KRITIK AM IFNG OFFENBACH
19.04.09 21:35
Szene
Die ESL schockte kürzlich die Community, als sie bekannt gab, künftig kein HLTV und WTV mehr auf iFNGs anzubieten. Dementsprechend erwartungsvoll blickten alle vergangenen Freitag nach Offenbach und auf ESL TV. Doch die Performance bliebt nicht nur hinter den Erwartungen zurück, sondern war schlichtweg mangelhaft. Nils 'hellphyte' Johannsen mit einer harschen Kritik an dem, was sich auf dem letzten Intel Friday Night Game abspielte.
Seit dem Jahre 2002 gibt es das Intel Friday Night Game nun schon. Doch hat sich in all den Jahren noch nie jemand gefragt, warum es eigentlich "Night"-Game heißt, wenn es doch eigentlich abends stattfindet? - Bei der ESL scheint man diesem Namensmakel nun tatsächlich nachgegangen zu sein und hat es in letzter Zeit unauffällig eingefädelt, dass die ganze Veranstaltung wirklich erst in der tiefen Nacht zu Ende ist. Aber irgendwie war es vor allem für das iFNG Offenbach am vergangenen Freitag treffend, dass dieser eSport-Abend bis nach Geisterstunde dauerte. Es war nämlich ein Event zum Gruseln und Erschauern. - Doch, von vorne:
Counter-Strike:Source: Fail.
Es begann alles mit Counter-Strike:Source. Dass das Spiel in der CS-geprägten Community von vielen nicht gemocht oder gar verachtet wird, ist keine neue Information. Dass sich jetzt jedoch schon die Maschinen gegen den Shooter auflehnen, ist ein bisher unbekanntes Phänomen. Ganze vier Mal verweigerten die gestellten Rechner während der Partie hoorai gegen Alternate den Dienst und sorgten für viele unfreiwillige Timeouts. Eigentlich ein Szenario zum Weinen, doch nicht so für Andreas 'pre' Lenski: Er machte aus der Not eine Tugend und versuchte, das technische Dilemma mit Scherzen zu überbrücken. Zwar war alles eher zum Weinen als zum Lachen, aber da es so früh am Abend war, lässt man es gerne einmal durchgehen. Ganz der Devise: Es kann nur besser werden.
Warcraft 3: Fail.
Doch selbst dieser Optimismus verabschiedete sich genauso so schnell wie die erste Map in Warcraft 3 zu Ende war - vorerst. Ganze sieben Minuten dauerte es, bis auch hier Daniel 'XlorD' Spenst aus dem Spiel laggte. Kommentator Dennis 'Take' Gehlen merkte ganz verwundert an, dass so etwas eigentlich nicht passieren dürfte, aber ... Kein aber. So etwas darf in der Tat nicht passieren. Mancher wird jetzt argumentieren, dass die ESL nichts für eigenmächtige Computer könnte, doch wenn man diesen Vorfall in den Gesamtkontext des ganzen Abends setzt, bleibt eigentlich keine andere Schlussfolgerung übrig. Kleiner Tipp am Rande: Das nächste Mal auf Rechner mit Core i7-CPUs setzen.

© ESLVielleicht geht mit dem weltbesten Prozessor der Welt das Undead-Mirror beim nächsten Mal ja auch viermal so schnell zu Ende. Doch manche Zuschauer - oder die, die es in dem Moment werden wollten - hatten zu dieser Zeit ganz andere Probleme: ESL TV folgte dem Rat der Offenbacher Spiele-Rechner und verabschiedete sich kurzzeitig in den unverdienten vorzeitigen Feierabend. Da WTV auf iFNGs mittlerweile der Vergangenheit angehört, schauten etliche Einschaltwillige in die Röhre. Aber keine Sorge, ihr habt nichts verpasst. Das Aufregendste an jeder weiteren Minute des Spiels war die Tatsache, dass mousesports immer später zum KODE5 nach Kopenhagen aufbrechen könnte. Immerhin an dem langweiligen Spielverlauf, trug der Veranstalter jedoch keine Schuld.
Mainraffle: Fail.
Irgendwann war das Spiel zu Ende und es folgte der Auftritt von Host Daniel Belala. Jener arbeitet gerade an seinem Award für "Die 100 längsten Fragen der Welt", sodass es nicht verwunderlich wäre wenn ihm die Spieler mit der Gegenfrage "Was wolltest du nun eigentlich wissen?" antworten. Jedenfalls bekam er seine zweite Chance als Host beim Mainraffle. Dass die ESL in diesen schweren Zeiten unbedingt auf die Sponsoren angewiesen ist, ist mit Sicherheit keine unwichtige Sache. Doch jene Geldgeber scheinen großzügiger zu sein als gedacht: So können Gehlen und Belala irgendwelche CDs, Shirts und andere Sachen ins Publikum werfen, ohne zu erwähnen, was und von wem es überhaupt ist. Entweder schwimmt die ESL in dieser Hinsicht in Geld oder die Moderatoren in Inkompetenz. Wenn ihr uns schon HTLV und WTV "aus wirtschaftlichen Gründen" wegnehmt, dann seid bitte auch extra penetrant, wenn es darum geht, Geld in die Kasse zu holen.
