Auch Rasmus ‚MiSeRy‘ Filipsen von mousesports stand uns kurz in Frankfurt Rede und Antwort. Nach einem 1:2 gegen Invictus Gaming verließ sein Team bereits in der ersten Runde den Wettbewerb und er erzählte uns von seinen Erfahrungen in China sowie seinen Zukunftsplänen.
Wie gefällt es dir in einem Stadion zu spielen?
Rasmus ‚MiSeRy‘ Filipsen: Ich mag es sehr. Es ist generell ein tolles Event und es sind sehr viele Menschen hier.
Ist es für dich das erste Mal vor so vielen Fans zu spielen?
Nein, überhaupt nicht. Ich war ja für ein ganzes Jahr in China und da schauen einem immer so viele Dota-Begeisterte zu. In Europa war das früher nicht so, aber mittlerweile hat man auch hier so eine große Menschenmenge. Es wird immer größer.
Wie du schon angedeutet hast, warst du ja mit Pajkatt & Co für ein Jahr in China und danach habt ihr aufgehört dort zu spielen. Was war der Grund dafür?
Es ist einfach zu schwierig als Ausländer in China zu leben. Einmal die Sprachbarriere und das Essen, aber auch die Atmosphäre macht einem nach langer Zeit zu schaffen. Am Ende konnten wir es nicht wirklich genießen dort zu leben und es hat deswegen nicht funktioniert.
Ihr habt ja erst vor kurzem euer finales mousesports Lineup vorgestellt und dennoch habt ihr euch erfolgreich für das The International qualifiziert. Habt ihr damit gerechnet?
Wir hatten es erwartet uns für das The International zu qualifizieren. Alles andere wäre eine herbe Enttäuschung gewesen.
Beim diesem Turnier habt ihr 2:1 gegen Invictus Gaming verloren. Konntet ihr beim Spielen die Fanchöre für mousesports wahrnehmen?
Wir haben natürlich schallisolierte Kopfhörer getragen, aber wir konnten dennoch die Rufe der Fans hören und es war unglaublich. Wir sind immer noch ein sehr junges Team und es ist toll so viel Unterstützung zu haben – Wir waren halt wirklich die Underdogs gegen iG und das war ein schönes Gefühl.
Was sind nun eure Pläne für die Zukunft?
Nach diesem Turnier fahren wir wieder zurück nach Berlin, um für vier Tage zu bootcampen. Danach geht es für einen Tag nach Hause bevor wir direkt zum The International nach Seattle fliegen. Wir müssen uns jetzt auf das TI konzentrieren und danach nehmen wir uns erst einmal einen Urlaub.
Vielen Dank für das Interview


