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Ulrich Schulze im Interview auf der gamescom

"CS:GO bekommt zukünftig auch eigene Locations"

21.08.2014, 17:00 Uhr CS:GO
readmore.de sprach mit dem Managing Director Pro Gaming der ESL, Ulrich 'FlyingDJ' Schulze, kurz vor Ende der gamescom 2014 über das erfolgreiche Event in Polen und das Zustandekommen der ESL One Cologne. Dabei lässt der 29-Jährige durchblicken, "dass Counter-Strike zukünftig auch eigene Locations für Events bekommt."

readmore.de: Du bist Managing Director Pro Gaming. Was sind deine Aufgaben?


FlyingDJ
Ulrich 'FlyingDJ' Schulze: Ich bin verantwortlich für mehrere unserer Produkte. ESL One ist eines davon, die ESL Pro Series ein anderes. Ich besitze da die gesamte Verantwortung und bin beispielsweise zuständig für die strategische Ausrichtung, langfristige Planung, aber auch jeweilige Events. Dabei helfen mir Produkt-Manager, wobei ich insgesamt jedoch den Überblick behalten muss. Ich sorge letztendlich dafür, dass das Event läuft, wobei es sich diesmal zum Beispiel auf der gamescom um das Turnier in Counter-Strike drehte. In Battlefield 4 hatten wir ebenfalls ein ESL One-Event und auch die Finals der EPS fanden statt.

Lass uns chronologisch über die Events reden. Den Anfang machte Polen. Wie erfolgreich war das Event aus eurer Sicht?

Polen war super. Wir hatten natürlich den Vorteil, dass es angeknüpft war an die Finals der Intel Extreme Masters, wodurch bereits zahlreiche Zuschauer vor Ort waren, die Counter-Strike eventuell gar nicht auf dem Schirm hatten. Die Bühne war sehr gut und wir konnten das große Finale vor dem gesamten Publikum abhalten. Wir hatten zudem einen polnischen Sieger, der unter anderem für ein All-Time-Peak an Zuschauern sorgte.

Kattowitz Coverage TurnierbaumBildergalerien: DoFrSa - So

Was konntet ihr aus diesem Event an Erkenntnissen gewinnen?

Wir haben versucht, uns eher auf Material zu stützen, welches nicht nur die Vorstellung von Teams thematisiert. Damals war das der Fall und wir hatten das Gefühl, dass sich derartige Inhalte schnell abnutzen. Nun wollen wir auch die Atmosphäre des Events einfangen und so auch Bilder von der Messe zeigen. Auch Emotionen der Teams und des Publikums sollen hier mehr hervorkommen.

Zum anderen nahmen wir uns auch etwas mehr Zeit für die Gruppenphasen, sodass wir am ersten Tag die ersten zwei Runden der Gruppen ausspielen ließen. Der zweite Tag beinhaltete dann die folgenden Matches, wobei jedes von ihnen entscheidend war und übertragen wurde. In Kattowitz hatten wir Vieles parallel, was wir diesmal zu vermeiden versuchten.

Nach Polen war es eine lange Zeit ruhig und es war unklar, wann das nächste Major stattfinden sollte. Kannst du erzählen, wie die Kontaktaufnahme zwischen euch und Valve dann entstand?

Nach Kattowitz nahm sich Valve eine Weile, um das Event zu betrachten. So Etwas tun sie, um festzustellen, was verändert werden könnte. Es gab dann schon Pläne, dass auch etwas in die Hände der Community zu geben. Bisher entscheidet immer Valve, was das nächste Major sein sollte. Wir sind mit ihnen regelmäßig im Kontakt geblieben, auch für unsere Projekte in Dota 2. Für uns war klar, dass die gamescom eine gute Möglichkeit ist, ein Turnier zu veranstalten und auch der verbleibende Zeitraum war machbar. Somit sprachen wir mit Valve und präsentierten unsere Pläne.

Kannst du auf die Unterschiede zu Polen eingehen? Bringt eine Messe Herausforderungen mit sich?


