemessenes wachstum ist ein gesundes wachstum.


#11 offline Agent Yellow 12.01.2009 - 18:57
Auf welchen Clan bezieht sich das Kamerateam?


#12 offline ArnE 12.01.2009 - 19:18
als ob sich alle großen clans allein aus sponsoreinnahmen finanzieren und mit vw wohl auch mit das schlechteste beispiel gewählt, könnte ja fast ein bildzeitungsartikel sein ^^
und ob der mousesports etat heutzutage kleiner als 2005 ist, wage ich auch mal zu bezweifeln


#13 offline readmore.de Fan HB| | loss my mind 12.01.2009 - 19:23
Hm naja einfach nur die angst zusammen gefasst - eher nicht so prikelnd der artikel :D

Die Finanzkrise - diese word ist echt fürn arsch! es gibt keine "finanzkrise" ist nur dummes getuhe! einfach nur die angst form risiko ist das nichts anderes!
editiert von hyreee, 12.01. - 19:23


#14 offline Al_Kamone 12.01.2009 - 20:08
"Gut platziertes AMD-Logo, aber offensichtlich nicht effektiv genug"

Mal den Unterschied zwischen effektiv und effizient nachschlagen ;)


#15 offline mooNy 12.01.2009 - 20:20
#13 omg


#16 offline centauri_de 12.01.2009 - 20:44
Team64. | hyreee schrieb am 12.01. - 19:23:

Hm naja einfach nur die angst zusammen gefasst - eher nicht so prikelnd der artikel :D

Die Finanzkrise - diese word ist echt fürn arsch! es gibt keine "finanzkrise" ist nur dummes getuhe! einfach nur die angst form risiko ist das nichts anderes!


War das jetzt irgendwie ironisch gemeint?


#17 online HasuObs Supporter | K3cY 12.01.2009 - 21:00
Knecht schrieb am 12.01. - 18:46:

für mich ist das ganze die quittung für jahrelangen künstlichen boom. die seifenblase platzt, wie damals am neuen markt. zeit das der esport auf den teppich zurückkehrt, denn nur ein langsames und angemessenes wachstum ist ein gesundes wachstum.

Also Blizzard sorgt seit dem sc erfolg gerne selbst dafür das ihre spiele eSports tauglich sind, schließlich hat blizzard ihre verkaufszahlen eben auch den eSports zu verdanken.
Ein Deutscher Wc3 eps spieler ist für jeden Clan bezahlbar, sofern er nur in der eps spielt.
Es hängt auch von den Leuten ab will man die fette Kohle oder aber wie früher mehr für Ruhm und Ehre spielen.

Und allgemein gesagt wenn es nicht so überflüssige epsorts Titel wie die Fifa reihe gäb, könnte das Geld was da verwurstet wird für spiele mit niveau verbraucht werden....
Ich hasse Fifa das ist ne beleidigung für jeden der sich progamer nennen darf!


#18 offline innos 12.01.2009 - 21:02
schlechter artikel - keinerlei kaften aus Wirtschaftswoche oder relevanten anderen Zeitschriften - nur oberflächeliche Vergleiche und spekulationen von vergangenen jahren zu heute


#19 offline Silvanus 12.01.2009 - 21:20
Ziemlich allgemein gehalten, aber trotzdem schön geschrieben, lässt sich gut lesen.


#20 offline nicholas 12.01.2009 - 22:18
Sehr, sehr, sehr, sehr starker Artikel. Selten habe ich mit einer so hohen und interessierten Aufmerksamkeit einen Artikel aus einem Magazin oder einer Art Zeitung gelesen.
Der Inhalt besticht natürlich, aber der Stil ist wirklich gut. *auf holz klopf*
TOP


#21 offline readmore | MNd1s 12.01.2009 - 22:37
Möchtest du uns damit sagen, dass du nicht sonderlich viel liest, nicholas? Es handelt sich um die Zusammenfassung einer absolut unnötigen Diskussion. Die Folgen der Finanzkrise auf den elektronischen Sport sind überhaupt nicht absehbar, in keinster Weise. Der einzige Vorfall, der vielleicht im Entferntesten etwas mit ihr zu tun hat, war das Ende der Partnerschaft zwischen AMD und mTw und selbst da bin ich mir nicht sicher, ob diese beiden Dinge überhaupt zusammenhängen. Lars Eibens Aussagen bezüglich weiterer Sponsorenwegfälle haben sich jedenfalls nicht bewahrheitet.

