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ACTION REAL-TIME STRATEGY GAMES
09.08.12 14:35
Szene
Seit geraumer Zeit mischen Action Real-Time Strategy Games, auch kurz ARTS genannt, wie LoL oder Dota 2 den eSports-Markt merklich auf und sorgen für viel Wirbel. Neue Titel des alten Genres werden geboren und auch die großen Publisher wollen in den Markt mit einsteigen. Wer oder was verbirgt sich hinter dem ARTS-Genre und ist es ein wahrer Segen für den eSports oder entpuppt es sich zum Albtraum für ihn? Ein Gastartikel von Dirk 'm0pp3' Florin.
Die Anfänge eines neuen Genres
Der Urvater des heute so populären und immer größer werdenden Genre ist eine modifizierte Karte für das von Blizzard im Jahre 1998 erschiene StarCraft. Unter dem Namen Aeon of Strife, kurz AoS, wurde eine erste Fassung des Spielprinzips veröffentlicht. Leider erfreute sich Aeon of Strife nicht großer Begeisterung und wurde von der Community so gut wie gar nicht gespielt. Wenige Jahre später fand sich eine neue Version von AoS auf der WarCraft III-Engine wieder und wurde regelmäßiger gespielt. Auch der Spieler Eul fand große Begeisterung für das Spielprinzip und schuf nur ein Jahr darauf die erste Version der Karte mit dem Namen Defense of the Ancients, kurz DotA, welche auf Aeon of Strife basierte.
Die Geburt neuer Spiele
Von dieser Zeit an fand die beliebteste aller WarCraft III-Modifikationen große Begeisterung im eSports und entwickelte sich schnell zu einem eigenen Genre. Doch Eul blieb nicht lange seiner eigenen Karte treu, weshalb er das gesamte Projekt 2005 an einen neuen Entwickler weiter gab, welcher unter dem Pseudonym Icefrog bekannt ist; noch heute schraubt Icefrog an DotA rum und veröffentlicht neue Versionen. Nur einige Jahre später ist DotA nicht mehr der alleinige Platzhirsch am ARTS-Himmel, denn mit League of Legends und Heroes of Newerth gesellten sich zwei neue Titel mit ähnlicher Spielweise dazu und brachten den eSports völlig durcheinander. Dass Riot Games mit LoL nichts falsch gemacht hat, beweist nicht nur die Zahl von heute über 23 Millionen registrierten Spielern, sondern auch die immer weiter steigenden Zuschauerzahlen auf den Livestreams von Spielern und Turnieren.
Damit der Titel auch direkt von Anfang an eine große Nummer wird, verpflichtete Riot Games den DotA Allstars-Entwickler Steve 'Guinsoo' Feak sowie Steve 'Pendragon' Mescon, welcher Administrator der Support-Webseite für das von Feak entwickelte Spiel gewesen ist. Feak sorgte mit Einführung von DotA Allstars für mehr Vielfalt sowie Komplexität im Spiel und schuf den Mega Creep Roshan sowie das Rezepte-System für die Zusammenführung und Steigerung von Items. Des Weiteren implementierte er die beliebtesten Helden in DotA Allstars. Er war letztlich nicht nur für den Erfolg von DotA Allstars verantwortlich sondern auch für den des Genres.
Auch die Entwickler von S2 Games wollten Teil des Erfolgsgenres sein und kündigten den Konkurrenztitel Heroes of Newerth an. Durch die Nähe zum Original DotA war HoN anfangs bei den Spielern sehr beliebt, obwohl man monatlich Geld für den Titel bezahlen musste. Doch der große Erfolg von HoN hielt nicht lange an: Mit der Ankündigung von DotA 2 und der immer größer werdenden Popularität von League of Legends, geht das Interesse an der nähsten aller DotA-Kopien so langsam zu Ende, sowohl die Zuschauer- als auch Spielerzahlen werden immer kleiner. Viele ehemalige HoN-Teams spielen bereits professionell DotA 2 oder LoL und haben ihren alten Titel völlig aufgegeben. Anders als Riot Games verpflichtete S2 Games keinen ehemaligen DotA-Entwickler, sondern hielt sich nur faktisch sehr nah an den großen Bruder.
Anders als S2 Games und ähnlich wie Riot Games verpflichtete, der für die Half-Life-Reihe bekannte, Spieleriese Valve den Entwickler Icefrog. Gemeinsam hatte man vor, das DotA-Genre mit neuem Leben zu versehen und das alte Spiel auf die Source-Engine unter dem Namen DotA 2 zu portieren. Erstmals 2010 gab Icefrog gemeinsam mit Valve den neuen Titel sowie drei Artworks bekannt; auch die Seite dota2.com wurde an diesem Tage veröffentlicht. Mit der Ankündigung des neuen Titels kamen zugleich die ersten Probleme: Der Name DotA ging mit Feak zu Riot Games, welche den Namen auch nach mehreren Auseinandersetzungen nicht an Valve übertragen wollten. Mit in die Diskussion mischte sich auch Blizzard ein, welche den Titel frei für die Community haben wollten. Vielleicht lag das Interesse an dem Namen DotA für Blizzard auch nur an der gleichnamigen Karte für StarCraft 2 - Blizzard DOTA? - So ganz wollten sie das aber nie verraten. Letzten Endes hatte Valve jedoch Glück und bekam den Namen zugesprochen.