Kölnmesse: Heimat der gamescom
Eine Messe hat zunächst den Vorteil, dass ohnehin Zuschauer vorhanden sind - egal was läuft. Auch die Berichterstattung wird wahrscheinlicher, denn viele Medien sind vor Ort auf der gamescom. Würden wir das Gleiche anderer Orts unternehmen, so würden sie wahrscheinlich nicht extra anreisen. Natürlich gibt es auch Herausforderungen. Wir sind vom Zeitplan an die Messe gebunden, was späte Übertragungen ausschließt. Allzu kritisch war dies allerdings nicht, denn wir versuchten, Matches mit amerikanischer Beteiligung auch später am Abend stattfinden zu lassen. Natürlich müssen wir auch die Bühne verhüllen wegen der USK 16-Vorgabe. Deshalb kann nur eine bestimmte Zahl an Leuten zuschauen, während andere warten, bis ein Platz frei wird. Wir wünschten, wir könnten dies ändern, doch auf einer Messe muss man diese Zugeständnisse machen. In einem Stadion ist dies natürlich leichter und ich gehe stark davon aus, dass Counter-Strike zukünftig auch eigene Locations für Events bekommt. Für uns war es diesmal einfach eine gute Kombination mit unserem Auftritt auf der Messe.

Du hast bereits die Restriktionen einer Messe angesprochen. Am Freitag musste das letzte Match Backstage ausgetragen werden. Wieso war dies der Fall?

Wir hatten am Freitagabend ein weiteres Event eines unserer Partner, für das die Bühne umgebaut werden musste. Nach Plan waren Verzögerungen bei Counter-Strike bedacht, jedoch überstiegen die insgesamt zwei Stunden Verzögerung des Tages unsere Erwartungen. Um dann beides stattfinden zu lassen, mussten wir diesen Kompromiss eingehen.

Wieso wird der mittlere große Bildschirm über der Bühne nicht genutzt?


Logos zierten den mittleren Bildschirm
Die Bühne wird für mehrere Events genutzt. Bei Counter-Strike möchten wir den Spielern möglichst wenig Anreiz geben, auf den Bildschirm zu schauen, weshalb wir diese Fläche ungenutzt ließen. Das ist auch eine Sache der gamescom, dass man eine Bühne für verschiedene Anforderungen tauglich machen muss. Gleichzeitig soll sie ja auch die bestmögliche Präsenz der Sponsoren ermöglichen und für Zuschauer ein gutes Erlebnis bieten. Aber das ist sicherlich etwas, was wir beim nächsten Mal nachbessern müssen, auch wie wir die Bühne insgesamt positionieren.

readmore.de: Du hast gerade anklingen lassen, dass CS:GO bald eventuell ein eigenes Event bekommen könnte. In Frankfurt hattet ihr ein erstes Dota 2-Event im Stadion - wann sehen wir das erste derartige Event?

Das ist durchaus wahrscheinlich. Ich denke, dass dies im nächsten Jahr der Fall ist. Es gibt noch keine konkreten Pläne und wir werden zunächst überlegen, was die bisherigen Zahlen bedeuten und was wir von so etwas erwarten könnten. Wir hatten hier eine sehr begrenzte Anzahl an speziellen Tickets, die Leuten erlaubten, das Event auch bei voller Bühne zu verfolgen. Da muss man halt mal schauen. Ich kann mir vorstellen, dass wir zuerst nicht gerade ein Fußballstadion angehen, aber zumindest eine größere Location mit ein paar tausend Zuschauern ins Auge fassen. Die bisherigen Zuschauerzahlen und das Engagement der Community legen es auf jeden Fall nahe.

Du hast die ESL One Premium-Tickets angesprochen. Diese wurden zuvor gerade in Bezug auf den Preis kritisiert. Wie stehst du dazu?

Ich kann verstehen, dass man den Preis zu hoch ansieht. Das ist auch völlig legitim. Ich würde niemandem sagen, nein das stimmt nicht. Das Preisempfinden ist eine sehr subjektive Sache. Wir verkauften am Ende fast 50 Tickets und das war unser Ziel. Wir verkündeten anfangs, dass es 100 geben sollte - das lag daran, dass wir das Turnier einst für zwei Tage auf der Bühne planten. Als wir es auf Freitag ausweiteten, hatten wir aus verschiedenen Gründen nur Kapazitäten für 50, da ja auch das gamescom-Ticket inklusive ist. Diese verkauften wir jedenfalls fast alle und wir konnten sehen, dass es funktioniert. Wir wollten damit auch engagierten Fans die Möglichkeit bieten, denn wir zwangen ja niemanden zum Kauf. Wir wissen natürlich, dass es auf der gamescom schwer ist, einen Platz zu ergattern - wir arbeiteten hier mit 400. Insofern ist es schwierig, in diesem Umfeld Tickets zu verkaufen, ohne dass wir das normale Publikum aussperren. Die Premium-Tickets beinhalteten ja auch Dinge wie die After-Show-Party und ein Shirt. Wir sahen, dass dies einigen Leuten das auch wert war. Es ist etwas, was zukünftig nicht im Wesentlichen unsere Turniere qualifiziert, jedoch sahen wir, dass es eine Möglichkeit ist, ein weiteres Angebot zu schaffen. Ob sich da der Preis ändert, werden wir später entscheiden.

