In Gedenken an cyx
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Jason Lake
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09.01.10 16:00

Szene

Die Tage, in denen jedes Wochenende Tausende in die heiligen Hallen pilgerten, scheinen gezählt. Den Zocker von heute hält es in seinen eigenen vier Wänden. Die LAN-Party Szene in Deutschland befindet sich in der Agonie und die Gründe dafür sind vielfältiger Natur. Ein Rückblick auf vergangene Ereignisse und ein Ausblick auf das, was kommen mag.

Wer an Computerspiele, Events und eSport denkt, der denkt meist gleichermaßen an LAN-Parties. Als einstmals unabdingbares Mittel, sich gegenseitig am PC zu messen, haben LANs die Entwicklung des elektronischen Wettbewerbs entscheidend geprägt. Allein in Deutschland gab es mitunter Jahr für Jahr tausende solcher Veranstaltungen; gerade zu Beginn des neuen Jahrtausends gab es einen regelrechten LAN-Party-Boom. Doch was ist passiert mit den kultigen Meetings, die es einstmals noch wie Sand am Meer gegeben hatte? Immer mehr renommierte Veranstaltungen verschwinden von der LAN-Party Landkarte und auch kleinere Parties sucht man mittlerweile vergebens. Bevor wir uns den Ursachen und Gründen widmen, zunächst einmal ein paar Fakten.

Atari ST von 1987
Atari ST von 1987
Glaubt man einer gängigen Definition im Internet, dann handelt es sich bei einer LAN-Party um die Zusammenkunft von Computerbenutzern zum gemeinsamen Spielen von Computerspielen übers Netzwerk. Die erste offizielle LAN-Party soll bereits im Jahre 1987 mit einigen Ataris stattgefunden haben. Aufgrund der geringen Zahl von Computerbesitzern stieg die Quantität der LANs aber erst mit der Verfügbarkeit des PCs für jedermann in den 1990er Jahren.

Durch die Steigerung der Leistungsfähigkeit und die Vereinfachung der Bedienung von Computern wurden auch Netzwerkparties immer attraktiver. Was früher nur echten Freaks gelingen konnte, war bald auch für Neulinge nahezu problemlos machbar - das Vernetzen von Computern. Ebenso machten die immer häufiger erscheinenden, neuen und verbesserten Multiplayerspiele die LAN-Parties lohnenswert.

Das Maß aller Dinge: DreamHack
Das Maß aller Dinge: DreamHack
In Deutschland etablierte sich Ende der 90er Jahre eine rasant wachsende Netzwerk-Szene. Wie man den Zahlen von lanparty.de entnehmen kann, gab es im Jahr 2001 bereits über 1.600 offiziell angemeldete LAN-Parties in der Bundesrepublik. Größe und Ausmaß schienen bald keine Grenzen mehr gesetzt. Der Teilnehmerrekorde der 'Gamers Gathering' (1999, 1.600 Teilnehmer), 'Breaking Normality' (2000, 2.460) und NorthCon Winter (2004, 3.150) wurden schließlich allesamt von der NorthCon Winter 2005 in den Schatten gestellt. Etwa 3.450 Computer wurden hier miteinander vernetzt; bis heute deutscher Rekord.

Unvergessen ist dabei auch der Weltrekordversuch der Dimension 6 in Bremen, die auf 6.280 Teilnehmer ausgelegt war. Der Rekord wurde jedoch verfehlt, 'nur' 3.142 Zocker fanden ihren Weg in die Messehallen. Die größte LAN-Party, die jemals stattgefunden hat, ist übrigens die schwedische DreamHack Winter 2007. Wie man dem Guinness Buch der Rekorde entnehmen kann, wurden hier sage und schreibe 10.554 Computer und 11.060 Teilnehmer gezählt.

