Am Donnerstag startet endlich das heiß erwartete Event des Jahres. Insgesamt 16 Teams streiten sich auf der DreamHack Winter um das Gesamtpreisgeld von 250.000 US-Dollar. readmore.de blickt einmal genau auf die einzelnen Gruppen und stellt dabei die Teams ein wenig näher vor. Den Anfang macht Gruppe A mit Clan-Mystik, fnatic, Natus Vincere und LGB.
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| Statistik (S-U-N) | 68.1% (32-2-15) | |
Clan-Mystik war die Überraschung auf dem diesjährigen ESWC Grand Final. Schon im französischen Qualifier zeigten die alten CS 1.6-Hasen ioRek und HaRts ihren Landsmännern von VeryGames, dass mit ihnen auf dem Event zu rechnen ist. Doch dass Mystik am Ende als Sieger auf dem Treppchen steht, hatte wohl niemand erwartet. Nach der relativ holprigen Gruppenphase gab es kein Halten mehr für die mystischen Franzosen. In den Playoffs gaben sie nur gegen Astana Dragons eine Map ab, nicht einmal VeryGames gelang dies im Finale. 12.500 Euro und die folgerichtige Direkteinladung zur DreamHack Winter waren apEX & Co. sicher.
So beeindruckend die Leistung von Clan-Mystik in Paris Anfang des Monats auch war, sie jetzt als den Topfavoriten in Schweden zu betiteln, wäre zu voreilig geurteilt. Schließlich gingen die Spieler mit ihrem überraschenden Erfolg sehr selbstkritisch um. Jérémy ‚ioRek‘ Vuillermet sprach in einem Interview darüber, dass sich niemand in Paris auf sein Team vorbereitet habe. Ein fataler Fehler, den in Jönköping sicher niemand erneut begehen wird.
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| Lineup: |
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| Statistik (S-U-N) | 53.3% (40-1-35) | |
Am Ende der Counter-Strike 1.6-Ära räumte fnatic alles ab, was es an Turnieren abzuräumen gab. Seitdem konnte der Londoner Clan keine vergleichbaren Erfolge in CS:GO vorweisen. Nach dem Rausschmiss des dänischen Lineups im August und der damit einhergehenden Verpflichtung des ehemaligen Epsilon-Lineups ging es wieder bergauf. Nun hat man mit Markus ‚pronax‘ Wallsten wohl auch endlich einen passenden Ansager gefunden, der das Team wieder zu besseren Ergebnissen führen soll.
Einen kleinen Vorgeschmack dessen lieferte fnatic erst vergangenes Wochenende in China. Dort konnte man neben einem guten Kampf im Finale gegen VeryGames auch den nationalen Konkurrenten SK Gaming schlagen. Vielleicht war dieses Match auch das wichtigere für fnatic, welches ihnen auf der DreamHack einen entscheidenen psychologischen Vorteil verschafft.
Mit der DreamHack hat fnatic, respektive das ehemalige Epsilon, bereits gute Erfahrungen. Zur Sommerausgabe spielte Joungstar Jesper ‚jw‘ Wecksell ein überragendes Turnier und trug so maßgeblich zu den zwei zweiten Plätzen in Jönköping bei. Wenn er diese Leistung erneut abrufen oder vielleicht sogar toppen kann, dann wird fnatic vielleicht ihrem Status wieder gerecht.
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| Lineup: |
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| Statistik (S-U-N) | 49.4% (84-8-86) | |
Der einstige Stern am ukrainischen Counter-Strike-Himmel verblasst in CS:GO mehr und mehr. Doch ab und an entsenden die zum Siegen Geborenen ein gleißendes Licht der Hoffnung. Den große Coup landeten sie zwar bisher nicht, aber hin und wieder liefert Na’Vi überraschend gute Spiele ab. Diese finden aber meist im LAN statt. Online passt wohl gerade das Wort „Wundertüte“ am besten zu ihnen. Anders ist es auch nicht zu erklären, warum Zeus & Co. in der aktuellen ESEA Invite Season auf dem letzten Platz mit gerade einmal einem Sieg aus elf Matches stehen.
Offline wird jedoch eine ganz andere Sprache gesprochen. Zuletzt zeigten die Ukrainer mit ihren beiden jungen Russen in Moskau auf den Techlabs Cup Finals, dass sie nicht nur Punktelieferanten sind. Auch wenn sie das Event am Ende nur mit dem dritten Platz abgeschlossen haben, so steht ein Sieg gegen den nationalen Direktkonkurrenten Astana Dragons auf der Habenseite. Erstrahlt der Stern also erneut in Schweden?
| Erfolge 2013: | ![]() |
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| Lineup: |
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| Statistik (S-U-N) | 61.5% (32-1-20) | |
Ganz klein erscheint LGB in der Auflistung der Teams, die in Schweden um 250.000 US-Dollar kämpfen. Wirklich viel vermag man über die Schweden nicht schreiben und genau das ist (noch) ihr Problem: ihre fehlende Offline-Erfahrung. Zweifelsohne haben diese fünf Jungs mehr Lanpartys besucht, als die gesamte deutsche EPS zusammen nicht, doch ein internationales Topevent ist eben eine ganz andere Hausnummer.
Immerhin konnte LGB Ende September in Minsk gegen Na’Vi einen Erfolg verbuchen. Mit 2:1 nach Maps einschließlich eines Overtime-Krimis auf de_dust2 setzten sich Dennis ‚dennis‘ Edman und seine Jungspunde durch. Dennoch muss sich LGB zurzeit mit dem undankbaren dritten Platz im blau-gelben skandinavischen Land zufrieden geben. Die Wachablöse folgt bestimmt irgendwann, spätestens wenn die etablierten Clans auf Talentsuche gehen.
Was glaubt ihr, wer schafft es aus Gruppe A in die Playoffs? Diskutiert mit in den Kommentaren!



