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One Night in Paris

Ich hatte ja schon längere Zeit vor, nach Paris auf den ESWC zu fahren. Konkretisiert hat sich das Vorhaben eigentlich erst eine Woche vor dem Event. Ich begab mich auf die Suche nach einem Mitstreiter, der sich mit mir in die Tiefen des Louvre werfen sollte und fand ihn in Rudi. Nach einiger Planung und sieben Nächte später war endlich der Morgen gekommen, an dem ich wieder den Weg zum Frankfurter Flughafer gehen sollte. Fünfzig Minuten und einen kühlen O-Saft später war ich in einer europäischen Metropole angekommen. Erst fühlte ich mich sehr hilflos und wusste nicht so recht, was mich erwarten würde.

Nach weiteren vier Stunden betrat ich dann das erste Mal das Louvre. Eine wirklich faszinierende Architektur mit bedeutenden Werken vieler Künstler. Wir sollten uns aber vorerst im Rahmen unserer Arbeit auf das „Musee de Louvre“ konzentrieren. Am Abend begab man sich dann vorerst wieder in die heimischen vier Wände und freute sich über die deutschen Mitbewohner im gleichen Hotel. Der zweite Tag war angebrochen und die ersten Annäherungsversuche für ein Interview mit Les Seules sollten ihren Anfang finden. Die beiden Schönheiten Sofie und Sophie haben mich ja richtig vom Hocker gerissen; besonders Sofie Sandager, die eine gewisse Ähnlichkeit zu der Sängerin Yvonne Catterfeld aufweist. Nach den erfolgreichen Gesprächen folgte auch ein kurzer Talk mit Spell über den ESWC und die vergangene Saison der ESL Pro Series. Positiv überrascht von den a-Losers und etwas enttäuscht von catz – wobei sich bei letzterem Fall im nachhinein eine Erklärung finden sollte – beendete man den zweiten Tag fernab vom heimischen Rechner.

Der dritte Tag sollte von Schönheiten gekrönt sein. Ganze 14 Minuten stand ich zwischen weiblichen Spielerinnen aus Schweden und saß neben deutschen. An dem selben Tag entstand auch das Foto mit Heaton, welches hier zu sehen ist. Abschließend zelebrierte mousesports noch Counter-Strike im Stage Match gegen die Chinesen von wNv. Überglücklich von diesem Spielstand machte ich mich dann nach kurzem Abstecher zum Hotel, auf den Weg zum Nachtleben von Paris. Als meine Homies von Gamersnet.ch mich auf dem Champs Ellysee empfingen, sollte ein ereignisreicher Abend beginnen. Ein Wort hat mich zu der Zeit der letzten Zwei Abende ganz besonders geprägt – die „Bouteille“. Direkt im Restaurant angekommen, bestellt der gute Chris eine Flasche Rotwein. Eine weitere Flasche später machten wir uns auf, um ein wenig zu laufen. Dabei beschlossen wir unter dem Arc de Triumphe entlang, rüber zum Eiffelturm zu laufen. Da dieser auf der anderen Flussseite lag, mussten wir einen Fluss überqueren, von dem aus sich uns ein atemberaubendes Spektakel bot. Vor uns ragte der Eiffelturm in die Höhe und erstrahlte in seiner Beleuchtung. Dieses Foto ist dabei entstanden.