Hierzulande vermochte der Schein der immer größer werdenden Super-LANs jedoch darüber hinweg zu täuschen, dass ein negativer Trend bereits eingesetzt hatte. Seit dem Jahr 2004 waren die Zahlen der in Deutschland angemeldeten Parties stark rückläufig, wie die nachfolgende Statistik zeigt:

Jahr - Angemeldete LANs

2000 - 1513
2001 - 1640
2002 - 1484
2003 - 1096
2004 - 1280
2005 - 1248
2006 - 769
2007 - 629
2008 - 474
2009 - 374

Für das laufende Kalenderjahr sieht es indes nicht besser aus. Gerade einmal 75 LANs wurden bisher offiziell angekündigt. Der Entwicklung zu Folge ist davon auszugehen, dass 2010 in etwa nur noch so viele Netzwerkparties wie vor 15 Jahren stattfinden werden. Dass das Ende der LAN-Party Ära näher zu rücken scheint, wird insbesondere durch das Verschwinden zahlreicher großer und etablierter Veranstaltungen deutlich. Parties wie The Summit, Slaughterhouse, Das Große Beben, CS_Doctors, LANwirtschaft oder die Alpha LAN, die zu ihrer Zeit hunderte Spieler anlockten, sind mittlerweile in der Versenkung verschwunden.

Der Backbone - Herzstück der LAN
Der Backbone - Herzstück der LAN
Gründe für diesen Abwärtstrend gibt es viele. Allen voran ist sicherlich der weiträumige Ausbau des Breitbandinternets in Deutschland zu nennen. Warum extra auf eine LAN fahren, wenn man auch bequem von zu Hause aus mit den gleichen Bedingungen spielen kann? Downloadgeschwindigkeiten und Latenz sind heutzutage annähernd so gut wie im Netzwerk. Doch das war nicht immer so.

1999 konnte der interessierte Internetuser hierzulande erstmals DSL nutzen - wenn er denn knapp 100 Mark im Monat dafür übrig hatte. Im Paket mit 100 Surf-Stunden kostete der Spaß damals sogar stolze 247 Mark. Dafür erhielt er 768kBit/s Downloadgeschwindigkeit anstelle der 64kBit, die ihm sein ISDN bis dahin beschert hatte.

Nachdem es 2001 bereits über zwei Millionen DSL-Kunden in Deutschland gab, erweiterte die Telekom in den folgenden Jahren stetig ihr Angebot, sodass 2003 DSL 3000 auf den Markt kam. Durch den florierenden Wettbewerb zwischen der Telekom und ihren Mitbewerbern sanken in der Folge, sehr zur Freude des Endverbrauchers, die Preise. 2004 kostete die Flatrate weniger als 10 Euro, 2005 wurde der entbündelte Anschluss freigeschaltet und das Breitbandinternet weiträumig ausgebaut, 2006 waren erstmals 50MBit/s verfügbar. Das Wachstum der Online-Zugänge zwischen 2002 und 2007 wird auf 54% betitelt. Schon Anfang 2009 konnten sich drei Viertel der deutschen Haushalte stolze Besitzer eines Breitbandanschlusses nennen.

Geht es nach der Bundesnetzagentur, dann ist das Internet unaufhaltsam auf dem Vormarsch. So geht die Behörde davon aus, dass bis 2014 mindestens 75% der Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde haben werden. Den LANs stehen also schlechte Zeiten bevor.

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Teilnehmer einer Demo gegen Killerspielverbot
Aber nicht nur das Internet bereitet den LANs Sorgen. Problematisch ist zudem seit einiger Zeit die allgegenwärtige 'Killerspieldebatte'. Unter dem Einfluss stigmatisierender Pressemeldungen neigt der Unwissende (Politiker) nach wie vor dazu, den durchschnittlichen Computerfreund gern mal auf eine Stufe mit einem psychisch gestörten Amokläufer zu stellen.

Das hat wiederum zur Folge, dass sich auch die Eigentümer geeigneter Locations von den LAN-Parties distanzieren möchten, geschweige denn eine solche unterstützen. Wer möchte schon in einem Atemzug mit einer Horde potenzieller Killer genannt werden? Das bedeutet, die Mietkosten für das Objekt müssen unter Hinweis auf die Wirtschaftskrise in utopische Höhen manövriert werden, um den Veranstaltern der Party die Finanzierung zu erschweren. Oder man macht es einfach wie die Bayern und schafft vorsichtshalber schonmal einen Erlass, der unter anderem Schulen verbietet, ihre Räumlichkeiten für eine solche Veranstaltung zur Verfügung zu stellen. "Als besonders gefährdend für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sind die so genannten Ego-Shooter anzusehen", wusste man im bayerischen Kultusministerium schon 2003.