The International lockte die Topteams zu Dota 2Um den neuen Titel spektakulär erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren, veranstaltete Valve 2011 die erste Ausgabe des The International Turniers. Insgesamt 16 Teams hatte Valve exklusiven Zugriff auf DotA 2 gewehrt und lies diese auf der letzten gamescom um ein Preisgeld von 1,5 Millionen US-Dollar spielen. Am Ende konnte das Team von Natus Vincere nicht nur den ersten Titel der The International-Reihe gewinnen, sondern sicherte sich vor über einer Million Zuschauern auch die Summe von einer Million US-Dollar. Noch nie hatte ein eSports-Finale so viele Zuschauer gleichzeitig auf einem Livestream gehabt.
Wie ein Genre den eSports durchwürfelt
Seitdem die Action Real-Time Strategy Spiele mit ins das Geschehen des eSports eingreifen, scheint sich die gesamte Szene zu verändern und es kommt frischer Wind in die festgefahrene Community. Titel wie LoL oder Dota 2 wirbeln den Spielemarkt mehr als durch und steigen auf den Zug der Free-To-Play-Spiele auf. Durch ausgeklügelte Systeme versuchen die Entwickler so, trotz kostenlosem Spielen, ihre Kosten wieder einzuspielen. Beide großen Titel verfolgen die Politik, durch Zusätze in Form von mehr Helden oder äußerlichen Modifikationen des Heldens, mehr Geld durch Spieler und Fans in die Kassen zu spülen. Meiner Meinung nach setzt Valve das Angebot der Zusatzinhalte am besten um: Dort können die Spieler des DotA2-Titels einige Helden äußerlich modifizieren und somit optisch verändern. Damit auch genug Inhalte nachkommen, kann die ganze Community diese Modifikationen für den Helden erstellen und auch ihre Lieblinge ins Spiel bringen. Die Communityseite Dota-Cinema veröffentlicht wöchentlich ein Video, in dem sie ihre Top 5 an Community-Modifikationen vorstellt.
Aber das ist nicht das einzige. Gerade die älteren Titel wie Counter-Strike oder StarCraft müssen durch die neugewonnen Popularität der ARTS-Titel hart einstecken. Denn sowohl DotA als auch LoL scheinen derzeit sämtliche Rekorde in Bezug auf Zuschauerzahlen zu brechen und gewinnen täglich immer mehr dazu. Sind bei Counter-Strike oder StarCraft II Zahlen im guten fünfstelligen Bereich schon viel für ein Event, so ist für Turniere mit LoL oder DotA eine niedrige sechsstellige Zahl an Zuschauern schon fast Standard.
Und nicht nur die Zuschauerzahlen explodieren, sondern auch die Preisgelder. Zwar gab es in der Vergangenheit schon eine Millionenen-Dollar-Liga in Form der Championship Gaming Series, die ähnlich wie eine amerikanische Sport-Profiliga organisiert war, aber Preisgelder im sechsstelligen Bereich sind immer wieder etwas besonderes. Und dabei scheinen sich die beiden Platzhirsche Valve und Riot Games immer wieder überbieten zu wollen. Angefangen hat alles mit dem bereits genannten The International-Turnier von Valve, bei dem der Publisher aus Bellevue, Washington, ein Preisgeld von insgesamt 1,5 Millionen Dollar ausschüttete und damit das höchste Preisgeld für ein Turnier bereitstellte. Dieses Jahr veranstaltet man die zweite Ausgabe der Turnierserie und man darf gespannt sein, um welche Summe dieses Mal gespielt wird.
Auch Konkurrenz um Riot Games mischte sich in den Preisgeldkampf mit ein: Das Preisgeld für die 2. Saison des League of Legends World Championship beträgt satte 5 Millionen Dollar. 3 Millionen Dollar sollen davon alleine bei den World Championship Finals in Los Angeles ausgeschüttet werden. Riot Games möchte damit das am höchsten dotierteste Turnier im eSports veranstalten und sich einen großen Namen verschaffen. Insgesamt zwölf Teams sollen sich durch verschiedene Qualifier auf der ganze Welt verteilt für das größte LoL-Turnier qualifizieren. Sollte Valve seinen Konkurrenten dieses Mal überbieten, darf man gespannt sein, ob Riot Games nicht kurzfristig das Preisgeld anhebt.

Vorreiter: CS-Legende
XeqtR versuchte sich
schon 2008 in DotAUm all diese Titel hat sich mittlerweile eine große Community gebildet, die dabei nicht nur aus neuen Mitgliedern besteht, sondern auch aus vielen alten eSportlern, die sich mit den neuen Spielen angefreundet haben. Auch wenn beide Titel ihre eigenen Feinheiten haben, wie z.B. das verhindern von Tower- oder Creepkills in DotA oder etwas comicartigen Grafik in League of Legends, so machen sie auf eigene Art und Weise richtig Spaß. Eben das haben auch die etablierten eSports-Turnierveranstalter gemerkt und nehmen einen dieser Titel fest ins Programm auf.
