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EPS VIII CS: Zusammenfassung erster Spieltag

Die EPS im Rückspiegel

Eine Woche, so wie man sie sich gewünscht hat: Mit den ersten neun Spielen der ESL Pro Series VIII begann nicht nur die neue Saison, es war auch bereits alles dabei, was sich der Fan von ihr verspricht. Knappe Ergebnisse, ein spannendes iFNG und der erste, viel diskutierte Protest ließen die Zahl der Kommentare in die Höhe schnellen. Welche Teams auf de_cbble die Nase vorn behielten und wo es erste Überraschungen gab, fasst dieser Artikel zusammen.

a-Losers behalten knapp die Nase vorn

Im ersten Spiel der achten EPS-Saison standen sich in der Münchener Tonhalle die neu formierten a-Losers und Team Speed-Link gegenüber. Für Letztere stand das Spiel unter keinem guten Stern: nookie war aus gesundheitlichen Gründen nicht mit dabei und weil auch bishop nicht einspringen konnte, musste Teammanager chimera zur Maus greifen. Erstaunlich gut lief es jedoch in der ersten Halbzeit, Speed-Link konnte mit zwölf gewonnenen Runden ein exzellentes Ergebnis vorlegen. Doch auf de_dust2 sind hohe Resultate für die Angreifer nicht selten und so war für die a-Losers noch nichts verloren. Tatsächlich spielten madferret und sein Team in der zweiten Hälfte ganz anders auf und holten eine Runde nach der anderen. Auch die entscheidende letzte Runde entschied der nominelle Favorit für sich und sorgte so für einen 16:14-Sieg.

Wieder mit nookie, außerdem mit bishop für black, spielte Team Speed-Link am Sonntag bereits sein zweites Spiel. Gegen ESA Lehnitz war man diesmal Favorit und konnte dieser Rolle auch gerecht werden. Auf de_cbble in der ungeliebten Rolle der Angreifer anfangend, wurden immerhin sieben Runden gewonnen und somit der Grundstein für den Erfolg gelegt. Als Verteidiger spielte das Team ebenfalls solide, sodass Lehnitz am Ende mit 11:19 den Kürzeren zog.

Schlechte Stimmung bei faculty

Viel knapper war die Partie zwischen GamePoint Online und Stofftiere Online. Wie in einigen anderen Spielen waren auch in diesem, für de_cbble eigentlich unüblich, die Angreifer sehr stark. Zunächst war gmpo in dieser Rolle, acht Runden sprangen dabei heraus. Die Stofftiere machten in dieser Phase nach eigener Aussage viele Fehler und standen schlecht. Ähnliche Fehler (gore gegenüber der ESL: „Einfach nur schlimm“) unterliefen dann aber gmpo in der zweiten Hälfte. Mit neun Runden und einem knappen 16:14 setzten sich somit die Stofftiere in ihrem ersten Saisonspiel durch.

Kaum hat die Saison begonnen, hängt bei faculty auch schon der Haussegen schief: Entsetzt über das eigene Spiel und „vor allem auch von dem, wie es zwischen uns im Ventrilo lief“, schämte BigBennoo sich regelrecht für das Gezeigte. Dabei lief es im Spiel zunächst nicht schlecht: Die Messerrunde und die Pistolenrunde anschließend als Verteidiger konnten gewonnen werden, doch dann gewann der Gegner starComa ganze neun Runden als Angreifer. Vor allem EPS-Neuling SlyCer spielte stark auf, auch in der zweiten Halbzeit ließ sein Team keinen Zweifel über den Ausgang des Spiels aufkommen. BigBennoo nahm die eigene Leistung bereits als Anlass, über „radikale Schritte“ nachzudenken.

DkH für mousesports doch kein Angstgegner

Mit DkH traf mousesports im dritten Mittwochsspiel auf das Team, welches in der letzten Saison noch für eine Niederlage auf de_cbble sorgte. Das sollte nun anders sein und dementsprechend konzentriert begann das Team um Neuzugang elemeNt. Besonders Roman R. und Blizzard stachen in Hälfte eins heraus, mit 13 gewonnenen Runden gingen die Mäuse in Rolle des Angreifers. Hier gewann man auch die Pistolenrunde und machte anschließend schnell den Sack zu. Endergebnis dieser Partie war 21:09.

