Mit dem Finalspiel zwischen mYm]Lucifer und mouz|SaSe am heutigen Ostermontag, aus dem der koreanische Untotenspieler mit einem 2:1 als Sieger hervorgehen konnte, ist die Winter Season des inCups nun vollends abgeschlossen. Die Überraschung des Turnieres stellt dabei 3wD.Shocker dar, der nach Siegen über Spieler wie Satiini ins Lower Bracket Finale einziehen konnte. Der einzige deutsche Teilnehmer n!iNSoLeNCE schied in der zweiten Runde des Lower Bracket nach zwei unerwartet knappen Spielen gegen mYm]Moon aus.
In den Halbfinalspielen des Upperbrackets standen sich Lucifer und Satiini sowie SaSe und apm70 gegenüber. Mit einem knappen 2:1 triumphierte Lucifer gegen seinen Kontrahenten aus dem Hause der Nachtelfen. SaSe schickte apm70 bereits nach zwei Maps ins Lower Bracket, in dem er später gegen Shocker sein Können unter Beweis stellen sollte, jedoch nicht antrat.
Somit hatte der Untote aus Bulgarien ein allzu einfaches Spiel: Nachdem er bereits die Revanche aus der ersten Runden gegen Sujin für sich entscheiden konnte, musste er nur noch auf seinen Gegner im Lower Bracket Finale warten. Nach einem wohl verdienten Sieg gegen Moon stand der zweite Spieler des besagten Finales bereits relativ schnell fest: Satiini. Dieser duellierte sich mit dem Untoten auf einer Map erfolgreich, musste allerdings die folgenden zwei überraschend abgeben und verabschiedete sich vom Turnier.
Im Winner Bracket Finale konnte man zu später Stunde ein kleines Revival der letzten World eSport Games mitvorfolgen: Ein weiteres Aufeinandertreffen zwischen SaSe und Lucifer, wieder einmal ein Untoten-Nachtelfen-Matchup. Kurz und schmerzlos machte es der Koreaner, der bereits müde in sein Bett wollte; verständlich um circa 6 Uhr morgens in Südkorea.
Am heutigen Tag gegen 15 Uhr standen sich Shocker und SaSe gegenüber. Anscheindend über Nacht noch einmal etwas über das Matchup nachgedacht, verwies der Nachtelf seinen Kontrahenten bereits nach etwas mehr als einer halben Stunde in die Schranken und hatte nach seinem 2:0 Sieg erneut die Chance auf ein Spiel gegen Lucifer sowie die Siegesprämie.
Das Finale wurde von beiden allerdings mehr zu einem Best-of-Three des Spaßes umgestaltet, vor allem bezüglich der Herowahl. Sowohl den Pitlord als auch den Tinker konnte man in jedem der drei Spiele begutachten. Auf der zweiten Map, Treasure Island, wartete Lucifer mit einer kaum gespielten Taktik auf: Pitlord als ersten Hero mit Fiends und Banshees. Nach mehreren Geplänkeln entschied SaSe das Spiel auf seiner Map jedoch für sich und trieb die Spannung noch einmal in die Höhe. Auf Twisted Meadows dominierte jedoch wieder Lucifer mit einer frühen Expansion und sicherte sich somit nach einer schlaflosen Nacht die Siegprämie von 500 Euro.