Blick in die Zukunft
Für die Zukunft des eSports können alle Titel, die es DotA oder LoL ähnlich machen, nur eine Bereicherung bedeuten. Zwar stellt sich dann die Frage, wie diese vielen verschiedenen Titel von der Qualität sind und ob sie in ihrer Spielweise auch eSports-tauglich sind. Momentan sieht jedoch so aus, dass wir sowohl mit DotA als auch mit League of Legends noch einige Zeit verbringen werden und von beiden Titeln noch vieles lernen können. Vergleicht man jedoch den aktuellen Stand beider Titel, so sticht LoL alleine schon durch die Anzahl an registrierten Spieler deutlich hervor; da braucht sich DotA2 aber nicht nicht zu verstecken. Wie viele mittlerweile Zugriff zum Betaprogramm haben, ist nicht genauer bekannt. Jedoch sind zwischen 70.000 und 90.000 Spieler weltweit zur gleichen Zeit online, was auf weit mehr verteilte Zugriffe schließen mag. Doch wird die Zahl nach dem Veröffentlichung von DotA2 deutlich steigen, da es kostenlos über die Platform Steam zu erhalten sein und somit wie LoL als Free-To-Play erscheinen wird.

LoL erobert auch das eSports-Mutterland SüdkoreaAber nicht nur in Sachen Neuerscheinungen dürfen wir auf mehr Action gespannt sein, sondern auch auf die Veranstaltung von neuen Turnieren. Eine der größten und wichtigsten eSports-Kabelsender Koreas, OnGameNet, hat bereits eine eigene Turnierserie für League of Legends ins Leben gerufen und die erste Saison bereits erfolgreich abgeschlossen. Auch die MLG hat LoL bereits fest ins Programm aufgenommen und veranstaltet neben wichtigen StarCraft II-Turnieren nun auch Turniere des ARTS-Genres. In näher Zukunft werden noch mehr Turnierveranstalter LoL mit ins Programm aufnehmen, wenn sie es nicht schon längst getan haben.
Für DotA2 ist es momentan schwer, die großen Turnierveranstalter auf sich aufmerksam zu machen. Zwar gibt es mit der russischen StarLeague bereits eines der wichtigsten Turniere, jedoch haben viele Turnierveranstalter noch vor dem Betastatus Angst und zögern die Aufnahme ins Programm heraus. Neben der russischen StarLeague, an der auch internationale Teams teilnehmen, veranstaltet die Community-Seite JoinDOTA regelmäßig das hauseigene Turnier JoinDOTA Masters, an dem Teams aus aller Welt teilnehmen und gegeneinander antreten. Wir können nur hoffen, dass Valve den Betastatus von DotA2 bald beendet und das Spiel für jedermann freigibt, damit für diesen Titel mehr und größere Turniere kommen.
Fazit
Mit den Action Real Time-Strategy Spielen kommt neben Titeln wie Counter-Strike und StarCraft endlich frischer und wirbelnder Wind in den eSports. Neben neuen Gesichtern auf den Leinwänden dürfen wir uns alle aber in Zukunft über neue Spiele und spannende Turniere freuen, die den eSports hoffentlich ein weiteres Stück nach vorne bringen. Zwar sind die Spieler und Teams noch lange nicht so professionell organisiert, wie ein heutiges Counter-Strike Team, aber auch das wird die Zeit mitbringen. Aktuell sieht es so aus, als dominiere League of Legends den Markt der Action Real Time-Strategy Games komplett, denn nicht nur die Zuschauer- und Spielerzahlen sprechen dafür, sondern auch die meisten Turnierveranstalter haben LoL fest im Programm aufgenommen. Wir dürfen aber hoffen, dass Valve mit DotA2 auch Platz auf den großen eSports-Veranstaltungen findet und das Spiel nicht verhungern lässt.
Die Anfänge eines neuen Genres
Der Urvater des heute so populären und immer größer werdenden Genre ist eine modifizierte Karte für das von Blizzard im Jahre 1998 erschiene StarCraft. Unter dem Namen Aeon of Strife, kurz AoS, wurde eine erste Fassung des Spielprinzips veröffentlicht. Leider erfreute sich Aeon of Strife nicht großer Begeisterung und wurde von der Community so gut wie gar nicht gespielt. Wenige Jahre später fand sich eine neue Version von AoS auf der WarCraft III-Engine wieder und wurde regelmäßiger gespielt. Auch der Spieler Eul fand große Begeisterung für das Spielprinzip und schuf nur ein Jahr darauf die erste Version der Karte mit dem Namen Defense of the Ancients, kurz DotA, welche auf Aeon of Strife basierte.
Die Geburt neuer Spiele
Von dieser Zeit an fand die beliebteste aller WarCraft III-Modifikationen große Begeisterung im eSports und entwickelte sich schnell zu einem eigenen Genre. Doch Eul blieb nicht lange seiner eigenen Karte treu, weshalb er das gesamte Projekt 2005 an einen neuen Entwickler weiter gab, welcher unter dem Pseudonym Icefrog bekannt ist; noch heute schraubt Icefrog an DotA rum und veröffentlicht neue Versionen. Nur einige Jahre später ist DotA nicht mehr der alleinige Platzhirsch am ARTS-Himmel, denn mit League of Legends und Heroes of Newerth gesellten sich zwei neue Titel mit ähnlicher Spielweise dazu und brachten den eSports völlig durcheinander. Dass Riot Games mit LoL nichts falsch gemacht hat, beweist nicht nur die Zahl von heute über 23 Millionen registrierten Spielern, sondern auch die immer weiter steigenden Zuschauerzahlen auf den Livestreams von Spielern und Turnieren.
