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Psychologie der Imbalance II.a

Quelle: http://flogs-blog.blogspot.com/2008/01/psychologie-der-imbalance-iia.html
  1. kento #1
    Ich finde diesen Blog wirklich sehr interessant! :)
    Julian_10999 #2
    Er behauptet nicht, dass das Spiel balanced ist, er will nur ausdrücken, dass "imbalances" durch die von ihm beschriebenen Faktoren entstehen oder verstärkt(!) werden.
    jRs #3
    @3 und nur weil du denkst, dass du diese Situation(en) unfair sind, kannst du nicht sagen ein MU sei imba. Wie du im letzten Satz gesagt hast, analisierst du einzelne Situationen, anstatt ein Matchup ganzheitlich zu analysieren (was auch unmöglich wäre, da du das Spiel nicht perfekt beherrschst).

    Im Grunde kann auch ein Progamer deswegen nicht beurteilen, ob ein MU imbalanced sei, da er es aus seiner Perspektive sieht und deswegen kein so umfangreiches Verständniss von beiden Seiten haben kann, um das zu beurteilen; zumal auch Pros ihre individuellen Stärken und schwächen haben...

    Ich zum Beispiel bin der Meinung das Dessies gegen HU nicht imba sondern notwendig sind, weil man ansonsten keinen praktisch relevanten Konter gegen Greifen hätte. Und dass Greifen+Tanks imba sind, weil die tanks nur durch katas gekontert werden können, welche aber gegen Greifen unmöglich lange genug überleben.

    Dem würde allerdings kein Human spieler zustimmen; auch weil ein Undead zuvor im Spiel genug Möglichkeiten hätte, diesen Nachteil wetzumachen.
    FloG #4
    ofcourse, ich will psychologische (!) Überlegungen zum Thema Imbalance machen. Wie soll das weniger einseitig gehen? Diese Effekte wirken, egal ob Imbalance existiert oder nicht. Soll ich jetzt zu jedem Satz schreiben, dass das nicht nur bei eingebildeter, sondern auch bei realer wirkt, obwohl das völlig klar ist?

    Ich verstehe den Einwand, aber ich wüsste nicht, welche psychologischen Überlegungen ich einbringen könnte. Ich müsste zwangsweise Elemente des Spieles nehmen, und das kann ich nicht. Ich hab zu wenig Ahnung vom Spiel an sich, und das will ich in einer Betrachtung psychologischer Phänomene auch nicht.

    Edit: Richtig, Pax, ich wiederhole einiges, aber das mache ich bewusst, weil ich Zusammenhänge und Prozesse, in denen verschiedene Mechanismen öfter auftauchen, verdeutlichen will.
    mejustme #5
    sehr nicer blog, den besten den ich kenne^^
    a`tSuNaMi #6

    gS-aTx | FloG schrieb am 05.01. - 20:18:

    ofcourse, ich will psychologische (!) Überlegungen zum Thema Imbalance machen. Wie soll das weniger einseitig gehen? Diese Effekte wirken, egal ob Imbalance existiert oder nicht. Soll ich jetzt zu jedem Satz schreiben, dass das nicht nur bei eingebildeter, sondern auch bei realer wirkt, obwohl das völlig klar ist?

    Ich verstehe den Einwand, aber ich wüsste nicht, welche psychologischen Überlegungen ich einbringen könnte. Ich müsste zwangsweise Elemente des Spieles nehmen, und das kann ich nicht. Ich hab zu wenig Ahnung vom Spiel an sich, und das will ich in einer Betrachtung psychologischer Phänomene auch nicht.


    Das problem dabei ist aber das du damit völlig im leeren raum argumentierst,weil du nicht nur (wie du selbst sagst) empirische daten nicht interpretieren könntest,nein sogar noch stärker es gibt überhaupt keinen weg imbalance statistisch/empirisch/faktisch festzustellen für uns,ergo kannst du da nichtmal das vorhandensein eines psychologischen effektes feststellen,weil du nicht weisst ob er überhaupt wirkt,weil du keine ahnung hast wieviel imbalance vorliegt.

    Oder anders formuliert,wenn du siehst das eine grosse anzahl von leuten NE>Orc findet,weisst du gar nicht,ob das psychologisch oder faktisch diese grosse anzahl erhälst,viel schlimmer noch,du weisst nichtmal ob ein psychologischer aspekt (den du dann wirklich schön erklärst) vorliegt. Du erstellst quasi ne Studie ohne Stammdaten....wie sinnvoll das dann ist bleibt dem leser überlassen;) ich glaube das wie sooft alles mithineinspielt :)
    FloG #7
    Den Einwand hab ich jetzt nicht verstanden muss ich zugeben :D
    o)Grav1ty #8
    Unabhängig vom Inhalt ist der Blog wirklich gut geschrieben. Zumindest ist mir kein Fehler einiger "Jungredakteure" aufgefallen. Gut gegliedert, flüssige und natürliche Schreibweise, keine übermäßigen Satzverschachtelungen, keine überflüssigen Mode- oder Fachwörter. Dazu Erklärungen und Zusammenfassungen an den richtigen Stellen.
    a`tSuNaMi #9

    gS-aTx | FloG schrieb am 05.01. - 21:43:

    Den Einwand hab ich jetzt nicht verstanden muss ich zugeben :D
    wenn der mathematiker dem psychologen was... *kicher*... das was ich meinte ist,du gibst selber zu vom spiel nicht genug ahnung zu haben... daher weisst du ja gar nicht wie imbalanced das spiel ist und ob dort wirklich deine mechanismen wirken,weil du hast ja gar keine grundlage hast auf der du ne abweichung hast zu dem verhalten,was ohne diesen mechanismus hättest. Ergo du attestierst das wirken von etwas,was objektiv von dir nicht beobachtet/bewertet werden kann,und in dem falle sogar gar nicht :)
    FloG #10
    Ich weiß nicht ob ich dich richtig verstanden habe. Meinst du, dass ich gar nicht wissen kann, ob meine Mechanismen tatsächlich wirken, weil mir die empirische Evidenz dazu fehlt?
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