Generell ist die ganze Raffle-Geschichte absolut nutzlos für die Zuschauer zuhause. Mit dem Wegfall der Ingame-Spectator-Möglichkeiten könnte man von der ESL zumindest erwarten, dass sie die Übertragung auf die Zuschauer zuhause zuschneidet, aber das ist offenbar zuviel verlangt. Stattdessen darf man ewig zusehen, wie "irgendein Antiviren-Programm" ins Publikum geworfen wird. Da lobe ich mir GameSports: Sendepausen füllt man mit CS-Movies, lesenswerten Userkommentaren, Tabelle und Statistiken zu den relevanten Spielen und haut nebenbei noch ein paar sehenswerte Werbespots rein. So bleiben zumindest einige Zuschauer wirklich interessiert am Bildschirm und nehmen im besten Fall die Werbung zwischen den gebotenen Informationen wahr. Das Raffle dagegen scheint Schwingungen auszusenden, die in meinem Kopf Sätze wie "Schalt' den Mist ab!" oder "Entfern' dich schnellstmöglich vom Rechner!" produzieren.
Counter-Strike: Fail.
Mittlerweile hat die Stunde geschlagen: Nein, für ESL TV (leider) nicht, sondern eher die Mitternachtsstunde und so langsam kommt endlich das, worauf alle gewartet haben. Wer jetzt immer noch dabei ist, darf sich als verdammt tapfer bezeichnen. Der Spielzeitpunkt war vorher übrigens - wie immer - auf 22:30 Uhr festgelegt. Als populistisches Medium würde es lauten: "Will die ESL uns verarschen?" - Entweder will sie es wirklich oder sie hat jeglichen Sinn für die Realität der iFNG-Zeitpläne verloren, hinkt mit dieser Erkenntnis aber noch Jahre hinterher.

© ESLWie auch immer: Stundenlang wartete man auf das Top-Match zwischen Alternate und mousesports, das Andreas Lenski uns nun auch so verkaufen will. Doch Navid 'Kapio' Javadi stellt schnell klar, dass den Mäusen das Match eigentlich relativ egal ist und sorgt somit zumindest für wirklich gute Laune beim Zuschauer. Nachdem dann also klar ist, dass das Match doch nicht so toll wird, wie alle gedacht hatten, neigt sich auch der Mehrwert des Interviews dem Nullpunkt zu. Also ab zur Ingame-Moderation.
Doch halt! - So einfach geht das auf ESL TV nicht. Bevor es zum Spiel geht, werden erst noch einmal alle Ergebnisse des Spieltages gezeigt und totdiskutiert, die Tabelle von oben nach unten analysiert und noch irgendwelche anderen Sachen besprochen, die schlicht nichts mit dem Abend zu tun haben. Um es in eSport-Deutsch zu formulieren: Wayne? - Wenn man uns schon auf die Informations-Folterbank spannen will, dann bitte mit wirklich relevanten Daten. Statistiken zum Duell mouz gegen Alternate zum Beispiel. Wer vor diesem Spiel wirklich unbedingt sehen will, wo Team LeiSuRe in der Tabelle steht, der kann sich schnell selbst durch die ESL-Seite oder diverse Szeneportale klicken. Und wenn die ESL diese Daten als so wichtig ansieht, dann soll sie sie einblenden, während vor Ort das Raffle läuft. Aber die Möglichkeiten, die zu diesem Zeitpunkt nie genutzt werden, wurden ja bereits genannt.
CS-Moderation: Fail.
Dann endlich: Es geht los! Noch einmal die Augen gewischt - ja, wirklich! Und was folgt, ist alles andere als eine Glanzstunde von Herrn Lenski: Sein Beruf und seine einzige Aufgabe in den nächsten Minuten wird es sein, uns das Spiel zu zeigen. - Er scheitert kläglich. Von allen Frags, die gemacht werden, bekommt der Zuschauer geschätzte 10 Prozent mit, die anderen werden ein Opfer der miserablen Mausführung. Lenski zeigt ein Talent dafür, genau auf dem Spieler zu sein, der gerade mit Sicherheit und voraussehbar nichts reißen wird.
Man sieht, wie oben rechts in der Ecke ein Frag nach dem anderen fällt, aber kann nur erahnen, wie es passiert. Doch dann endlich eine Chance: In einer Ecorunde wagt mouz einen Rush, es bliebe nun genug Zeit, geistesgegenwärtig auf den Alternate-Spieler zu switchen, der ein ganze Menge Frags machen wird. Doch Lenski bleibt ganz cool, zeigt uns einen der Terroristen, wie er umgehend mit Glock in der Hand stirbt und lobt im besten Fall noch die tolle Aktion des Alternate-Spielers, die er selbst gar nicht gesehen hat.