Damit der Titel auch direkt von Anfang an eine große Nummer wird, verpflichtete Riot Games den DotA Allstars-Entwickler Steve 'Guinsoo' Feak sowie Steve 'Pendragon' Mescon, welcher Administrator der Support-Webseite für das von Feak entwickelte Spiel gewesen ist. Feak sorgte mit Einführung von DotA Allstars für mehr Vielfalt sowie Komplexität im Spiel und schuf den Mega Creep Roshan sowie das Rezepte-System für die Zusammenführung und Steigerung von Items. Des Weiteren implementierte er die beliebtesten Helden in DotA Allstars. Er war letztlich nicht nur für den Erfolg von DotA Allstars verantwortlich sondern auch für den des Genres.
Auch die Entwickler von S2 Games wollten Teil des Erfolgsgenres sein und kündigten den Konkurrenztitel Heroes of Newerth an. Durch die Nähe zum Original DotA war HoN anfangs bei den Spielern sehr beliebt, obwohl man monatlich Geld für den Titel bezahlen musste. Doch der große Erfolg von HoN hielt nicht lange an: Mit der Ankündigung von DotA 2 und der immer größer werdenden Popularität von League of Legends, geht das Interesse an der nähsten aller DotA-Kopien so langsam zu Ende, sowohl die Zuschauer- als auch Spielerzahlen werden immer kleiner. Viele ehemalige HoN-Teams spielen bereits professionell DotA 2 oder LoL und haben ihren alten Titel völlig aufgegeben. Anders als Riot Games verpflichtete S2 Games keinen ehemaligen DotA-Entwickler, sondern hielt sich nur faktisch sehr nah an den großen Bruder.
Anders als S2 Games und ähnlich wie Riot Games verpflichtete, der für die Half-Life-Reihe bekannte, Spieleriese Valve den Entwickler Icefrog. Gemeinsam hatte man vor, das DotA-Genre mit neuem Leben zu versehen und das alte Spiel auf die Source-Engine unter dem Namen DotA 2 zu portieren. Erstmals 2010 gab Icefrog gemeinsam mit Valve den neuen Titel sowie drei Artworks bekannt; auch die Seite dota2.com wurde an diesem Tage veröffentlicht. Mit der Ankündigung des neuen Titels kamen zugleich die ersten Probleme: Der Name DotA ging mit Feak zu Riot Games, welche den Namen auch nach mehreren Auseinandersetzungen nicht an Valve übertragen wollten. Mit in die Diskussion mischte sich auch Blizzard ein, welche den Titel frei für die Community haben wollten. Vielleicht lag das Interesse an dem Namen DotA für Blizzard auch nur an der gleichnamigen Karte für StarCraft 2 - Blizzard DOTA? - So ganz wollten sie das aber nie verraten. Letzten Endes hatte Valve jedoch Glück und bekam den Namen zugesprochen.
The International lockte die Topteams zu Dota 2Um den neuen Titel spektakulär erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren, veranstaltete Valve 2011 die erste Ausgabe des The International Turniers. Insgesamt 16 Teams hatte Valve exklusiven Zugriff auf DotA 2 gewehrt und lies diese auf der letzten gamescom um ein Preisgeld von 1,5 Millionen US-Dollar spielen. Am Ende konnte das Team von Natus Vincere nicht nur den ersten Titel der The International-Reihe gewinnen, sondern sicherte sich vor über einer Million Zuschauern auch die Summe von einer Million US-Dollar. Noch nie hatte ein eSports-Finale so viele Zuschauer gleichzeitig auf einem Livestream gehabt.
Wie ein Genre den eSports durchwürfelt
Seitdem die Action Real-Time Strategy Spiele mit ins das Geschehen des eSports eingreifen, scheint sich die gesamte Szene zu verändern und es kommt frischer Wind in die festgefahrene Community. Titel wie LoL oder Dota 2 wirbeln den Spielemarkt mehr als durch und steigen auf den Zug der Free-To-Play-Spiele auf. Durch ausgeklügelte Systeme versuchen die Entwickler so, trotz kostenlosem Spielen, ihre Kosten wieder einzuspielen. Beide großen Titel verfolgen die Politik, durch Zusätze in Form von mehr Helden oder äußerlichen Modifikationen des Heldens, mehr Geld durch Spieler und Fans in die Kassen zu spülen. Meiner Meinung nach setzt Valve das Angebot der Zusatzinhalte am besten um: Dort können die Spieler des DotA2-Titels einige Helden äußerlich modifizieren und somit optisch verändern. Damit auch genug Inhalte nachkommen, kann die ganze Community diese Modifikationen für den Helden erstellen und auch ihre Lieblinge ins Spiel bringen. Die Communityseite Dota-Cinema veröffentlicht wöchentlich ein Video, in dem sie ihre Top 5 an Community-Modifikationen vorstellt.
Aber das ist nicht das einzige. Gerade die älteren Titel wie Counter-Strike oder StarCraft müssen durch die neugewonnen Popularität der ARTS-Titel hart einstecken. Denn sowohl DotA als auch LoL scheinen derzeit sämtliche Rekorde in Bezug auf Zuschauerzahlen zu brechen und gewinnen täglich immer mehr dazu. Sind bei Counter-Strike oder StarCraft II Zahlen im guten fünfstelligen Bereich schon viel für ein Event, so ist für Turniere mit LoL oder DotA eine niedrige sechsstellige Zahl an Zuschauern schon fast Standard.