Große Freude! Tastatur gewonnen!
Große Freude! Tastatur gewonnen!
Doch mitunter ist auch der Zocker selbst Schuld an der misslichen Lage der LAN-Party Szene. Die Zeiten, in denen SBR, DkH oder mTw auf kleineren LANs den erstaunten Hobbyzockern ihr Können präsentierten und sich Deagle-only zum Turniersieg schossen sind längst vorbei. Aus Prestigegründen fährt heute kaum ein Team mehr auf LAN. Während der ursprüngliche Sinn der Veranstaltung, das Erlebnis des gemeinsamen Zockens und Feierns, immer mehr in den Hintergrund gerückt ist, haben vor allem Geld- und Sachpreise die Oberhand bei der Auswahl der zu besuchenden LAN gewonnen. Kann ein Organisatorenteam nur mit ein paar Urkunden für die Gewinner aufwarten, wird es gern einmal belächelt und die LAN von vornherein von vielen kategorisch ausgeschlossen.

Nicht gern auf LAN: Pinker Zwerg auf Kaltblüter
Nicht gern auf LAN: Pinker Zwerg auf Kaltblüter
Und schließlich gibt es da noch ein spezielles Phänomen, das den LAN-Parties arg zugesetzt hat. Die Rede ist von Massively Multiplayer Online Role-Playing Games, MMORPGs. Dieses vornehmlich im Internet mit unzähligen Mitspielern zelebrierte Genre lässt sich nämlich nur schwer mit den Gepflogenheiten einer Netzwerkparty vereinbaren. Hier stehen sich ein schnelles Turnier, das an einem Wochenende entschieden wird, und ein Character, der über Wochen und Monate gepflegt werden will, gegenüber. Da in Deutschland die Bandbreite bisher nicht ausreicht, um eine große Zahl an Spielern gleichzeitig auch vom Netzwerk aus im Internet aktiv werden zu lassen, sind deutsche LANs für RPGler nicht attraktiv. Für den Rollenspieler ist die LAN-Party daher genauso uninteressant wie der Rollenspieler auf der LAN-Party überflüssig ist.

Die Zahlen im Falle World of WarCraft sprechen zudem Bände. Allein in Deutschland wurde das Spiel in den ersten Wochen über 200.000 Mal verkauft; weltweit ging die zweite Erweiterung, Wrath of the Lich King, am ersten Tag nach der Veröffentlichung, gar mehr als 2,8 Millionen Mal über den Tresen. Aber, mal ehrlich, wer hat schon gern auf LAN eine ganze Gilde um sich herumsitzen, die gebannt auf den Monitor starrt und mit gekonnt frequentierten Mausklicks einen Bossgegner bearbeitet?

Es stellt sich also für Betreiber und Besucher einer LAN die Frage, ob man selbige heute überhaupt noch braucht. Sicher, die Zahlen der Veranstaltungen werden auch in Zukunft weiter unaufhaltsam rückläufig sein. Und in Anbetracht steigender Kosten und immer größer werdender Gegenwehr aus der Öffentlichkeit wird zwangsläufig die Organisation einer LAN immer schwieriger. Doch ist eSport überhaupt gänzlich ohne LAN-Parties vorstellbar? Und wäre nicht vielleicht der Zocker, der heute noch über die Überflüssigkeit des Netzwerks spottet, morgen vielleicht der Erste, der sich darüber ärgert, dass es keine einzige LAN mehr gibt?

LAN-Feeling
LAN-Feeling
Denn eines ist indes sicher: Mit dem Charme und der Stimmung einer LAN-Party kann kein Online-Event auf der Welt mithalten. Sich nach einem knappen Sieg in der Overtime mit seinen Mitspielern abzuklatschen und erst einmal mit einem lauwarmen Bier anzustoßen ist im Vergleich zum verzerrten Ventrilo-Gekreische im Netz fürwahr unbezahlbar. Es sind die besonderen Momente, die man gemeinsam im LAN erlebt, die solche Veranstaltungen mitunter unvergesslich machen. Wer dieses Gefühl einmal erlebt hat, wird den gewaltigen Unterschied zwischen Internet und Netzwerk ohne Zögern bestätigen können.