© ESLSelbst ein IRC-Livebot wäre in diesem Fall noch sinnvoller: Da sieht man nämlich zumindest, wer wie viele Frags gemacht hat. Derartige Informationen fehlen auf ESL TV gänzlich, da man auf ein Ingame-Overlay schon seit Ewigkeiten wartet. Turniere wie der ESWC und die WCG haben ein selbiges - welches ausgezeichnet funktioniert und einen tollen Mehrwert bietet - übrigens schon seit längerer Zeit. Doch diesen technischen Fortschritt von Events, die einmal im Jahr stattfinden, kann oder will die ESL offenbar nicht mitgehen. Aber wenn es ingame schon nicht klappt, könnte ja zumindest die Kommentierung unterhaltsam sein. Hier kann Lenski von Glück reden, dass seine beiden Gäste ihn auf den letzten beiden IFNGs retteten.
In Berlin war es David 'CHEF-KOCH' Nagel, in Offenbach nun ist es Burak 'coLLy' Dogramaci, der dankbar seine Steilvorlagen zu unterhaltsamen Kommentaren verwertet. Mit einem weniger gesprächigen oder humorvollen Co-Moderator wäre es ein Disaster geworden. Neben dem Kommentar rettet Burak an diesem Tag auch noch die ein oder andere Szene. Das lahme Spiel wertet er mir Anekdoten auf, die er mit gob b und cyx erlebt hat, oder weiß auch sonst einige schöne Randgeschichten zu erzählen. Im taktischen Bereich kann er als EPS-Spieler die nicht vorhandenen Skills von Lenski ausgleichen, wird jedoch aus der Perspektive der Zuschauer einmal mehr durch die unzureichende Mausführung limitiert.
So fies es auch klingen mag, so hilfreich wäre es für alle Seiten gewesen, hätte man den Progamern hier die komplette Ingame-Kontrolle überlassen und Lenski nur als Unterhaltungs-Notnagel in Überbrückungsphasen genutzt. So tröpfelt ein lahmes Spiel einfach vor sich her und ist - endlich - irgendwann zu Ende. Es folgt ein weiteres, wenig aufschlussreiches Interview mit Belala, ehe das Intel Friday Fail Game seinen Abschluss findet. Auch in Offenbach selbst war man offensichtlich nur wenig begeistert von dem, was sich auf der Bühne und den Leinwänden abspielte: Nur wenige Minuten nach Spielende fängt die Kamera als wunderbares Sinnbild des Abends eine schon komplett leere Halle ein und man kann nur erahnen, wie schnell die Zuschauer vor Ort vor diesem Horror geflüchtet waren.
Fazit: Fail.
Die ESL ist mutig in die Freitagsschlacht gezogen, indem man die Ingame-Möglichkeiten wegfallen ließ. Das wäre die Chance gewesen, das Produkt ESL TV von der besten Seite zu präsentieren. Doch das IFNG Offenbach war von Anfang bis Ende eine einzige Blamage. Nicht ein wirklich positiver Aspekt war an diesem Abend zu finden. Ein erfrischendes, innovatives und motiviertes Auftreten wäre zu erwarten gewesen, um die wütende Community zu besänftigen. Doch kein Bemühen, kein Verlangen nach Mehrwert war zu erkennen. Es war der alte IFNG-Trott, der auch noch absolut ungenügend umgesetzt wurde.
Man könnte sich noch stundenlang weiter über diesen verschenkten eSport-Abend auslassen, aber es soll an dieser Stelle genug sein. Zum Schluss sei nur noch erwähnt, dass diese harte Kritik von keinem ESL-Hater geschrieben wurde. Ich habe die Arbeit der ESL immer respektiert und sehr geschätzt. Ich durfte erst vor kurzem einen Blick hinter die Kulissen der ESL werfen und habe sie daraufhin in einem Artikel über den grünen Klee gelobt, weil es wirklich alles so positiv wirkte. Ich dachte, bis mein rundum gutes ESL-Weltbild bröckelt, muss schon einiges passieren. Doch im Endeffekt hat schon ein Abend gereicht. Es war erschreckend zu sehen, was die ESL aus den Möglichkeiten, die ihr zur Verfügung stehen, gemacht beziehungweise nicht gemacht hat.
