Jürgen „omiKroN“ Linner ist 21 Jahre alt und gebürtiger Österreicher. Als Kind ist er gerne in die Schule gegangen und hat nebenbei, wie viele andere auch, als Jugendlicher den Computer als Unterhaltungsmethode entdeckt. Sein erstes Spiel war ein Grand Prix Rennspiel, was aber nach eigener Aussage schon ein ganzes Weilchen her sein muss. Den Multiplayer-Modus hat omiKroN mit Quake III entdeckt, wodurch er dann an das stärker frequentierte Spiel Counter-Strike (CS) gekommen ist.
„Da die österreichische Szene einfach in Quake III zu klein ist, bin auch ich im Laufe der Zeit unter die Counter-Striker gegangen.“
omiKroN
Ein Klassenkamerad hat ihm CS an einem Nachmittag vorgeführt und er war von dem Spiel dermaßen begeistert, dass er es kurz nach dem Erscheinen der Verkaufsversion gekauft hat. So hat es dann auch bei ihm Tage gegeben, an denen er bis zu sieben Stunden täglich gespielt hat. Das hat jedoch nichts an seiner Persönlichkeit verändert, denn „es gibt nur wenige Menschen mit denen er persönlich gar nicht auskommt“.
„Er ist einer, der sehr viel lacht und immer lustig drauf ist. Für Außenstehende wirkt er vermutlich ein bisschen arrogant, was er aber überhaupt nicht ist. Omi ist einfach eine Person, mit der man viel Spaß haben kann. Er ist auch sehr hilfsbereit, er unterstützt einen immer wenn man etwas braucht. Das einzige Negative, was mir jetzt so einfällt, ist, dass er manchmal ein wenig hektisch wird“.
Plan-B| C1rc4
„Da ich zum Glück erst nach meiner Matura mit dem Spielen von Counter-Strike angefangen habe, bin ich dem größten Stress in der Schule und zu Hause entkommen.“
omiKroN
Anfänglich wenig begeistert von dem Hobby ihres Sohnes, stellte sich mit spielerischem Erfolg und damit z.B. einhergehenden Reisen auch eine gesteigerte Akzeptanz durch seine Mutter ein. Der Computer wurde der Nachfolger des Fernsehers aus früheren Schultagen. Über den Fortschritt seines Studiums kann er sich nicht beklagen. Stehen Klausuren auf dem Plan, tritt er für diese Zeit mit dem Spielen konsequenterweise kürzer. Der Aufwand, den er in den letzten zwei bis drei Jahren aufgebracht hat, rentiert sich sowieso erst seit kurzer Zeit. So darf er sich glücklich schätzen, mit seinem Team ohne Unkosten zu internationalen Turnieren reisen zu können. Momentan spielt er gar nicht mal mehr so viel – außer für Ligaspiele und ein paar Gathers verschlägt es ihn kaum noch auf einen CS-Server.
„Public spiele ich so gut wie gar nicht mehr – schont einfach meine Nerven. ;)“
omiKron
Viele seiner Freunde wissen zwar, dass er „irgendetwas mit dem Computer“ macht, das hat ihm aber bisher noch nicht geschadet. Sein Freundeskreis hat sich sogar noch auf Bekanntschaften erweitert, die er durch CS gemacht hat und mittels CS aufrecht erhält. Dennoch hat er auch Hobbys, die nichts mit dem PC zu tun haben. Neben den Sportarten Fußball und Tennis verschlägt es ihn abends mit Freunden öfters in die Altstadt von Graz. Dann klappert man nach und nach die Stammlokale ab – da Graz ja bekanntlich eine Studentenstadt ist, lässt es sich dort am Abend besonders gut weggehen.
„Jürgen ist eher so ein Alleinunterhalter-Typ. Es ist schwer neben ihm schlechte Laune zu haben und ohne ihn wäre es wohl oft langweilig.“
plan-B|Pyro
Mit Hades und Pyro wohnen auch zwei seiner Teamkollegen in Graz. Öfters unternehmen die drei Spieler dann etwas gemeinsam, was die Freundschaft fördert. Der Kontakt zu Apathy und Squad ist auch sehr gut, da sich die fünf schon seit geraumer Zeit kennen und sehr gut verstehen. Ab und zu kriselt es auch bei ihnen, doch dann ist nach dem einen oder anderen Bierchen wieder alles vergessen und der ärgste Streit ist Geschichte.
