Der letzte Stop der World Series of Video Games in London ist bereits seit drei Wochen Geschichte, nun gaben die Veranstalter die Eckdaten für das Finale im Dezember bekannt. So wird das Event, an dem 15 Spieler und 10 Teams teilnehmen werden, vom 9. bis 11. Dezember im Chelsea Piers Sports & Entertainment Complex in New York City stattfinden. Als einziger deutscher Vertreter wird das Team von aTTaX vor Ort sein, das sich – jedoch noch mit dem alten Lineup – auf den Intel Summer Championships qualifizieren konnte.
Nach dem Ganzen hin und her um hoorai im Rahmen des London-Stops der WSVG steht nun auch die endgültige Liste der Finals-Teilnehmer fest. Den Platz für hoorai wird SK Gaming einnehmen, somit sind drei schwedische Teams beim Finale vertreten. Ebenfalls haben es die drei amerikanischen Teams compLexity, Team Pandemic und Team 3D geschafft, sich zu qualifizieren.
In Quake 4 ist toxic, der in den letzten Monaten kein einziges Spiel verlor, der haushohe Favorit. Mit Spannung wird das Auftreten von cooller erwartet, welcher sich in letzter Zeit auf keinem großen Event präsentieren konnte. Sollte er sich in guter Verfassung befinden, könnte er ein echter Stolperstein für toxic werden.
Das WarCraft 3-Turnier ist, gemessen an der WCG, schwach besetzt. Hier schafften es lediglich Grubby, Sweet und Deadman, sich zu qualifizieren. Vielleicht sind aber auch FoV und SaSe für eine Überraschung gut.
Die Preise
Counter Strike
- 1. Platz: 50,000$ + Rolex für jeden Spieler
2. Platz: 25,000$
3. Platz: 10,000$
WarCraft 3 & Quake4
- 1. Platz: 20,000$ + Rolex für jeden Spieler
2. Platz: 10,000$
3. Platz: 5,000$
Des Weiteren nimmt jeder Spieler seinen WSVG-Gaming-PC mit nach Hause. Verglichen mit anderen Events fällt das Preisgeld beim WSVG-Finale mau aus. Jedoch steht es in einem guten Verhältnis zur Dichte der Teilnehmer und zur bisherigen Organisation.
Nur einen Monat später folgt jedoch schon das nächste WSVG-Event, das WSVG All-Star Game and Festival auf der International Consumer Electronics Show in Las Vegas. Vom 8. bis 11. Januar werden dann jene Teams, die es dieses Mal nicht geschafft haben, eine weitere Chance auf ein ordentliches Preisgeld haben.