In Sachen Intel Friday Night Games muss ganz schnell etwas passieren, damit ein traditionelles Produkt nicht den Bach runtergeht und ein schlechtes Image bekommt, das sich so schnell nicht wieder herrichten lässt wie es über Jahre hinweg aufgebaut wurde. Die ESL muss alle Faktoren in Frage stellen und hält die Fähnchen hoffentlich bald wieder mehr in Richtung der Community. Dass wirtschaftliche Faktoren im Vordergrund stehen, ist mittlerweile jedem klar. Das ist aber keine Ausrede dafür, dass grundlegende inhaltliche Elemente unprofessionell und mangelhaft präsentiert werden - inklusive der Werbung. Bereits am nächsten Freitag in Köln besteht Chance zur Wiedergutmachung in der Heimatstadt der ESL. Ein Heimspiel also. Es bleibt zu hoffen, dass sich der Zuschauer dann auch einmal wieder wohl fühlt, wenn er zuhause das IFNG verfolgt.
Seit dem Jahre 2002 gibt es das Intel Friday Night Game nun schon. Doch hat sich in all den Jahren noch nie jemand gefragt, warum es eigentlich "Night"-Game heißt, wenn es doch eigentlich abends stattfindet? - Bei der ESL scheint man diesem Namensmakel nun tatsächlich nachgegangen zu sein und hat es in letzter Zeit unauffällig eingefädelt, dass die ganze Veranstaltung wirklich erst in der tiefen Nacht zu Ende ist. Aber irgendwie war es vor allem für das iFNG Offenbach am vergangenen Freitag treffend, dass dieser eSport-Abend bis nach Geisterstunde dauerte. Es war nämlich ein Event zum Gruseln und Erschauern. - Doch, von vorne:
Counter-Strike:Source: Fail.
Es begann alles mit Counter-Strike:Source. Dass das Spiel in der CS-geprägten Community von vielen nicht gemocht oder gar verachtet wird, ist keine neue Information. Dass sich jetzt jedoch schon die Maschinen gegen den Shooter auflehnen, ist ein bisher unbekanntes Phänomen. Ganze vier Mal verweigerten die gestellten Rechner während der Partie hoorai gegen Alternate den Dienst und sorgten für viele unfreiwillige Timeouts. Eigentlich ein Szenario zum Weinen, doch nicht so für Andreas 'pre' Lenski: Er machte aus der Not eine Tugend und versuchte, das technische Dilemma mit Scherzen zu überbrücken. Zwar war alles eher zum Weinen als zum Lachen, aber da es so früh am Abend war, lässt man es gerne einmal durchgehen. Ganz der Devise: Es kann nur besser werden.
Warcraft 3: Fail.
Doch selbst dieser Optimismus verabschiedete sich genauso so schnell wie die erste Map in Warcraft 3 zu Ende war - vorerst. Ganze sieben Minuten dauerte es, bis auch hier Daniel 'XlorD' Spenst aus dem Spiel laggte. Kommentator Dennis 'Take' Gehlen merkte ganz verwundert an, dass so etwas eigentlich nicht passieren dürfte, aber ... Kein aber. So etwas darf in der Tat nicht passieren. Mancher wird jetzt argumentieren, dass die ESL nichts für eigenmächtige Computer könnte, doch wenn man diesen Vorfall in den Gesamtkontext des ganzen Abends setzt, bleibt eigentlich keine andere Schlussfolgerung übrig. Kleiner Tipp am Rande: Das nächste Mal auf Rechner mit Core i7-CPUs setzen.

© ESLVielleicht geht mit dem weltbesten Prozessor der Welt das Undead-Mirror beim nächsten Mal ja auch viermal so schnell zu Ende. Doch manche Zuschauer - oder die, die es in dem Moment werden wollten - hatten zu dieser Zeit ganz andere Probleme: ESL TV folgte dem Rat der Offenbacher Spiele-Rechner und verabschiedete sich kurzzeitig in den unverdienten vorzeitigen Feierabend. Da WTV auf iFNGs mittlerweile der Vergangenheit angehört, schauten etliche Einschaltwillige in die Röhre. Aber keine Sorge, ihr habt nichts verpasst. Das Aufregendste an jeder weiteren Minute des Spiels war die Tatsache, dass mousesports immer später zum KODE5 nach Kopenhagen aufbrechen könnte. Immerhin an dem langweiligen Spielverlauf, trug der Veranstalter jedoch keine Schuld.
Mainraffle: Fail.
Irgendwann war das Spiel zu Ende und es folgte der Auftritt von Host Daniel Belala. Jener arbeitet gerade an seinem Award für "Die 100 längsten Fragen der Welt", sodass es nicht verwunderlich wäre wenn ihm die Spieler mit der Gegenfrage "Was wolltest du nun eigentlich wissen?" antworten. Jedenfalls bekam er seine zweite Chance als Host beim Mainraffle. Dass die ESL in diesen schweren Zeiten unbedingt auf die Sponsoren angewiesen ist, ist mit Sicherheit keine unwichtige Sache. Doch jene Geldgeber scheinen großzügiger zu sein als gedacht: So können Gehlen und Belala irgendwelche CDs, Shirts und andere Sachen ins Publikum werfen, ohne zu erwähnen, was und von wem es überhaupt ist. Entweder schwimmt die ESL in dieser Hinsicht in Geld oder die Moderatoren in Inkompetenz. Wenn ihr uns schon HTLV und WTV "aus wirtschaftlichen Gründen" wegnehmt, dann seid bitte auch extra penetrant, wenn es darum geht, Geld in die Kasse zu holen.
