Nach vielen Gesprächen mit allen Beteiligten, einigte man sich schließlich auf einen Kompromiss. So wird es zwar immer noch ein Nationalteam geben, allerdings spielte dieses in der Form schon vorher in den zahlreichen Nationenwettbewerben wie ENC und Clanbase NationsCup zusammen. Auch die Regel, dass nur zwei Spieler eines Clans an dem Event teilnehmen dürfen, wurde deswegen kurzerhand über den Haufen geworfen.
Somit finden sich neben den beiden Team-Leadern Jan ‚aTTaX|moon‘ Stolle und Navid ‚mouz|Kapio‘ Javadi noch Benjamin ‚aTTaX|paN‘ von Mulert, Roman ‚aTTaX|roman‘ Ausserdorfer und Manuel ‚mouz|tixo‘ Makohl im Lineup. Zur weiteren Verbesserung der Taktiken wurden noch zwei Bootcamps kurz vor den World Cyber Games abgehalten. Zum ersten als Ersatz für den „Draft“ im Rahmen des National Finals auf der IFA in Berlin. Auf der Messe wurde gegen pod, starComa und mTw gespielt, leider sagten die beiden Clans Zykon und ID Gaming ihre Teilnahme kurzfristig ab. Das Team konnte alle Spiele relativ locker für sich entscheiden und musste nur gegen sCa eine Map abgeben. Am vergangenen Wochenende trafen sich dann die fünf Jungs in Linden im Lanhaus von aTTaX. Dort wurden über zwei Tage neben Einzelgesprächen und Mannschaftsunterredungen auch zahlreiche Spiele auf den jeweiligen Karten gespielt um sich kontinuierlich zu verbessern, Fehler zu ermitteln und die eigene Spielweise zu analysieren.Ob sich das Training ausgezahlt hat, wird sich zeigen, das bestehen der Gruppenphase sollte für die Jungs bei konzentrierter Spielweise aber sicher sein. Als Underdog kann der Überraschungsmoment den Deutschen sehr helfen, allerdings werden sich gerade Teams wie fnatic oder PGS ebenfalls intensiv auf ihre Spiele vorbereitet haben. Bei einer guten Tagesform und ein wenig Glück im Turnierbaum könnten das deutsche Team aber durchaus um die Medaillen mitspielen.


