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Interview mit Sebastian Fricke

Quelle: http://www.rushed.de/index.php?module=special&action=article_detail&articleID=4844
  1. DirtyP2002 #1
    Man merkt, dass er gehofft hat, viele springen auf das Thema an und er bekommt mediale Präsenz.

    Erst schreit er, alles schlimm (Die Wörter "Gewalt" und "Töten" werden bei fast jeder Antwort verwendet) Dann sagt er, er will sich in Zukunft ein Bild vom Verein machen?

    Logik?! erst sagen scheiße, dann die Thematik kennenlernen. So geht es aufwärts.
    Monuschaaf #2
    Da steckt durchaus Logik dahiner, #1. Ich finde, es spricht für ihn, dass er bereit ist, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen, wodurch er sich ein weiteres Mal von seiner Partei unterscheidet.
    DirtyP2002 #3
    #2 du ahnst schon, dass er contra eSports ist, das publiziert und sich erst dann damit auseinander setzen will?

    IMO wollte er Aufmerksamkeit und hat unüberlegt gehandelt. Jetzt versucht er es zu relativieren, weil die Aufmerksamkeit nicht so war, wie er es sich gehofft hat. Und an deiner Meinung sieht man, dass es funktioniert.
    gorath #4
    Wenn ein Politiker (!) schon die Aussage tätigt "Ich habe die Meinung (zu diesem absolut neuartigen Themenfeld, Anm. d. Autors) von meinen Eltern durch meine Erziehung übernommen", wird mir irgendwie Angst und Bange.

    Er macht einen durchaus netten Eindruck, macht aber deutlich, dass er sich a) überhaupt nicht mit der Thematik eSport beschäftigt hat und b) eigentlich nicht diskussionsbereit ist, sodnern nur seine Sichtweise an den Mann bringen will. Beides sorgt dafür, dass man ihn eigentlich als Kritiker nicht ernst nehmen kann...
    Monuschaaf #5
    @#2: Ich glaube da missverstehst du mich. Selbstverständlich habe ich mitgekriegt, dass Herr Fricke gegen eSports ist und ich bin selbstverständlich nicht seiner Meinung. Ich bin dennoch positiv überrascht, dass er zumindest versuchen wird, sich mit dem Thema näher auseinanderzusetzen.
    DirtyP2002 #6
    du verstehst mich nicht. Das kannst du doch nicht ernsthaft positiv finden, nachdem er gesagt hat "eSports ist kacke" (überspitzt wiedergegeben).

    Er redet öffentlich und will sich DANN damit beschäftigen? Er hätte sich zuerst damit beschäftigen sollen und DANN reden. Das jetzt zu machen, um nicht ganz so blöd auszusehen, ist dämlich aber findet bei dir ja äußerst Zustimmung.

    Erst denken, dann reden! Nicht Reden und dann denken!
    Monuschaaf #7
    Lies doch mal bitte, was ich schreib. Ich schreibe in #5 EINDEUTIG, dass ich NICHT SEINE MEINUNG TEILE. Positiv finde ich, dass er sich im Nachhinein trotzdem damit auseinandersetzen wird. NICHT SEINE MEINUNG findet Zustimmung, sondern seine Art, damit umzugehen. Und nachdem du ja so nette Sprüche am Schluss von dir gibst, mach ich das auch:

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
    DirtyP2002 #8
    Irgendwie kommt mir das so vor, als würde ich gegen eine Wand sprechen...

    Mir ist bewusst, dass du seine Meinung nicht teilst, es aber begrüßt, dass er sich im Nachhinein mit dem Thema auseinander setzen will.

    Jetzt mein Standpunkt:

    1. Seine Meinung wird wohl keiner auf einer "Szene-Seite" teilen

    2. Er hätte sich zuerste mit der Thematik auseinander setzen sollen und erst dann sprechen sollen. Sich im Nachhinein damit auseinanderzusetzen hat was von Wiedergutmachung um Image-Schaden zu schmälern. Mir geht es also darum, dass er erst den Mund aufgemacht hat und DANN anfängt das Thema zu hinterfragen.

    Jetzt will er beim Training dabei sein? Stell dir mal vor, du zockst und der Typ, der deinen Verein verbieten will schaut dir zu, damit er später sagen kann, er habe sich mit dem Thema auseinandergesetzt.

    Und mein "Erst denken, dann reden! Nicht Reden und dann denken!" war an Herrn Fricke gerichtet nicht an dich :-) Bin ja kein Flamer ;-)
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