Dass die Clanshirts hier als Indikator für den Reichtum einer Organisation herangezogen werden, ist ebenso lächerlich. Damals haben viele Sponsoren kleine Beträge in den eSport investiert, mit der Zeit haben sich jedoch finanzkräftigere Firmen dazu entschlossen, eben mehr in die Teams zu stecken, eine gewöhnliche Entwicklung.

Sprachlich gesehen ist dieser Artikel natürlich top, dass er das Schreiben auf'm Kasten hat, beweist hellphyte ja immer öfter. Bezüglich des Themas kann man unterschiedlicher Meinung sein, aber ich halte die aktuelle Panik für übertrieben. Zu jedem Jahreswechsel springen Sponsoren ab, wenige Wochen später werden die Neuen angekündigt. Schaut euch mal die Archive von Anfang 2008 an.


#22 offline Faust 12.01.2009 - 23:13
Laut allem, was ich weiss, hat das Ende der Partnerschaft absolut rein gar nichts mit der Finanzkrise zu tun. Das sind wilde Spekulationen und Panikmache... Nicht an allen gescheiterten Sponsorings ist die Finanzkrise schuld. Sicherlich geht es einigen Firmen schlechter, aber diese Schwarzmalerei und Besserwisserei nervt mich persönlich.

Da kann man Galaxias eigentlich nur zustimmen. Und, dass ein mTw nicht mit den Websitenzahlen der großen Portale wie SK und MYM mithalten darf ist ebenfalls kein Geheimnis.

Und den Clannamen von mouz als Indikator für die goldene Zeit zu nehmen ist sowas von schwachsinnig. Letztes Jahr sind die meisten Sponsorengelder geflossen bei den Clans. Und zur goldenen Zeit gab es auch noch nicht Spielergehälter, die sich mit den heutigen messen konnten, so viel zu den hier viel diskutierten Indikatoren...

Ich finde es ja gut, dass man sich Gedanken macht, aber dann sollte man etwas besser recherchieren und mit den richtigen Leuten sprechen und sich nicht irgendeinen Skandal aus den Fingern saugen.
editiert von Faust, 12.01. - 23:15


#23 offline 4PL | no_name 12.01.2009 - 23:20
Team64. | hyreee schrieb am 12.01. - 19:23:
Die Finanzkrise - diese word ist echt fürn arsch! es gibt keine "finanzkrise" ist nur dummes getuhe! einfach nur die angst form risiko ist das nichts anderes!

Ich glaube du weißt nicht was es für Arbeitnehmer bedeutet, wenn z.b. in der Automobilbranche 25% Absatzzahlen weg brechen, Firmen mit 200k Mitarbeiter für 5 Wochen die Werke dicht machen und die von 65% Lohn leben müssen. Und nicht nur in der Autobranche fallen Stellen weg, sondern auch im Inet-Business, Hardwarehersteller und Zulieferer. Das ist nicht Panikmache, sondern nackte, kalte Fakten!


#24 offline shboum 12.01.2009 - 23:40
Ne Weltwirtschaftskrise wie in Absatz 2 geschrieben haben wir trotzdem nicht. Wir haben eine Finanzkrise - und die Amerikanischen Autobauer wären auch ohne Finanzkrise abgestürzt, genau wie der Dollar nach der Krise abstürzen wird - bei so nem niedrigen Leitzins.


#25 online das kleine hottehue 13.01.2009 - 00:04
kleine Brötchen backen, wird schon weitergehen. Die Spieleindustrie macht trotzallem Mrd-Umsätze.


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