Generell ist die ganze Raffle-Geschichte absolut nutzlos für die Zuschauer zuhause. Mit dem Wegfall der Ingame-Spectator-Möglichkeiten könnte man von der ESL zumindest erwarten, dass sie die Übertragung auf die Zuschauer zuhause zuschneidet, aber das ist offenbar zuviel verlangt. Stattdessen darf man ewig zusehen, wie "irgendein Antiviren-Programm" ins Publikum geworfen wird. Da lobe ich mir GameSports: Sendepausen füllt man mit CS-Movies, lesenswerten Userkommentaren, Tabelle und Statistiken zu den relevanten Spielen und haut nebenbei noch ein paar sehenswerte Werbespots rein. So bleiben zumindest einige Zuschauer wirklich interessiert am Bildschirm und nehmen im besten Fall die Werbung zwischen den gebotenen Informationen wahr. Das Raffle dagegen scheint Schwingungen auszusenden, die in meinem Kopf Sätze wie "Schalt' den Mist ab!" oder "Entfern' dich schnellstmöglich vom Rechner!" produzieren.
Counter-Strike: Fail.
Mittlerweile hat die Stunde geschlagen: Nein, für ESL TV (leider) nicht, sondern eher die Mitternachtsstunde und so langsam kommt endlich das, worauf alle gewartet haben. Wer jetzt immer noch dabei ist, darf sich als verdammt tapfer bezeichnen. Der Spielzeitpunkt war vorher übrigens - wie immer - auf 22:30 Uhr festgelegt. Als populistisches Medium würde es lauten: "Will die ESL uns verarschen?" - Entweder will sie es wirklich oder sie hat jeglichen Sinn für die Realität der iFNG-Zeitpläne verloren, hinkt mit dieser Erkenntnis aber noch Jahre hinterher.

© ESLWie auch immer: Stundenlang wartete man auf das Top-Match zwischen Alternate und mousesports, das Andreas Lenski uns nun auch so verkaufen will. Doch Navid 'Kapio' Javadi stellt schnell klar, dass den Mäusen das Match eigentlich relativ egal ist und sorgt somit zumindest für wirklich gute Laune beim Zuschauer. Nachdem dann also klar ist, dass das Match doch nicht so toll wird, wie alle gedacht hatten, neigt sich auch der Mehrwert des Interviews dem Nullpunkt zu. Also ab zur Ingame-Moderation.
Doch halt! - So einfach geht das auf ESL TV nicht. Bevor es zum Spiel geht, werden erst noch einmal alle Ergebnisse des Spieltages gezeigt und totdiskutiert, die Tabelle von oben nach unten analysiert und noch irgendwelche anderen Sachen besprochen, die schlicht nichts mit dem Abend zu tun haben. Um es in eSport-Deutsch zu formulieren: Wayne? - Wenn man uns schon auf die Informations-Folterbank spannen will, dann bitte mit wirklich relevanten Daten. Statistiken zum Duell mouz gegen Alternate zum Beispiel. Wer vor diesem Spiel wirklich unbedingt sehen will, wo Team LeiSuRe in der Tabelle steht, der kann sich schnell selbst durch die ESL-Seite oder diverse Szeneportale klicken. Und wenn die ESL diese Daten als so wichtig ansieht, dann soll sie sie einblenden, während vor Ort das Raffle läuft. Aber die Möglichkeiten, die zu diesem Zeitpunkt nie genutzt werden, wurden ja bereits genannt.
CS-Moderation: Fail.
Dann endlich: Es geht los! Noch einmal die Augen gewischt - ja, wirklich! Und was folgt, ist alles andere als eine Glanzstunde von Herrn Lenski: Sein Beruf und seine einzige Aufgabe in den nächsten Minuten wird es sein, uns das Spiel zu zeigen. - Er scheitert kläglich. Von allen Frags, die gemacht werden, bekommt der Zuschauer geschätzte 10 Prozent mit, die anderen werden ein Opfer der miserablen Mausführung. Lenski zeigt ein Talent dafür, genau auf dem Spieler zu sein, der gerade mit Sicherheit und voraussehbar nichts reißen wird.
Man sieht, wie oben rechts in der Ecke ein Frag nach dem anderen fällt, aber kann nur erahnen, wie es passiert. Doch dann endlich eine Chance: In einer Ecorunde wagt mouz einen Rush, es bliebe nun genug Zeit, geistesgegenwärtig auf den Alternate-Spieler zu switchen, der ein ganze Menge Frags machen wird. Doch Lenski bleibt ganz cool, zeigt uns einen der Terroristen, wie er umgehend mit Glock in der Hand stirbt und lobt im besten Fall noch die tolle Aktion des Alternate-Spielers, die er selbst gar nicht gesehen hat.

