Competo hingegen tut das einzig richtige. Sie bleiben auf ihren Plätzen sitzen und warten auf die Dinge, die dort kommen mögen. Sie können die Haltung der Franzosen nicht verstehen. Schließlich lag emuLate zum Moment des Betrugs eindeutig in Führung. „Wahrscheinlich gekränkter Stolz“, vermutet man beim deutschen Teilnehmer. „Warum sie uns nicht auf der zweiten Map nochmal zusammenschießen wollen verstehe ich nicht.“
Dabei geht es den Franzosen wohl nicht nur um den Stolz, sondern auch darum, den eigenen Flug zu erwischen. Doch die Admins lassen sich nicht einwickeln. Ihre Entscheidung steht fest: Die erste Map geht an Competo. Und sie gehen sogar noch weiter: Wenn emuLate nicht bereit sei zu spielen, würden sie vom Turnier ausgeschlossen. Doch vorerst lassen sich die Franzosen nicht überzeugen. Sie versuchen mit allen Mitteln die zweite Map zu verhindern. Ein Telefonat mit dem Sponsor, McPoker, soll Abhilfe schaffen. Der aufgebrachte Teammanager der Franzosen, welcher zuvor alles versuchte die zweite Map abzuwenden, drückt dem Headorga des KODE 5 sein Telefon in die Hand. Dieser erklärt die Situation ruhig und bestimmt, bevor er das Telefon zurück gibt. Nun ändert sich plötzlich die Laune des Teammanagers. Er entschuldigt sich, oder so etwas ähnliches, beim Headorga und versucht für Verständnis zu werben.Diese Einstellung kommt beim Veranstalter deutlich besser an. Die Disqualifikation, welche vorübergehend schon ausgesprochen worden war, weicht einer Verwarnung. Niemand hier möchte, dass der Titel und das Ticket für das Grand Finale am grünen Tisch entschieden werden. Auch emuLate nicht mehr.
Jetzt geht es weiter…