Die Hoffnung ruht daher bei den Betreibern der verbliebenen LAN-Parties, unter anderem NorthCon, LANarena, ['ju:nien], The Reality, Lan-Nation, BK(XX)L und C-MaxX enlarged. Die fetten Jahre mit übergroßen Veranstaltungen und immer neuen Rekorden sind endgültig vorbei. Um heute ein Event auf die Beine zu stellen, muss man schon ein ziemlicher Idealist und Realist sein - und man braucht einen langen Atem im Kampf ums Überleben.

Ironischerweise könnte nun aber gerade das Verschwinden vieler Netzwerk-Parties und die Verkleinerung der Szene zur Stärkung der wenigen noch verbliebenen LANs führen. Der dezimierte Kreis der Veranstaltungen wird davon profitieren, dass man nicht mehr um die Besucher buhlen muss und sich dadurch gegenseitig schwächt. Auf Kosten der bisher auf der Strecke gebliebenen LANs könnte also der Stand der noch vorhandenen Parties gefestigt und deren Existenz gesichert werden. Das ist zwar in Anbetracht des schwerwiegenden Verlustes vieler großer und beliebter LANs nur ein schwacher Trost, führt aber letztlich dazu, dass wir uns in LAN-Deutschland auch zukünftig noch auf einige Events werden freuen können.

Darüber, dass LAN-Parties auch in den kommenden Monaten und Jahren ein Muss im Eventkalender sein sollten, sind sich zumindest (fast alle) Repräsentanten der Szene einig, wie man den folgenden Statements entnehmen kann.

Christopher 'debsN68' Debski, Rookie of the Season EPS 15:
"LANs finde ich im Allgemeinen eine gute Sache. Man kann sich offline beweisen, trifft seine Teamspieler und andere Leute, die man nur aus dem Internet kennt. Ich persönlich gehe gerne auf große, gut organisierte Lans wie z.B. die NorthCon. Es sollte mehr größere Lans geben und nicht so viele kleine. Die kleinen Lans finde ich unnötig, da es meist keine guten Preise gibt und die LANs auch nie mit guten Teams besetzt sind. In diesem Jahr wird man mich wahrscheinlich nur einmal auf LAN sehen und das wird nicht die Relegation sein :)"

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Chucky kann auf jahrelange Erfahrung zurückblicken
Eric 'eRz' Schneider, Spieler EPS Season 11
"Neben vielen kleinen LANs war ich bisher 3x auf der TheSummit und 1x auf der CmaxX Enlarged. Natürlich freut sich jeder LAN Besucher über ansprechende Preise - der Grund auf eine LAN zu fahren, ist für mich jedoch eigentlich, dass ich mit meinen Freunden und Teammates auch endlich mal offline spielen und quatschen, sowie das ein oder andere Bierchen zischen kann. Da ich aber generell lieber offline spiele, da es einfach mehr Spaß macht, hoffe ich im nächsten Jahr mal wieder auf eine nette Netzwerkparty fahren zu können ;)"


Peter 'Chucky' Schlosser, Spieler EPS Season 1, 2, 4, 5, 7, 9, 10:
"Ich bin zwar kein Spieler mehr, aber habe in meiner Vergangenheit als
Spieler sehr viele LANs besucht. Für mich haben LANs immer sehr viel bedeutet, da man sich hier beweisen, Lagfrei und mit guten Pings spielen, sowie seine Mitspieler
treffen konnte. Heute sind LANs zum Teil überflüssig geworden, da die Internet-Leitungen zu gut geworden sind, die Turnier-Administration zum größten Teil immer noch auf dem Niveau von 1999 ist und zu wenig gegen Cheater und Config-Hacker getan wird. Um mich wieder für eine LAN zu begeistern müssten die oben genannten Kritikpunkte angegangen werden und ein neues Konzept wäre nötig. Weg mit diesen nervigen Bingo-, Karaoke- und Topfschlag-Events, wo es die besten Preise zu gewinnen gibt, sondern wieder das Zocken in den Mittelpunkt stellen. Zum Beispiel Coop-Events starten, so dass quasi jedes x-beliebige Game mal im coop Modus durchspielen kann."


Tobias 'Troubley' Tabbert, Spieler EPS Season 14:
"Auf Grund meines Alters war ich bisher erst auf zwei offiziellen LANs, den ESL Relegationen. Dieses Jahr werde ich aber mit Sicherheit auch zur NorthCon fahren und ansonsten mal schauen, was sich so ergibt. Was für mich LAN einfach ausmacht sind die gleichen Spielbedingungen und die hautnahen Emotionen."

