readmore.de: Was treibt dich auf ein Event wie die ESL Pro Series Finals?
Christine: Ich spiele selber in der ESL CS:Source, habe früher oft GIGA geguckt und habe mich jetzt hier mit meinem aktuellen Clanleaders getroffen, um mir das ganze einmal Live anzugucken.
readmore.de: Wie findest du die gewählte Location und die Ausstattung? Bleiben für dich hier irgendwelche bestimmten Wünsche offen?
Christine: Die Location ist gut gewählt, sie ist sehr schön, groß und vor allem die Intel Racing Tour sieht wirklich sehr interessant aus. Es ist alles wirklich spannend gemacht und das Event macht wirklich Spass.
readmore.de: Was genau hast du dir bisher alles angeschaut?
Christine: Bis jetzt waren wir bei Fifa und WarCraft III. Das Counter-Strike Finale nachher ist natürlich auch noch sehr wichtig und quasi auch der Hauptgrund dafür, dass wir hier sind (lacht).
readmore.de: In was für einer Verbindung stehst du zum eSport?
Christine: eSport an sich ist vor allem durch das Teamplay und den Kennenlern-Faktor sehr interessant. Schade, dass es nur nicht so viele Mädchen dabei gibt. Ich selbst kam durch meinen Cousin zum eSport. Vor meiner Konfirmation hatte er sich das Bein gebrochen und konnte nicht mitkommen. Er hatte sich für die Zeit Counterstrike auf meinen Computer geladen und ich habe ihm dann beim Spielen zugeguckt. Das hat mich schon irgendwie neugierig gemacht und dann habe ich es selber ausprobiert und bin dabei geblieben.
readmore.de: Denkst du, dass weibliche Spieler wegen Konflikten mit männlichen Teamkameraden eher die Seltenheit sind?
Christine: Konflikte sind da an sich eher selten das Problem. Ich spiele selber als einziges Mädchen im Clan und komme damit super klar. Dass es daran liegt, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Das Schwierige an der Sache ist, dass sich viele Mädels durch Kommentare wie „Mädels können eh nicht spielen!“ oder „Das ist Jungs-Sache!“ einschüchtern lassen. Um die „Frauen-Quote“ zu steigern müssten sich die Mädchen selbst dafür interessieren. Wenn das Interesse am eSport generell steigt, wird sich das auch ändern.
readmore.de: Wie siehst du die Entwicklung, die der eSport gemacht hat?
Christine: Es ist sehr positiv zu sehen. Bei solch einem Event kann man sich die Spiele und Spieler angucken und auch sehr viele Fans vor Ort sehen. Außerdem ist einfach die Creme de la Creme des eSports da und nimmt auch den Kontakt zum Publikum auf. Es ist auf jedenfalls eine positive Entwicklung zu sehen, da mit GIGA 2 alles weiter gepuscht wird. Obwohl man nicht vor Ort ist, kann man sich die Großevents von Zuhause aus angucken. Die Printmedien und Internetseiten berichten zwar schon sehr viel über alles, aber GIGA hat einfach auch mit den Übertragungen ein anderes Format. Schade ist nur, dass es Pay-TV ist.
