Als Resonanz auf unseren Artikel „Shortrounds Vertrag scheinbar rechtsungültig“ nehmen die Rechtsabteilung von Freaks 4U und der Clanleader von mousesports Stellung:
Statement der Rechtsabteilung der Freaks 4U GmbH:
Die zwischen Freaks4U und den jeweiligen Spielern getroffenen Vereinbarungen sind – entgegen der von readmore.de verbreiteten Behauptungen – rechtswirksam. Sowohl die Regelungen, welche den einzelnen Spieler begünstigen, wie beispielsweise die monatlich von Freaks4U zu leistenden Zuwendungen, die Auszahlung zusätzlich anfallender Preisgelder, die Bereitsstellung von Trainingsmöglichkeiten etc. als auch die Festlegung wechselseitiger Pflichten sind interessengerecht. Insoweit berücksichtigen die ausgehandelten Verträge in durchaus angemessener Weise die Interessen der Beteiligten.
Selbstverständlich bedarf es konkreter Regelungen in einem Spielervertrag für den Fall, daß eine Zusammenarbeit einseitig oder einvernehmlich beendet wird. Freaks4U bietet für den einzelnen Spieler hervorragende Möglichkeiten, sein Potiential umzusetzen, auszubauen und in das Team einzubringen. Auch im Interesse des gesamten Teams gilt es jedoch, beim Ausscheiden einzelner Spieler die damit verbundenen Beeinträchtigungen auszugleichen. Die entsprechenden Regelungen sehen dies in einer für alle Beteiligten fairen Art und Weise vor.
Es dürfte auch von den selbsternannten ,Experten‘ von readmore.de verständlich sein, daß freiwillig zwischen den Beteiligten getroffene Vereinbarungenen Vertragsstrafenregelungen, Sperrfristen u.a. vorsehen können und zur Wahrung einer sich entwickelnden Zusammenarbeit in dem Team auch sinnvoll ist.
Freaks4U wird auch in Zukunft die gemeinsam mit den Spielern geschaffenen Rahmenbedingungen für zukünftige Erfolge sichern und stellt sich daher der Verantwortung, entsprechende rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen hierfür aufzustellen.
Statement von mouz|Yilmaz:
Die Verträge der mouz Spieler sind rechtswirksam. Wenn irgendwelche „Experten“ anderer Meinung sind, verfallen wir nicht gleich in Panik. Dass von 4Kings beauftragte Anwälte zu einer anderen Auffassung bezüglich unserer Verträge kommen als wir, liegt halt daran, dass diese im Interesse von 4Kings handeln. Das ist völlig normal bei Rechtsstreitigkeiten. Wenn alle Anwälte immer zu dem gleichen Ergebnis kämen, würde es keine Gerichtsverhandlungen geben.
Grundsätzlich wird kein Spieler dazu gezwungen bei mouz zu spielen. Es wurden auch vorher schon bestehende Verträge aufgelöst, wenn der Spieler dies unbedingt wollte. Aber Voraussetzung dafür war ein klärendes Gespräch vorab. Dies hätte auch bei Shortround passieren können und müssen, da wir bisher immer eine gute Beziehung zu ihm hatten.
Daher sollte es auch verständlich sein, dass wir bestehende Vertragsverhältnisse nicht ohne weiteres als gegenstandslos betrachten können.
Aber ich bin mir trotzdem sicher, dass wir eine für beide Seiten akzeptable Lösung finden werden.