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Dr. LAN is not amused
Eva 'IAMLOCO' Franczyk, Spielerin Major Series & DFM
"Ich gehe seit ich 13 bin auf LANs, am Anfang waren es noch kleine Privatlans auf die mich mein Bruder mitgeschleppt hat. Mit zunehmenden Alter ging ich auch auf grössere LANs wie die Summit oder andere Veranstaltungen im Ausland. Leider schaffen es die wenigsten LANs auf Grund von Netzwerkproblemen den Terminplan einzuhalten. Das kann manchmal ziemlich nerven. Das schönste an solchen Events ist neben den Preisen aber, dass man die ganzen Leute aus dem Internet auch mal im echten Leben trifft und kennenlernt."

Tim 'Mason' Kleemann, Spieler EPS Season 6 bis 15
"Deutsche Lans sind grausam und ohne entsprechende Preise werde ich keine mehr besuchen :)"



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#1 offline readmore.de Fan Meet_IN_SKy 09.01.2010 - 16:09
Sehr guter Artikel!


#2 offline readmore.de Fan var undefined 09.01.2010 - 16:09
bald Virtuelle Lans?


#3 offline headshotpro 09.01.2010 - 16:16
schade dass deutschlands bestes lanlenkrad keine lust mehr hat ohne preise :/


#4 offline readmore.de Fan Screll 09.01.2010 - 16:16
guter artikel, aber das argument mit dem immer besseren inet ist unsinnig

in schweden ist das inet 1000mal besser als in ger und dort gibts die dreamhack


#5 offline Schabe 09.01.2010 - 16:19
die deutschen veranstalter sollen sich nicht wundern, bei den lächerlichen preisen im vergleich zu skandinavischen lan partys ist das echt ein schlechter witz was wir hier geboten bekommen. selbst schuld wenn keiner mehr hin geht.. internet solves


#6 offline eSportler 09.01.2010 - 16:19
Netter Artikel, führt aber bitte wieder mehr Überschriften ein. Weiter so!


#7 online daSo 09.01.2010 - 16:21
Wo befindet sich die genannte Liste mit den offzielen Angekündigten Lan-Partys ?


#8 offline Thommynat0r 09.01.2010 - 16:21
"Dr. LAN is not amused" haha


#9 offline Gustav Guns 09.01.2010 - 16:22
Während der ursprüngliche Sinn der Veranstaltung, das Erlebnis des gemeinsamen Zockens und Feierns, immer mehr in den Hintergrund gerückt ist, haben vor allem Geld- und Sachpreise die Oberhand bei der Auswahl der zu besuchenden LAN gewonnen. Kann ein Organisatorenteam nur mit ein paar Urkunden für die Gewinner aufwarten, wird es gern einmal belächelt und die LAN von vornherein von vielen kategorisch ausgeschlossen.


=>

Tim 'Mason' Kleemann schrieb:

Deutsche Lans sind grausam und ohne entsprechende Preise werde ich keine mehr besuchen :)
editiert von aSSi, 09.01. - 16:23


#10 offline Worringer Carcenter | Jörg 09.01.2010 - 16:23
:D sehr guter artikel


#11 offline Dr. T 09.01.2010 - 16:23


#12 offline readmore.de Fan Donnie Darko 09.01.2010 - 16:24
schöner artikel!

war mir garnicht so bewußt das die lanpartys so stark zurückgefallen sind, liegt vllt auch daran das ich inet only bin :D


#13 offline eNz 09.01.2010 - 16:24
fai bitte interviewen er hat doch lan erfunden


#14 offline Dr. T 09.01.2010 - 16:28
ob IAMLOCO und troubley wirklich zu den repräsentanten der szene gehören sei mal dahingestellt


#15 online TEECEEPEE 09.01.2010 - 16:29
haha mason :D


#16 offline readmore.de Fan sakeN 09.01.2010 - 16:31
Wenn die LANs höhere Preisgelder haben, kommen dann wirklich mehr Spieler? Mal ganz im Ernst, das ist zwar Anreiz, aber im Endeffekt gewinnen das ja nur die "Pros" und die meisten "normalen" Spieler sehen von den Preisgeldern eh so gut wie nichts.

Natürlich mag es für den ein oder anderen auch Anreiz zu sein das dann mehrere Pro Clans auf LANs kommen.

