In Schweden hat die extremistische LaRouche-Bewegung EAP die Organisatoren der weltgrößten LAN-Party Dreamhack dazu aufgefordert, die Disziplin Counter-Strike sowie andere Gewaltspiele aus dem Veranstaltungsprogramm zu streichen. Unter anderem wird die Dreamhack beschuldigt, ein „Kindergarten für den neuen Selbstmordattentäter-Kult zu sein“. Hussein Askary, einer der führenden Kräfte in der EAP, benutze sogar folgenden Wortlaut: „Es dürfe nicht erlaubt werden, dass eine Veranstaltung, die vergleichbar mit einer Massenschulung von Suizidbombern ist, auch noch von der Region Göteborg gefördert werde.“
Die Dreamhack-Verantwortlichen lehnen die Aufforderung jedoch mit der Begründung ab, dass keine verbotenen Spiele gespielt werden und man die angesprochenen Disziplinen nicht streichen werde, solange sie nicht gesetzlich verboten sind.
Das in Göteborg stattfindende Event wird vom 12. bis zum 14. April wieder Anlaufstelle für mehrere tausend schwedische Spieler sein, zu denen sich außerdem das eine oder andere internationale Team gesellen wird.
Quelle: http://netcrash.se/news/Politisk_rorelse_forsoker_stoppa_Dreamhack