Szene
11.11.2007
eSport in der Krise? Eine Momentaufnahme
- Pessimismus ?Kann dem Artikel nicht viel abgewinnen.
GMPO war nie ein ernsthaft denkwürdiger Clan. ID Gaming gibt es auch erst seit zwei Jahren. Dass das Management dann mit der Finanzierung nicht zurecht kommt, ist wohl eher ein Zeichen dafür, dass da wenig Erfahrung im Spiel war.
Dass eSport in Deutschland in nächster Zeit kein neues Fußball wird, sollte doch jedem klar sein. Aber es so darzustellen, dass eSport bergab geht, ist totaler Unsinn. Vergleicht mal IFNGs dieser Saison mit denen aus VII oder noch älter. Das ist erst zwei Jahre her und trotzdem ist der Zuschauerunterschied riesig.
Die großen Clans (mouz z.B.) zeigen, dass inzwischen Sponsorgelder im 6-stelligen Bereich nicht außergewöhnlich sind.
Vll wächst der eSport gerade nicht so groß, wie die letzten Jahre, aber man kann auch alles schwarz malen...was lernen wir daraus? alle intel kaufen! :>Schöner Text.Weil zwei Clans schliessen ist Deutschland gleich in einer Krise? Wohl kaum! Wenn attax und mouz schliessen würden, dann kann man von einer Krise sprechen.Über diese Ansicht kann man streiten, aber wo ich 100% zustimme ist der Punkt mit den Vorstellungen der Spieler !!
Musste auch mal Erfahrungen machen mit einem 2. klassigen Team welches dachte der Überflieger zu sein, nur weil Sie bei Giga spielen durften.
Das waren Staralüren, die man sonst nur von Hollywood Stars kennt.Hmm, ich hab bei dem Artikel das Gefühl, dass jmd der gar nicht genau weiß was im eSport passiert, versucht seine Meinung dazu abzugeben. Beispiele:Wieso brauch man so hohe finanzielle Mittel? Die Antwort ist simpel: weil die Spieler selber so abgedreht sind.
Ich denke eher, dass man so hohe finanzielle Mittel braucht, weil man von den Spielern erwartet, dass sie x Stunden in der Woche und auf so und sovielen Events für den Clan spielen. Ihn dann täglich im IRC, auf Newsseiten und den Servern repräsentieren. Das natürlich immer auf dem höchsten Niveau. Da ist es doch ganz natürlich das es auch Geld kostet. Mit "früher haben das Spieler auch umsonst gemacht" kommt man nicht weiter, wenn das schon Jahre her ist.Setzt man das in Kombination zu den schwachen äußerlichen Wachstumsmöglichkeiten des Esport, ist schwer zu glauben, dass sich die deutsche Szene so weiterentwickelt, wie in den letzten Jahren. Deutschland wird definitiv kein zweites Südkorea. Der Esport muss hierzulande mit der Nischenstellung vorlieb nehmen.
Der eSport hat sich im letzten Jahr immens weiterentwickelt. Zum ersten Mal mussten die finanzschwachen Turnierformate und Organisationen sich auflösen, weil sie Fehler gemacht haben. Was früher noch durch wildes Sponsorenanschreiben und persönliche Kontakte gerettet werden konnte, ist endlich kein Weg mehr. Ob es ID Gaming oder NiP bzw. andere Clans die folgen werden, sind, die ihr Ende bekannt geben. Am Ende ist es gut zu sehen, dass Clans, die klug aufgestellt sind und solide Finanzen haben, von den Entwicklungen profitieren. Mit einer festen Struktur wie der ESL oder Turnierformaten wie der NGL ONE haben gleich mehrere deutsche Organisation überlebt bzw. ihre Marktposition sogar noch verbessert.
readmore | Blu3 schrieb am 11.11. - 21:26:
Über diese Ansicht kann man streiten, aber wo ich 100% zustimme ist der Punkt mit den Vorstellungen der Spieler !!
Musste auch mal Erfahrungen machen mit einem 2. klassigen Team welches dachte der Überflieger zu sein, nur weil Sie bei Giga spielen durften.
Das waren Staralüren, die man sonst nur von Hollywood Stars kennt.
puuhh dachte scho du meinst unser altes Team :>lol, ich wage zu behaupten dass die landesmeister halb soviel trainieren wie ambitionierte zocker.
sonst kann man beemit wohl nur zustimmen. insbesondere die esl hat wahnsinnsprünge in den letzten 12 monaten gemacht.sry aber der hat ja mal fast überhaupt GAR KEINE AHNUNG
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