Ich denke es liegt auch einfach an dem Generationswechsel. Wen ich die Kids so sehe spielen die doch lieber Wii als auf dem Bolzer oder so zu kicken. Zocken lieber alleine vorm PC MMORPGs als mit mehreren ein Brettspiel zu spielen.

Und anstatt sich mit anderen bei LANs zu treffen und gemütlich einen zu trinken gehen nunmal die Kids nun lieber auf dicke Totsaufpartys und zocken den Tag über alleine vorm PC.


#17 offline Joker 09.01.2010 - 16:35
Guter artikel,

die schweden sind uns haushoch überlegen und wen wudnert es?
vorallem die dreamhack > all

und mason hat auch recht :) es gibt leider viiiiieeelll zu wneig gut organisierte LAN´s


#18 offline h to the uzo 09.01.2010 - 16:45
auf lan keine competition.
im iNET verliert man immerhin ab und zu gegen hacker.


#19 offline readmore.de Fan denster 09.01.2010 - 16:50
echt ein beschissener Trend. Ich wäre dafür, dass mindestens ein viertel der ESL-Spiele im LAN ausgetragen werden, und wer 2mal schlechter spielt als im inet -> 12pps ;)


Da ich zwar DSL habe, aber ein beschissenen ping, werde ich weiterhin auf lan fahren und dort spaß haben... hf ihr inets.


#20 offline #hehejo | nAg 09.01.2010 - 16:50
aus so einen artikel hab ich schon lange gewartet.
danke.


#21 offline Playboy | heidi 09.01.2010 - 16:52
Die zitierten Spieler hier sind ja meistens eh darauf aus, die Preise der ersten Plätze abzustauben und sind damit eher nich repräsentativ für die große Masse, die eher nicht in den Genuss der Preise kommen wird. Trotzdem treffen sie damit auch meine Meinung :(

Ich war auf der Northcon:

35€ hab ich bezahlt für:

- ein mehrmals ausgefallenes Netzwerk (meistens zu Beginn, von daher nich ganz so schlimm)
- Schlecht organisierte und parallel laufende 5on5 und 2on2 cs Turniere
- Server auch nicht so geiel, trotz dsl light iNet Pumpe nur einen minimalen Unterschied bemerkt und kein Lan-Gamefeeling kam auf :/
- Preise für Cheeseburger imho zu hoch :D Hab trotzdem rund 10 Stück verspeist.

Selbst zugefügtes Leid war dann noch, dass ich mit 4 Leuten dort gespielt habe, die ich kein Stück kannte und auch vorher maximal 5x mit gespielt hatte.

Einzig positive, dass ich der Lan halt abgewinnen konnte war:
+200gb pornos
und ein Paar Leute persönlich kennengelernt (Gana, Nag, Gaspard, Jason, Unplayable, Xqzr, Nox usw. :>)
editiert von heidi, 09.01. - 16:53


#22 offline ganon 09.01.2010 - 16:56
denster schrieb am 09.01. - 16:50:
...
Da ich zwar DSL habe, aber ein beschissenen ping, werde ich weiterhin auf lan fahren und dort spaß haben... hf ihr inets.


#23 online copap | fleXQZ 09.01.2010 - 17:02
ich selber war seit 2002 jedes jahr mehrmals auf lan. 2009 hatte ich auch für 2 größere lans überwiesen und beide wurden abgesagt. das war für mich unter anderem einer der beweggründe, so einen artikel mal zu verfassen.


#24 offline ryaner 09.01.2010 - 17:02
heide, das netzwerk ist lediglich am bonusdonnerstag ausgefallen, das ist jawohl nicht wirklich schlimm :-)

Aufgrund der wenigen Zeit ist es standard, dass man 5on5 und 2on2 einfach straight erledigen muss.
Und die Server waren gut, zwar nicht optmila aber WESENTLICH, wirklich wesentlich besser als im inetnet :-]

Tum Thema: Solange es noch einige große LANs gibt, habe ich damit kein Problem,


#25 offline innos 09.01.2010 - 17:04
Tim 'Mason' Kleemann, Spieler EPS Season 6 bis 15
"Deutsche Lans sind grausam und ohne entsprechende Preise werde ich keine mehr besuchen :)"

was ein spast. sad but true


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