Der 31. Januar 2013 wird der letzte Geschäftstag in der Geschichte von own3D.tv sein. Auf seinem Blog gab man vor kurzem die Schließung der Streamingplattform bekannt. Man sehe sich zu diesem Schritt gezwungen, nachdem man es nicht geschafft hatte, own3D.tv profitabel zu machen. Somit bestätigen sich die Gerüchte der letzten Wochen, die vor allem durch Athene an Geschwindigkeit aufgenommen hatten.
Im Verlauf der letzten Wochen hatten sich die Zeichen gemehrt, dass own3D.tv in ernsthafte Schwierigkeiten geraten sein könnte. Neben immer größer werdenden technischen Problemen, die sich vor allem mit massiven Übertragungsschwierigkeiten im asiatischen Raum bemerkbar machten, dem Ausbleiben von Werbeauslieferungen und zu guter letzt dem Wechsel wichtiger Mitarbeiter (u.a. Staurt Saw) ins Twitch.tv Lager ließen für den ersten auf Gaming fokussierten Streamingdienst nichts gutes erahnen. Zu guter Letzt begann auch noch own3D.tvs enger Partner joinDOTA über Twitch.tv zu streamen.
Den eindeutigsten Hinweis lieferte vor gut einer Woche jedoch Athene. Der langjährige Partner von own3D.tv gab in einem YouTube-Video bekannt, dass nach seinen Informationen own3D.tv in Kürze schließen müsste. Diese Meldung bestätigt own3D.tv nun auf seinem eigenen Blog.
Hier heißt es: „Als erstes Livestreamingportal für Gamer erfuhr own3D einen turbulenten Start mit unerwartetem Wachstum. Wir haben versucht die Firma profitabel zu machen, doch aufgrund der kostenintensiven Natur unseres Geschäfts und der starken Konkurrenzsituation konnten wir dieses Ziel trotz unserer Bemühungen nicht erreichen.“ Und weiter: „Das ist eine schwere Entscheidung für uns alle. Aber wenn man alles in Betracht zieht, ist das die beste Vorgehensweise, trotz dem Einfluss die diese auf alle Mitarbeiter, Kunden und Partner welche geholfen haben own3D aufzubauen hat.“
Mit dem Untergang von own3D.tv stärkt Twitch.tv seine Position im eSport Markt weiter. Nach dem 15 Millionen Dollar Investment im letzten Jahr konnte man bereits viele wichtige Organisationen der Szene auf seine Seite ziehen. Nun sieht man sich in der Situation, vor allem im globalen Markt aktuell keinen starken Konkurrenten mehr zu haben.