Und nicht nur die Zuschauerzahlen explodieren, sondern auch die Preisgelder. Zwar gab es in der Vergangenheit schon eine Millionenen-Dollar-Liga in Form der Championship Gaming Series, die ähnlich wie eine amerikanische Sport-Profiliga organisiert war, aber Preisgelder im sechsstelligen Bereich sind immer wieder etwas besonderes. Und dabei scheinen sich die beiden Platzhirsche Valve und Riot Games immer wieder überbieten zu wollen. Angefangen hat alles mit dem bereits genannten The International-Turnier von Valve, bei dem der Publisher aus Bellevue, Washington, ein Preisgeld von insgesamt 1,5 Millionen Dollar ausschüttete und damit das höchste Preisgeld für ein Turnier bereitstellte. Dieses Jahr veranstaltet man die zweite Ausgabe der Turnierserie und man darf gespannt sein, um welche Summe dieses Mal gespielt wird.
Auch Konkurrenz um Riot Games mischte sich in den Preisgeldkampf mit ein: Das Preisgeld für die 2. Saison des League of Legends World Championship beträgt satte 5 Millionen Dollar. 3 Millionen Dollar sollen davon alleine bei den World Championship Finals in Los Angeles ausgeschüttet werden. Riot Games möchte damit das am höchsten dotierteste Turnier im eSports veranstalten und sich einen großen Namen verschaffen. Insgesamt zwölf Teams sollen sich durch verschiedene Qualifier auf der ganze Welt verteilt für das größte LoL-Turnier qualifizieren. Sollte Valve seinen Konkurrenten dieses Mal überbieten, darf man gespannt sein, ob Riot Games nicht kurzfristig das Preisgeld anhebt.
Vorreiter: CS-Legende
XeqtR versuchte sich
schon 2008 in DotAUm all diese Titel hat sich mittlerweile eine große Community gebildet, die dabei nicht nur aus neuen Mitgliedern besteht, sondern auch aus vielen alten eSportlern, die sich mit den neuen Spielen angefreundet haben. Auch wenn beide Titel ihre eigenen Feinheiten haben, wie z.B. das verhindern von Tower- oder Creepkills in DotA oder etwas comicartigen Grafik in League of Legends, so machen sie auf eigene Art und Weise richtig Spaß. Eben das haben auch die etablierten eSports-Turnierveranstalter gemerkt und nehmen einen dieser Titel fest ins Programm auf.
Blick in die Zukunft
Für die Zukunft des eSports können alle Titel, die es DotA oder LoL ähnlich machen, nur eine Bereicherung bedeuten. Zwar stellt sich dann die Frage, wie diese vielen verschiedenen Titel von der Qualität sind und ob sie in ihrer Spielweise auch eSports-tauglich sind. Momentan sieht jedoch so aus, dass wir sowohl mit DotA als auch mit League of Legends noch einige Zeit verbringen werden und von beiden Titeln noch vieles lernen können. Vergleicht man jedoch den aktuellen Stand beider Titel, so sticht LoL alleine schon durch die Anzahl an registrierten Spieler deutlich hervor; da braucht sich DotA2 aber nicht nicht zu verstecken. Wie viele mittlerweile Zugriff zum Betaprogramm haben, ist nicht genauer bekannt. Jedoch sind zwischen 70.000 und 90.000 Spieler weltweit zur gleichen Zeit online, was auf weit mehr verteilte Zugriffe schließen mag. Doch wird die Zahl nach dem Veröffentlichung von DotA2 deutlich steigen, da es kostenlos über die Platform Steam zu erhalten sein und somit wie LoL als Free-To-Play erscheinen wird.
LoL erobert auch das eSports-Mutterland SüdkoreaAber nicht nur in Sachen Neuerscheinungen dürfen wir auf mehr Action gespannt sein, sondern auch auf die Veranstaltung von neuen Turnieren. Eine der größten und wichtigsten eSports-Kabelsender Koreas, OnGameNet, hat bereits eine eigene Turnierserie für League of Legends ins Leben gerufen und die erste Saison bereits erfolgreich abgeschlossen. Auch die MLG hat LoL bereits fest ins Programm aufgenommen und veranstaltet neben wichtigen StarCraft II-Turnieren nun auch Turniere des ARTS-Genres. In näher Zukunft werden noch mehr Turnierveranstalter LoL mit ins Programm aufnehmen, wenn sie es nicht schon längst getan haben.
Für DotA2 ist es momentan schwer, die großen Turnierveranstalter auf sich aufmerksam zu machen. Zwar gibt es mit der russischen StarLeague bereits eines der wichtigsten Turniere, jedoch haben viele Turnierveranstalter noch vor dem Betastatus Angst und zögern die Aufnahme ins Programm heraus. Neben der russischen StarLeague, an der auch internationale Teams teilnehmen, veranstaltet die Community-Seite JoinDOTA regelmäßig das hauseigene Turnier JoinDOTA Masters, an dem Teams aus aller Welt teilnehmen und gegeneinander antreten. Wir können nur hoffen, dass Valve den Betastatus von DotA2 bald beendet und das Spiel für jedermann freigibt, damit für diesen Titel mehr und größere Turniere kommen.