© ESLSelbst ein IRC-Livebot wäre in diesem Fall noch sinnvoller: Da sieht man nämlich zumindest, wer wie viele Frags gemacht hat. Derartige Informationen fehlen auf ESL TV gänzlich, da man auf ein Ingame-Overlay schon seit Ewigkeiten wartet. Turniere wie der ESWC und die WCG haben ein selbiges - welches ausgezeichnet funktioniert und einen tollen Mehrwert bietet - übrigens schon seit längerer Zeit. Doch diesen technischen Fortschritt von Events, die einmal im Jahr stattfinden, kann oder will die ESL offenbar nicht mitgehen. Aber wenn es ingame schon nicht klappt, könnte ja zumindest die Kommentierung unterhaltsam sein. Hier kann Lenski von Glück reden, dass seine beiden Gäste ihn auf den letzten beiden IFNGs retteten.
In Berlin war es David 'CHEF-KOCH' Nagel, in Offenbach nun ist es Burak 'coLLy' Dogramaci, der dankbar seine Steilvorlagen zu unterhaltsamen Kommentaren verwertet. Mit einem weniger gesprächigen oder humorvollen Co-Moderator wäre es ein Disaster geworden. Neben dem Kommentar rettet Burak an diesem Tag auch noch die ein oder andere Szene. Das lahme Spiel wertet er mir Anekdoten auf, die er mit gob b und cyx erlebt hat, oder weiß auch sonst einige schöne Randgeschichten zu erzählen. Im taktischen Bereich kann er als EPS-Spieler die nicht vorhandenen Skills von Lenski ausgleichen, wird jedoch aus der Perspektive der Zuschauer einmal mehr durch die unzureichende Mausführung limitiert.
So fies es auch klingen mag, so hilfreich wäre es für alle Seiten gewesen, hätte man den Progamern hier die komplette Ingame-Kontrolle überlassen und Lenski nur als Unterhaltungs-Notnagel in Überbrückungsphasen genutzt. So tröpfelt ein lahmes Spiel einfach vor sich her und ist - endlich - irgendwann zu Ende. Es folgt ein weiteres, wenig aufschlussreiches Interview mit Belala, ehe das Intel Friday Fail Game seinen Abschluss findet. Auch in Offenbach selbst war man offensichtlich nur wenig begeistert von dem, was sich auf der Bühne und den Leinwänden abspielte: Nur wenige Minuten nach Spielende fängt die Kamera als wunderbares Sinnbild des Abends eine schon komplett leere Halle ein und man kann nur erahnen, wie schnell die Zuschauer vor Ort vor diesem Horror geflüchtet waren.
Fazit: Fail.
Die ESL ist mutig in die Freitagsschlacht gezogen, indem man die Ingame-Möglichkeiten wegfallen ließ. Das wäre die Chance gewesen, das Produkt ESL TV von der besten Seite zu präsentieren. Doch das IFNG Offenbach war von Anfang bis Ende eine einzige Blamage. Nicht ein wirklich positiver Aspekt war an diesem Abend zu finden. Ein erfrischendes, innovatives und motiviertes Auftreten wäre zu erwarten gewesen, um die wütende Community zu besänftigen. Doch kein Bemühen, kein Verlangen nach Mehrwert war zu erkennen. Es war der alte IFNG-Trott, der auch noch absolut ungenügend umgesetzt wurde.
Man könnte sich noch stundenlang weiter über diesen verschenkten eSport-Abend auslassen, aber es soll an dieser Stelle genug sein. Zum Schluss sei nur noch erwähnt, dass diese harte Kritik von keinem ESL-Hater geschrieben wurde. Ich habe die Arbeit der ESL immer respektiert und sehr geschätzt. Ich durfte erst vor kurzem einen Blick hinter die Kulissen der ESL werfen und habe sie daraufhin in einem Artikel über den grünen Klee gelobt, weil es wirklich alles so positiv wirkte. Ich dachte, bis mein rundum gutes ESL-Weltbild bröckelt, muss schon einiges passieren. Doch im Endeffekt hat schon ein Abend gereicht. Es war erschreckend zu sehen, was die ESL aus den Möglichkeiten, die ihr zur Verfügung stehen, gemacht beziehungweise nicht gemacht hat.