ID mit Sieg im LAN

bad gegen pod – so lautete es auf dem ersten Studio iFNG in Köln. Der Spieler von ID Gaming avancierte mit seiner AWP zum Spieler des Spiels, holte etliche Runden, als er auf de_train als letzter verbleibender Spieler gegen einen oder mehrere Gegner antreten musste. Dabei begann es für pod virtual gaming alles andere als schlecht: Gegen drei Gegner schaffte es Neuzugang fraNs, als Angreifer die Pistolenrunde zu gewinnen. ID konnte zwar die erste Waffenrunde gewinnen, ging mit 6:4 in Führung. Einige ansprechende Taktiken auf beide Bombenplätze brachten ID aber immer wieder in Schwierigkeiten, sieben Runden und somit eine gute Ausgangsposition für die zweite Hälfte konnte pod sich erspielen. In dieser kamen die podler aber überhaupt nicht in Tritt, der wichtige erste Frag ging fast immer an bad. Keine Runde gewann pod, ehe ID auch schon das Spiel gewonnen hatte. Endstand 21:09.

aTTaX mit Fehlstart

Für den Aufreger der Woche sorgte dann pod in seinem zweiten Spiel. Auf de_cbble besiegte das Team den Favoriten und Finalkandidaten aTTaX mit 19:11. War dies alleine schon eine Überraschung, verstärkten die Verlierer die ohnehin aufkommenden Kritiken gegenüber den Spielern von pod auch noch. aTTaX forderte Demos und schaute sich die Aequitas-Dateien der pod-Spieler an. Diese zeigten, dass die podaner Jumpskripte in den Configs haben. Auch wenn dies nicht von der ESL verboten ist, so sind die Reaktionen von anderen Spielern und der Community eindeutig. Es muss von daher abgewartet werden, ob es hier Reaktionen der ESL gibt. Der entsprechende Protest ist in jedem Fall eröffnet.

Parallelen zur Vorsaison brachte das Spiel zwischen QPool und Team64: Damals konnte QPool einen guten Saisonstart hinlegen, für Team64 lief es dagegen gar nicht gut zu Saisonbeginn. Dies könnte auch in dieser Saison der Fall sein, den Grundstein hierzu legten beide Teams zumindest am Sonntag. Obwohl QPool als Angreifer anfangen musste, konnte das Team neun Runden gewinnen, für de_cbble eine ganze Menge. Anschließend machte es Team64 zwar noch einmal spannend, am Ende hieß es aber 16:14 für QPool.

Mehr Spannung versprochen hatte die Partie SK Gaming gegen mTw, als es dann der Fall war. Immerhin war vor vier Wochen viel Staub aufgewirbelt worden, paNs „Tausch“ gegen night und Hanso versprach eine emotionale Partie. Vier Runden in der ersten Hälfte waren für SK dann aber zu wenig. Zwar konnte Mason etliche Frags mit der AWP erzielen, mTw machte seine Aufgabe als Angreifer anschließend aber um einiges besser. Ein verdientes 20:10 sorgte zumindest bei mTw für einen gelungenen Saisonstart.

  1. derWolf #1
    nett geschrieben!
    haujie #2
    Die Ereignisse sehr gut zusammengefasst, nettes Summary für alle die's verpasst haben :)
    j0nnZ #3
    "Ähnliche Fehler (gore gegenüber der ESL: "Einfach nur schlimm") unterliefen dann aber gmpo in der zweiten Hälfte."

    Was hat gore mit denen zu tun? Solls gmpo heißen?
    FERWOEHNER #4
    gore ist orga bei gmpo -_-
    Merc #5
    b4d > pod :)
    datawave #6
    gore heißen ist in :)
    #7
    schließe mich den Rednern #1 und #2 an ;)
    pumpnC #8
    @Redakteur: Es heißt seit 8 Jahren podaner und nicht podler. Danke :) Immer diese Frischlinge :P
    datawave #9
    wie recht du hast. ein beinbruch ist es aber nun auch wieder nicht, zumindest spüre ich noch nichts :)
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