Fazit
Mit den Action Real Time-Strategy Spielen kommt neben Titeln wie Counter-Strike und StarCraft endlich frischer und wirbelnder Wind in den eSports. Neben neuen Gesichtern auf den Leinwänden dürfen wir uns alle aber in Zukunft über neue Spiele und spannende Turniere freuen, die den eSports hoffentlich ein weiteres Stück nach vorne bringen. Zwar sind die Spieler und Teams noch lange nicht so professionell organisiert, wie ein heutiges Counter-Strike Team, aber auch das wird die Zeit mitbringen. Aktuell sieht es so aus, als dominiere League of Legends den Markt der Action Real Time-Strategy Games komplett, denn nicht nur die Zuschauer- und Spielerzahlen sprechen dafür, sondern auch die meisten Turnierveranstalter haben LoL fest im Programm aufgenommen. Wir dürfen aber hoffen, dass Valve mit DotA2 auch Platz auf den großen eSports-Veranstaltungen findet und das Spiel nicht verhungern lässt.
Wetteinsatz? Im readmore.de Ticker tippt ihr nicht nur für euch, sondern auch gegen die besten Tipper der Community!
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#1
juwjitsuu 09.08.2012 - 14:40
obwohl man monatlich Geld für den Titel bezahlen musste
wat
wat
#2
starcraftplayer 09.08.2012 - 14:47
schöner artikel, leider etwas allgemein und paar fehler enthalten.
weiter so :O
was ist eig. aus ulis montagsminuten geworden? fand ich immer recht ansprechend!
weiter so :O
was ist eig. aus ulis montagsminuten geworden? fand ich immer recht ansprechend!
#3
Delta38 09.08.2012 - 14:50
ok... is ja gut geschrieben, aber was wolltest du uns jetzt damit sagen? die infos sind doch eigtl hinreichend bekannt oder nich?
#4
avalanche 09.08.2012 - 14:55
Schon witzig was aus einer kleinen Fun-map geworden ist. Ich finde ja, diese Titel sind ziemlich zuschauerUnfreundlich. Allerdings dadurch, dass es sehr einsteiger und benutzerfreundlich ist und somit viele Spieler hat, führt die identifikation der Spieler auch zu den hohen viewerzahlen. Oder gibt es jemanden der sich die Streams anguckt ohne selber zu spielen?
#5
Sir Feedalot 09.08.2012 - 14:58
naja frischer wind im esport kann man so nicht sagen. dota wird schon lange auf einer sehr professionellen ebene gespielt allerdings blieb die community mehr oder weniger immer unter sich. streams waren früher ja auch mangelware somit "ging es ein bisschen unter" in der welt des esports.
segen oder fluch wird sich rausstellen. allerdings muss man sagen das spiele wie dota/lol/hon nie soviel skill erfordern wie sc2, cs1.6 oder wc3. denke deshalb erfreuen sie sich so großer beliebtheit.
segen oder fluch wird sich rausstellen. allerdings muss man sagen das spiele wie dota/lol/hon nie soviel skill erfordern wie sc2, cs1.6 oder wc3. denke deshalb erfreuen sie sich so großer beliebtheit.
#6
Sir Feedalot 09.08.2012 - 14:59
avalanche schrieb am 09.08. - 14:55:
Schon witzig was aus einer kleinen Fun-map geworden ist. Ich finde ja, diese Titel sind ziemlich zuschauerUnfreundlich. Allerdings dadurch, dass es sehr einsteiger und benutzerfreundlich ist und somit viele Spieler hat, führt die identifikation der Spieler auch zu den hohen viewerzahlen. Oder gibt es jemanden der sich die Streams anguckt ohne selber zu spielen?
schaue ab und zu lol streams werde es aber nie spielen da mir dota einfach ein bisschen besser gefällt.
#7
ellin 09.08.2012 - 15:00
In CS brauchte man Movement und Aiming. In Starcraft Macro und Micro. Mich würde jetzt interessieren was LoL so besonders macht. Irgendwie kommt es mir recht einfach vor und somit reizt es mich kein bisschen :S
editiert von nilS.de, 09.08. - 15:01
#8
Sir Feedalot 09.08.2012 - 15:02
Project K2 | nilS.de schrieb am 09.08. - 15:00:
In CS brauchte man Movement und Aiming. In Starcraft Macro und Micro. Mich würde jetzt interessieren was LoL so besonders macht. Irgendwie kommt es mir recht einfach vor und somit reizt es mich kein bisschen :S
genau darin liegt aber die stärke des genres! eben jeder kann es lernen und auch gegen oft bessere spieler gewinnen, nur durch teamplay, farm oder gewisse strategien.
#9
_mobro 09.08.2012 - 15:05
es tut weh soviel falsches über HoN zu lesen ...
weder gab es monatliche gebühren noch sanken die spielerzahlen (gesamtzahlen).
weder gab es monatliche gebühren noch sanken die spielerzahlen (gesamtzahlen).
#10
readmore | meiji 09.08.2012 - 15:08
Sir Feedalot schrieb am 09.08. - 14:58:
segen oder fluch wird sich rausstellen. allerdings muss man sagen das spiele wie dota/lol/hon nie soviel skill erfordern wie sc2, cs1.6 oder wc3. denke deshalb erfreuen sie sich so großer beliebtheit.
und spiele wie sc2 und 1.6 werden nie soviel skill erfordern wie sc:bw oder quake.... so what?
