Wir von ALTERNATE aTTaX möchten gar nicht bestreiten, dass am vergangenen Wochenende die Spieler Roman, Pan und Approx zu Gast in unserem Lan-Haus in Linden gewesen sind. Allerdings sehen wir keinen großen Unterschied zu den zahlreichen Gather-Spielen, die regelmäßig von EPS-Spielern übers Internet gemacht werden, um sich besser kennen zu lernen, Spaß zu haben und vielleicht auch Möglichkeiten für die kommende Saison abzustecken. Pan und Approx waren zudem durch das iFNG in Oberhausen eh in meiner Nähe, so dass es sich angeboten hat, sie mit nach Gießen zu nehmen, da ich sowieso runter gefahren bin.
Am Wochenende war keiner von der Clanleitung anwesend und es wurden auch keine Angebote gemacht. Die Jungs haben weder ernsthafte Trainings noch anderweitige PCWs an diesem Wochenende gespielt, sondern hatten vor allem Spaß beim Gathern, Warsow und Poker spielen.
Unabhängig davon sind die Spieler Pan und Approx nach unseren Informationen nicht einmal vertraglich an ein anderes Team gebunden, so dass wir die Aufregung von manchen Leuten gerade in Bezug auf diese beiden Spieler nicht wirklich nachvollziehen können.
Beim Spieler Roman verhält es sich sicherlich ein bisschen anders, da er vertraglich gebunden ist, was wir auch respektieren. Aber wie schon gesagt, ging es an diesem Wochenende nicht um Verträge, Angebote, etc. sondern einfach darum Spaß zu haben und zu schauen, ob es menschlich passt und ob es überhaupt Sinn macht, über eine mögliche Verpflichtung nachzudenken.
Es ist verständlich, dass sich für manche hier der Vergleich mit Kapio und mouz aufdrängt. Wir möchten aber noch mal betonen, dass es uns damals primär gar nicht darum ging, dass mouz Kapio ein Angebot gemacht und er einen Vorvertrag unterschrieben hat. Für uns ging es einzig und allein um den Zeitpunkt und den Ort. Wir haben ein Team für viel Geld in die USA geschickt und dort gute Aussichten auf den Sieg gehabt. Mitten im Turnier wird dann einem unserer Spieler ein sehr attraktives Angebot gemacht, was natürlich irgendwo Auswirkungen gehabt hat – auch auf die Moral der Teammates. Wir waren und sind da der Ansicht, dass bei internationalen Auftritten die deutschen Teams irgendwo zusammenhalten sollten, anstatt günstige Momente abzuwarten, um fern der Heimat Fakten zu schaffen.
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Sick