In Sachen Intel Friday Night Games muss ganz schnell etwas passieren, damit ein traditionelles Produkt nicht den Bach runtergeht und ein schlechtes Image bekommt, das sich so schnell nicht wieder herrichten lässt wie es über Jahre hinweg aufgebaut wurde. Die ESL muss alle Faktoren in Frage stellen und hält die Fähnchen hoffentlich bald wieder mehr in Richtung der Community. Dass wirtschaftliche Faktoren im Vordergrund stehen, ist mittlerweile jedem klar. Das ist aber keine Ausrede dafür, dass grundlegende inhaltliche Elemente unprofessionell und mangelhaft präsentiert werden - inklusive der Werbung. Bereits am nächsten Freitag in Köln besteht Chance zur Wiedergutmachung in der Heimatstadt der ESL. Ein Heimspiel also. Es bleibt zu hoffen, dass sich der Zuschauer dann auch einmal wieder wohl fühlt, wenn er zuhause das IFNG verfolgt.
#1
kuben R 19.04.2009 - 21:37
Wie gesagt die ESL ist einfach unfähig. ;)
Ich sag nur PCcrashs... haha nc
Ich sag nur PCcrashs... haha nc
#2
klexr 19.04.2009 - 21:40
sorry aber dieses ganze "fail" geht einfach nur tierisch aufn sack.
wenn das irgendwelche opfer im forum spammen...ok
aber in einem "artikel"?
der letzte absatz kam dann langsam in die richtung "artikel"
und davor?was willst du?
das die esl das nächte mal im zeitplan pc probleme einplant? das sie kapio vorschreiben, was er zu sagen hat?
das sie noch mehr werbung machen?
klingt alles einfach nur nach frustablassen ala "ich hab im pcw von xektor kassiert"mimimi
wenn das irgendwelche opfer im forum spammen...ok
aber in einem "artikel"?
der letzte absatz kam dann langsam in die richtung "artikel"
und davor?was willst du?
das die esl das nächte mal im zeitplan pc probleme einplant? das sie kapio vorschreiben, was er zu sagen hat?
das sie noch mehr werbung machen?
klingt alles einfach nur nach frustablassen ala "ich hab im pcw von xektor kassiert"mimimi
editiert von klexr, 19.04. - 21:52
#3
phLprktschz 19.04.2009 - 21:41
Es ist einfach nur schade, dass kein HLTV und WTV zugelassen wird
#4
JESUZ 19.04.2009 - 21:41
Also ich war vor Ort und die Sache mit den Rechnern ist echt traurig, als pre dann auch noch seine Witze dazu abspielte war ich echt geschockt als Leute über so einen Unsinn auch noch lachen mussten
Die Gesellschaft enttäuscht mich wirklich, so wenig Brain, schade
Ein paar BUUUUUH Rufe gegen ESL-TV hätten dem Event sicherlich nicht geschadet!
Die Gesellschaft enttäuscht mich wirklich, so wenig Brain, schade
Ein paar BUUUUUH Rufe gegen ESL-TV hätten dem Event sicherlich nicht geschadet!
#5
Playboy | heidi 19.04.2009 - 21:41
hellphyte: Fail
#6
CEPEHDREI 19.04.2009 - 21:43
ui wenn ich das so lese bin ich froh nicht da gewesen zu sein...
#7
Meet_IN_SKy 19.04.2009 - 21:43
Fail Failer ESL
#8
kuben R 19.04.2009 - 21:44
:-D Und dann will man noch, das wir Geld für bessere Quali und sonst was zahlen...
Langsam aber sicher wird es sehr sehr dreist und unverschämt!!
Langsam aber sicher wird es sehr sehr dreist und unverschämt!!
#9
wkreise 19.04.2009 - 21:45
Dieses Fail-Gelaber in diesem schlechten Artikel nervt wohl am meisten.
#10
Joooooooo 19.04.2009 - 21:45
endlich sagt es mal jemand, <3 hellphyte!!
#11
milo 19.04.2009 - 21:46
Überschrift bzw die Verwendung von "Fail" generell ist total daneben, wenn man den Anspruch hat in irgendeiner Weise journalistisch wertvolle Artikel abzuliefern.
editiert von milo, 19.04. - 21:46
#12
SinTio 19.04.2009 - 21:46
Da lobe ich mir GameSports: Sendepausen füllt man mit CS-Movies, lesenswerten Userkommentaren, Tabelle und Statistiken zu den relevanten Spielen und haut nebenbei noch ein paar sehenswerte Werbespots rein.
we-te-ef?
#13
wip 19.04.2009 - 21:47
Ich find den Artikel hervorragend! Gute Kritik die vielleicht endlich mal wahrgenommen wird!
Alles das aufgeschrieben was sich eigentlich jeder denkt.
Alles das aufgeschrieben was sich eigentlich jeder denkt.
#14
BalkanStyler08 19.04.2009 - 21:47
es heißt "desaster"
#15
n!faculty | chrizzo 19.04.2009 - 21:48
ich glaub da kommt n!failculty nächsten freitag richtig und bringt bissel fun mit :D
die kameraführung war echt richtig mies aufm fng, hoffe das bessert sich, (oder der hltv soll wieder dabei sein)
die kameraführung war echt richtig mies aufm fng, hoffe das bessert sich, (oder der hltv soll wieder dabei sein)
#16
Veritas 19.04.2009 - 21:49
Guter Artikel, der eigentich alles sehr schön wiedergibt.