Kennengelernt hat omiKroN seine Mitspieler bei ES7 – bevor er zu diesem Clan stieß, waren Hades, Squad und Apathy bereits bei diesem Team tätig. Aufgrund des Zusammengehörigkeitsgefühls wechselten sie dann geschlossen zu DkH; dies währte aber nicht lange und so verließen die Österreicher den Clan wieder.
„Damals bei Dkh.at wussten wir, was wir erreichen konnten, doch leider hat sich der Erfolg nicht eingestellt. Daher haben einige ihr Glück anderswo versucht. – zum Glück vergebens.“
omiKroN
Einige Monate später wurde dann der Clan „monsters“ gegründet; das CS-Team bestand aus Hades, Pyro, Squad und omiKroN. Als der fünfte im Bunde – Apathy – dazu stieß, haben die anderen drei den Clan verlassen und sind zu plan-B gegangen. Und es kam, wie es kommen musste; Apathy und omiKroN folgten ihnen und momentan bilden sie ein sehr erfolgreiches Team bei plan-B. Dass die Entscheidung richtig war, lässt sich an einem Punkt festmachen – der Erfolg gibt ihnen recht.
Womöglich sind es die unterschiedlichen Spielstile innerhalb des aktuellen Teams, welche die Spieler von plan-B so unberechenbar machen, wie sie momentan sind. Aber auch die Tatsache, dass man Streitigkeiten dazu benutzt, um im Nachhinein gestärkt daraus hervorzugehen, dient ihnen als Erfolgsrezept.
„Es ist eine der schnellstwachsenden Communitys für Jugendliche überhaupt.“
omiKroN
Überhaupt freut er sich über die Entwicklung des elektronischen Sports sehr. Eigentlich rasant, „wenn man bedenkt wie lange andere Sportler warten mussten, bis die ersten Weltmeisterschaften in ihrer Sportart rund um den Globus ausgetragen wurden“. Natürlich kann CS auch eine Gefahr für Kinder darstellen, jedoch nur, wenn man sich falsch mit dem Spiel auseinandersetzt. Für gestandene Profis besteht das Spiel größtenteils aus Taktik – diesen Aspekt sollte man nie aus den Augen verlieren.
„Meines Erachtens ist das Spielverständnis viel ausschlaggebender als ein extrem gutes Aim.“
omiKroN
Spielerisch hat sich omiKroN in den letzten Monaten stetig verbessert, wobei die Teilnahmen an den letzten beiden Spielzeiten in der ESL Pro Series und an diversen internationalen Events ihren Beitrag dazu geleistet haben. Das Zielen stellt im Spiel kein großes Problem dar – der Unterschied zwischen guten und schlechten Teams ist die Fähigkeit ein Spiel zu „lesen“. Diese Begabung zu schulen und stetig zu verbessern, dauert eben seine Zeit und omiKroN hat sie aufgebracht und kann nun die Früchte dafür ernten. So hat er sich dann auch immer mehr zu einem Spieler mit viel Autorität innerhalb des Teams entwickelt. Zwar arbeitet das Team gemeinsam neue Taktiken aus, trotzdem übernimmt er die Rolle, die im Spiel zu spielende Taktik anzusagen. Nichtsdestoweniger kann er sich, wenn nötig, auch Autoritätspersonen unterordnen. Schließlich hat er dann die Möglichkeit, Neues zu erlernen und die Tatsachen aus anderen Perspektiven betrachten zu können.
„Was die Zukunft bringt? – Man wird sehen wohin mich mein aktuelles Studium verschlägt.“
omiKroN
Doch obwohl das Team von plan-B momentan von dem ganz großen Durchbruch träumt, wird es eines Tages zu Ende gehen. So kann er es sich sehr wohl vorstellen, diverse Aufgaben im Hintergrund zu übernehmen, wenn sich das Geschehen rund um den elektronischen Sport weiter so schwungvoll entwickelt. Eine Beziehung zu einer Spielerin kann er sich dagegen kaum vorstellen – „ein wenig Abwechslung tut jedem gut“.
Und so kommt es, dass er sich Dinge wünscht, wie jeder andere auch; wenn es keine neue Map für CS sein sollte, dann doch bitte ein Arbeitsplatz mit Erfolgsaussichten.
Grüße gehen an
Hades – Less – Hat-Header
Squad – Brz – Skill3d
Apathy – Ramses – Jan