#11
Herzbube aka ^sn4psh0t 09.08.2012 - 15:09
Project K2 | nilS.de schrieb am 09.08. - 15:00:
In CS brauchte man Movement und Aiming. In Starcraft Macro und Micro. Mich würde jetzt interessieren was LoL so besonders macht. Irgendwie kommt es mir recht einfach vor und somit reizt es mich kein bisschen :S
dann kannst du bei dota übersicht, fast-decision making und auch "aiming" dazu zählen
denn bei einem 5vs 5 ist es verdammt hart die übersicht zu behalten, entscheiden welche skills und items man auf welchen helden anwendet und das dann auch noch so ausgeführt bekommt!
von dem her steht dota cs und sc2 in nichts nach!
zum artikel: hab das ganze mehr als ne zusammenfassung empfunden. aber ich fands gut!
#12
starcraftplayer 09.08.2012 - 15:14
ich habe sc2, cs 1.6, css, dota 1 und dota 2 gespielt und krnnr hon/lol nur aus streams. würde den schwierigkeitsgrad der spiele so anordnen:
dota 2 > sc2 (ab diamond) > dota 1 > cs 1.6 > hon > lol/css
lol und css sind schon sehr einsteigerfreundlich. dota und starcraft halt extrem komplex.
dota 2 > sc2 (ab diamond) > dota 1 > cs 1.6 > hon > lol/css
lol und css sind schon sehr einsteigerfreundlich. dota und starcraft halt extrem komplex.
#13
Lilith 09.08.2012 - 15:23
ein segen für alle lows
#14
SuperGünther 09.08.2012 - 15:25
ich hab ab der hälfte aufgehört zu lesen, zuviele inhaltliche fehler. wenn man schon freiwillig einen artikel schreibt, sollte man sich mit der materie auskennen oder anständig recherchieren.
#15
Sir Feedalot 09.08.2012 - 15:29
jopsdaMo schrieb am 09.08. - 15:05:
es tut weh soviel falsches über HoN zu lesen ...
weder gab es monatliche gebühren noch sanken die spielerzahlen (gesamtzahlen).
wieviele sind denn noch online? wie ich gespielt habe waren es max 65k.
#16
_mobro 09.08.2012 - 15:31
aktuell sind es zu Spitzenzeiten (täglich) 100.000 User.
jetzt grade sind es 104.000 (15:31 Uhr)
jetzt grade sind es 104.000 (15:31 Uhr)
editiert von jopsdaMo, 09.08. - 15:31
#17
Katastropolie 09.08.2012 - 15:31
find ich jetzt irgendwie belanglos für mich keine richtigen esports spiele
#18
Fatzke 09.08.2012 - 15:37
starcraftplayer schrieb am 09.08. - 15:14:
ich habe sc2, cs 1.6, css, dota 1 und dota 2 gespielt und krnnr hon/lol nur aus streams. würde den schwierigkeitsgrad der spiele so anordnen:
dota 2 > sc2 (ab diamond) > dota 1 > cs 1.6 > hon > lol/css
lol und css sind schon sehr einsteigerfreundlich. dota und starcraft halt extrem komplex.
Was genau macht denn DotA2 und DotA deiner Meinung nach schwerer als HoN?
Artikel selbst gar nicht mal so stark.
#19
FzN 09.08.2012 - 15:49
Einige inhaltliche Fehler die ausgebessert werden sollten (v.a. bzgl. HoN, auf die wurde ja schon hingewiesen). Am Anfang einige stilistische Schwächen (da "finden" Leute ziemlich oft "große Begeisterung"...).
Es wäre auch wünschenswert wenn auf den Titel des Artikels mehr eingegangen würde. Sind
diese Spiele denn nun Segen oder Fluch für den e-sports und warum? So wie ich das sehe
wird hier ja nur dargestellt "was ist" und nichts kommentiert...
Ansonsten nette Zusammenfassung, bzw. Ausblick. Ein zwingender "Sinn" des Ganzen erschließt sich mir jetzt aber auch nicht...
Es wäre auch wünschenswert wenn auf den Titel des Artikels mehr eingegangen würde. Sind
diese Spiele denn nun Segen oder Fluch für den e-sports und warum? So wie ich das sehe
wird hier ja nur dargestellt "was ist" und nichts kommentiert...
Ansonsten nette Zusammenfassung, bzw. Ausblick. Ein zwingender "Sinn" des Ganzen erschließt sich mir jetzt aber auch nicht...
editiert von FzN, 09.08. - 15:51
#20
Wladimir Putin 09.08.2012 - 16:27
"Sind bei Counter-Strike oder StarCraft II Zahlen im guten fünfstelligen Bereich schon viel für ein Event, so ist für Turniere mit LoL oder DotA eine niedrige sechsstellige Zahl an Zuschauern schon fast Standard. "
Wann waren denn die zuschauerzahlen bei cs im guten "fünfstelligen Bereich"? Außer auf den IEM Worldfinals?
Bei SC2 denk ich bei einem guten "fünfstelligen Bereich" an so 60-70k. Bei CS eher an 10k.
Also eher nicht in in einen topf stecken T_T
Wann waren denn die zuschauerzahlen bei cs im guten "fünfstelligen Bereich"? Außer auf den IEM Worldfinals?
Bei SC2 denk ich bei einem guten "fünfstelligen Bereich" an so 60-70k. Bei CS eher an 10k.