Ich find das Fail in Ordnung, passt einfach ;)
Ich find das Fail in Ordnung, passt einfach ;)
#17
hwki 19.04.2009 - 21:49
phL schrieb am 19.04. - 21:41:
Es ist einfach nur schade, dass kein HLTV und WTV zugelassen wird
Es ist einfach nur schade, dass kein HLTV und WTV zugelassen wird
"Schade" ist sehr freundlich ausgedrückt. Ich finde es eine FRECHHEIT!
Aber die ESL macht sich ja gerne mit solchen Aktionen unbeliebt. Beispielswesise verbietet man anderen die WC3 Matches der ESL zu casten, ist aber selbst nicht in der Lage, die Spiele zu covern. Peinlich, peinlich...
#18
blizz 19.04.2009 - 21:49
Intressanter Artikel, wobei ich das Ifng selber nicht verfolgt hab.
Denk aber die Kritik an Pre ist bisserl übertrieben, die Leute mögen ihn nämich trotzdem alle. Wenn er nich kommentieren würde, würde was fehlen....
Denk aber die Kritik an Pre ist bisserl übertrieben, die Leute mögen ihn nämich trotzdem alle. Wenn er nich kommentieren würde, würde was fehlen....
#19
Ausgewanderter Anonymous 19.04.2009 - 21:49
In einigen Punkten hat der Artikel recht, in anderen fehlt dem jungen Herren das Hintergrundwissen. Aber wenn ich mich dran erinnern vermag, hat eben ein gewisser hellphyte hier in den letzten Wochen gerne höchstpersönlich die Fail-Flagge bei Bildmore hochgehalten. Warum steht im Artikel nix von "und dann erwähnte XlorD, dass er natürlich weiterspielt, aber ich habe lieber irgendwelchen Quellen für meine Artikel vertraut", haha. Kleiner Seitenhieb am Rande, der Artikel geht zu 60% ok. Die restlichen 40% sind Retourkutschen, persönliches Mimimi und vor allem Unkenntnis des Redakteurs.
editiert von pre, 19.04. - 21:52
#20
tak` 19.04.2009 - 21:49
Super Artikel, klasse geschrieben. Lest erstmal den Artikel, bevor ihr mault. Idioten.
#21
ditze 19.04.2009 - 21:50
Ich liebe den Sarkasmus in dem Artikel :) Schön geschrieben und die ESL sollte sich diesen Artikel ebenfalls zu Gemüte führen. Auch von Deutschlands größten Szeneseite kann man noch was lernen.
#22
kupi 19.04.2009 - 21:50
die kritik ist auf jeden fall gerechtfertigt und kann man so unterstreichen.
#23
Snake7 19.04.2009 - 21:51
Also ich muss hellbyte zustimmen..irgendwie wars am anfang anders..wenn ich mich 2jahre vorher erinner..zeitplan passte meistens ( klar immer geht nicht ) , Die "raffles" waren Kürzer ( meine meinung) . Das mit den werbeeinblendungen find ich eine richtig gute idee...bei ESL TV laufen diese doch Sonst auch..wieso nicht bei diesen Total unwichtigen(für einen Zuschauer von zuhause) raffle nicht werbung & co einschalten? wäre doch "wirtschaftlich " besser (=.
Naja hoffentlich nimmt sich die esl diese meinung ( die wohl viele user haben) zu Herzen.
Naja hoffentlich nimmt sich die esl diese meinung ( die wohl viele user haben) zu Herzen.
#24
kuben R 19.04.2009 - 21:53
pre schrieb am 19.04. - 21:49:
Warum steht im Artikel nix von "und dann erwähnte XlorD, dass er natürlich weiterspielt, aber ich habe lieber irgendwelchen Quellen für meine Artikel vertraue", haha. Kleiner Seitenhieb am Rande, der Artikel geht zu 60% ok.
Ein zwar guter Konter, jedoch willst du nur von euren Fehlern ablenken...
Kommt nicht sehr gut!!!!
Warum steht im Artikel nix von "und dann erwähnte XlorD, dass er natürlich weiterspielt, aber ich habe lieber irgendwelchen Quellen für meine Artikel vertraue", haha. Kleiner Seitenhieb am Rande, der Artikel geht zu 60% ok.
Ein zwar guter Konter, jedoch willst du nur von euren Fehlern ablenken...
Kommt nicht sehr gut!!!!
#25
hackr | BiFi 19.04.2009 - 21:53
dafür das ihr von der esl die möglichkeit bekommt fürs readmore magazin werbung zu machen, is das aber ganz fett doof von euch so jemandem in den rücken zu fallen ;>