Nach zwanzig Minuten kamen wir am Eiffelturm an, von dem wir uns dann ein Taxi nahmen, um zum Place Pigalle zu fahren. Dort ist das Moulin Rouge, dem wir uns aber abwendeten – zum einen, weil es zu spät für eine Vorstellung war, zum anderen, weil uns das nötige Kleingeld fehlte, um eine dieser Vorstellungen zu besuchen – um eine Bouteille Rotwein zu leeren.
Anschließend betraten wir noch einen Club neben dem Moulin Rouge, in dem wir neben Wodka-O, Copa Libre und zahlreichen Tequilas auch zahlreiche Möglichkeiten zum ausgiebigen Tanzen fanden. Gegen 6.30 Uhr entschlossen wir uns dann zu gehen, als der DJ freundlicherweise einfach aufhörte, weiter aufzulegen. Gegen 7.00 Uhr war ich dann im Hotel angekommen und setzte mich hin, um Postkarten zu schreiben – ich weiß; es war der perfekte Zeitpunkt. Nach sagenhaften dreißig Minuten Schlaf war ich dementsprechend müde. Glücklicherweise hat sich der Zustand im Laufe des vierten Tag dann stabilisiert.
Der vorletzte Tag begann etwas ruhiger, weil nicht mehr allzu viele Spiele auf dem Programm standen. Somit konnte ich mich seelenruhig einigen Gesprächspartnern widmen, wobei der Inhalt dieser Gespräche nicht für eure Augen und Ohren bestimmt ist. Am Abend begegneten mir noch alte Bekannte – namentlich MadDog und VincentVega. Mit ihnen sah ich mir das Stage Match zwischen coL und Lunatic Hai an.

Der Abend sollte wieder ähnlich ablaufen. Da wir aber so spät vom Louvre weggekommen sind, war ich etwas unter Zeitdruck. Zu meiner Freude konnte ich einen weiteren Mitstreiter in unseren Reihen begrüßen – den ovi von rushed. Gemeinsam mit ihm und den Schweizern widmeten wir uns Bouteilles und Gangbang. Überhaupt hat dieses Wort seit dem ESWC eine vollkommen andere Bedeutung. Jedenfalls erreichten ovi und ich mit Mühe und Not noch die letzte Metro, die an dem Abend fahren sollte, weil ovi mal wieder etwas ungeschickt im Umgang mit den Ticketschaltern war. Wieder am Champs Ellysee angekommen und zwei Bouteilles mehr im Blut, stiegen wir wieder in das Taxi zum altbekannten Club. Es wurde wieder getrunken was die Bar hergab – sogar Tequilas mit Salz und anschließender Orange, anstatt Zitrone – und getanzt, bis die Beine nicht mehr stehen konnten.

Vollkommen kaputt bin ich dann um 6.00 Uhr in das Taxi gestiegen, um zum Hotel zu kommen. Im besoffenen Zustand habe ich es dann fertig gebracht, meinen Koffer für den nächsten Tag zu packen. Am nächsten Morgen ging ich wieder vollbepackt zum Louvre um von dort direkt zum Flughafen zu fahren. Fünf Stunden später war ich endlich zu Hause. Gezeichnet von den Erinnerungen und um ein französisches Wort reicher – die Bouteille.

  1. Fabs #1
    Der Titel erinnert mich an was anderem :D
    daniel #2
    jo, wo sind im text die pornolinks versteckt?

    komm schon capo, du hast in fra doch sicher das ein oder andere sexvideo gedreht ;)
    becool #3
    Säufer :)
    Capo #4
    kacke . . vergessen die vods zu linken :P . . danke für die erinnerung taube ;)
    mrkonge #5
    netter artikel bzw. bericht....

    ....aber du hast ja mehr gefeiert, als spiele angeschaut....

    ..ich will nicht wissen, welche der spielerinnen du dir klar gemacht hast ;)
    D.Devil #6
    Cherche les baguettes!
    Chris_1588 #7
    hahahaha Capo :D

    Schade hast du den legendären Coupe de Bouteille nicht erwähnt, wo du def wins geben musstest ;)
    kNolli #8
    is ja schön und gut, nur kommt mir der text ein wenig so vor wie von nem 14jährigen der damit prollt wie besoffen er letzte nacht war lol.
    Capo #9
    stimmt . . der cup de bouteille . . den hab ich ganz vergessen . . ouh . . schade schade ;)

    @ #8 : leider nicht ganz so ;) . . aber schade, dass du der auffassung bist und den text nicht mit etwas humor liest ;)
    New Identity #10
    :> ... hört sich ja nice an :>
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