Also eher nicht in in einen topf stecken T_T
#21
readmore | matthe 09.08.2012 - 16:33
Inhaltlich gesehen paar gibt es ein paar Fehler: (Reihenfolge unbedeutend, ist bestimmt auch nicht alles):
Dota 2
- Anzahl der bisher registrierten Dota 2-Spieler
- Nicht Feak sondern Pendragon hat beim Rechtsstreit von Blizzard & VALVe "mitgemacht", da er die Rechte an der Seite "Dota-Allstars.com" hatte. Die hat er aber im Endeffekt an Blizzard verkauft und sich so aller möglichen Probleme entzogen. Riot Games hatte damit an sich nie was zu tun.
- Wegen Allstars: Es gab damals recht viele auf AoS basierende Mods und Guinsoo hat einfach aus den Maps die Helden geklaut. Viele fanden das nicht sehr gut, aber das geriet in Vergessenheit. "Implementieren" würde ich das also nicht nennen, klauen passt da besser.
- Dota 2 immer mit kleinem a.
- Das International hatte 1.7 Millionen US-Dollar Preisgeld
HoN
- Man musste dafür doch nicht monatlich Geld bezahlen (habe es nach der Beta nicht mehr gespielt, aber einmal zahlen und gg, soweit ich mich richtig erinnere)
Zum Artikel selbst noch was:
Hatte man aber vielleicht in mehrere Artikel aufteilen sollen, da inhaltlich gesehen über sehr vieles gesprochen wird, was nicht direkt einen Bezug zum eigentlichem Thema "Fluch oder Segen?" hat. Es verschafft aber einen Art Überblick.
Dota 2
- Anzahl der bisher registrierten Dota 2-Spieler
- Nicht Feak sondern Pendragon hat beim Rechtsstreit von Blizzard & VALVe "mitgemacht", da er die Rechte an der Seite "Dota-Allstars.com" hatte. Die hat er aber im Endeffekt an Blizzard verkauft und sich so aller möglichen Probleme entzogen. Riot Games hatte damit an sich nie was zu tun.
- Wegen Allstars: Es gab damals recht viele auf AoS basierende Mods und Guinsoo hat einfach aus den Maps die Helden geklaut. Viele fanden das nicht sehr gut, aber das geriet in Vergessenheit. "Implementieren" würde ich das also nicht nennen, klauen passt da besser.
- Dota 2 immer mit kleinem a.
- Das International hatte 1.7 Millionen US-Dollar Preisgeld
HoN
- Man musste dafür doch nicht monatlich Geld bezahlen (habe es nach der Beta nicht mehr gespielt, aber einmal zahlen und gg, soweit ich mich richtig erinnere)
Zum Artikel selbst noch was:
Hatte man aber vielleicht in mehrere Artikel aufteilen sollen, da inhaltlich gesehen über sehr vieles gesprochen wird, was nicht direkt einen Bezug zum eigentlichem Thema "Fluch oder Segen?" hat. Es verschafft aber einen Art Überblick.
#22
Houdywood 09.08.2012 - 16:34
also für mich war esport immer nur wegen cs interessant. falls sich also bald nur noch solche spiele in den ligen etc. etablieren, heißt dies gleichzeitig abschied zu nehmen.
#23
m0pp3 09.08.2012 - 16:41
An alle: Danke für euer Feedback. Ich hatte eigentlich vor gehabt, den Titel zu ändern, aber darauf wurde leider nicht näher eingegangen, weshalb er dabei geblieben ist.
Faktische Fehler bitte ich zu verzeihen, ich bin in dem Thema nicht zu 100% drin und entschuldige mich für grobfahrlässige Äußerungen.
Zu dem Thema "Spielerzahlen von HoN fallen": Ich habe mich da mit einigen HoN Spielern unterhalten, die mir alle gesagt haben, dass die Spielerzahlen an aktiven Spielern gesunken sei. Somit hab ich mich auf die Aussagen von aktiven Spielern verlassen.
Faktische Fehler bitte ich zu verzeihen, ich bin in dem Thema nicht zu 100% drin und entschuldige mich für grobfahrlässige Äußerungen.
Zu dem Thema "Spielerzahlen von HoN fallen": Ich habe mich da mit einigen HoN Spielern unterhalten, die mir alle gesagt haben, dass die Spielerzahlen an aktiven Spielern gesunken sei. Somit hab ich mich auf die Aussagen von aktiven Spielern verlassen.
#24
Monk 09.08.2012 - 17:01
m0pp3 schrieb am 09.08. - 16:41:
Faktische Fehler bitte ich zu verzeihen, ich bin in dem Thema nicht zu 100% drin und entschuldige mich für grobfahrlässige Äußerungen.
naja, wenn man einen solchen artikel schreibt, sollte man halt schon grundlegende ahnung haben.vor allem wenn diese dinge praktisch den artikel ausmachen.
dass bei der geschichte guinsoo als (kontroverser) entwickler fehlt und direkt von eul zu icefrog gesprungen wird und guinsoo später beiläufig auftaucht, ist natürlich nicht so schlimm. aber gröbere fehler wie monatliche kosten für hon? rechtstreit riot-valve? etc sollten nicht passieren.
außerdem sollte man in einem solchen artikel, der objektiv erscheinen will, zumindest erwähnen dass moba und arts gleichbedeutend sind
#25
_mobro 09.08.2012 - 17:04
also werden jetzt artikel mit informationen des "hörensagens" geschrieben .... na super.
dann schrieb bitte demnächst drunter, dass alles im Artikel nicht recherchiert ist, sondern dir nur gesagt wurde...
dann schrieb bitte demnächst drunter, dass alles im Artikel nicht recherchiert ist, sondern dir nur gesagt wurde...
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