ESL One Cologne Coverage TurnierbaumBildergalerien: DoFrSaSo

Sind nur noch Major-Turniere für Valve in CS:GO interessant für die ESL?


Sinnbild des Majors: EMS One Katowice
Auf gar keinen Fall. Die ESL wird derzeit komplett neu designt und im August noch mit der Zeit online gehen. Dann wird es Turniere mit niedrigen fünfstelligen Preisgeldern geben, welche über diese Plattform laufen. Damit wollen wir eine Lücke zwischen dem Amateur-Spielbetrieb und den Majors schließen, die wir in unserem ESL Universum sehen. Natürlich ist es für uns schwierig, aus eigenen Investitionen ein konkurrierendes Turnier zu den Majors zu schaffen. Einfach wegen der Höhe des Preisgeldes. Schaut man sich das an, wie bei Dota 2 mit deutlich höheren Zuschauerzahlen und einer größeren Spielerschaft die Preisgelder sind, so erreichen die nur sehr selten 250.000 US-Dollar. Wir wägen also ab, was für uns sinnvoll ist und was wir finanzieren können. In diesem Jahr bot es sich an, dass wir Majors machten und das funktionierte zeitlich sehr gut. Wir werden überlegen, wie wir das im nächsten Jahr machen. Eventuell machen wir etwas außerhalb von Majors, jedoch hat das auch damit zu tun, wie der Support dann von Valve aussähe, wie präsent wir damit im Spiel wären und wie Valve die Preisgeldverteilung mit den eSport-Cases regeln wird.

Ließ Valve diesbezüglich schon etwas verlauten?

Sie haben ja zu Recht den Ansatz, solche Dinge erst einmal intern zu klären, möglichst nicht so viele Leute daran zu beteiligen und danach an die Öffentlichkeit zu gehen. Langfristig gehe ich davon aus, dass Valve sich nicht als alleinige Entscheider darstellen möchten. Ich kann mir also vorstellen, dass irgendwann auch die Community über die Abhaltung von Majors entscheiden kann. Dies ist auch fair, denn das Preisgeld kommt ja zum Teil von der Community.

Also eine Demokratisierung der Turnierszene?

Ja, wie stark man das demokratisiert ist natürlich eine andere Frage. Da hängen ganz viele Faktoren dran. So ein Major ist nicht einfach nur das Platzieren des Preisgeldes, worauf das Event dann einfach stattfindet. Es müssen viele Dinge hinter den Kulissen geklärt werden, wo keine Demokratisierung möglich wäre. Gerade die Kapazitäten von Turnierorganisatoren wie uns oder der DreamHack können halt kaum in der öffentlichen Diskussion geklärt werden. Jeder Turnieranbieter hat zudem Jahrespläne und Pläne der Community könnten nicht mit diesen abgestimmt werden. Beispielsweise könnte ein Vote ergeben, dass die Community ein Major der ESL im Juni wünscht - dies könnte aufgrund unserer Planung aber ausgeschlossen sein. Es müsste letztendlich auf eine Kompromissfindung mit Einbeziehung der Community hinauslaufen. Aber das ist nur Spekulation meinerseits.

Bekommt ihr von Valve abseits des Preisgeldes Unterstützung?


Produktion kostet
Bei diesem Event nicht. Wir erhalten das Preisgeld und das, was wir normalerweise in das Preisgeld eines Turniers stecken würden stecken wir in die Produktion. Indem uns diese Last abgenommen wird, können wir folglich damit die Bühne, den Analyse-Tisch oder zum Beispiel die Videos aufwendiger gestalten.

Wie hoch ist das Budget denn?

Das ist bei jedem Event unterschiedlich. So ein Turnier über 4 Tage auf der gamescom kostet uns eine sechsstellige Summe. Wir haben beispielsweise kurzfristig entschieden, das Turnier an drei Tagen auf der Bühne zu zeigen statt nur an zwei. Wobei sich da nicht genau auseinanderrechnen lässt, was wir für ein Major-Event zusätzlich ausgeben. Wir haben auf jeden Fall signifikant Geld investiert, um eine dem Preisgeld und Prestige angemessene Produktion zu gestalten. Letztendlich geht es darum, dass das Preisgeld von Valve kommt, wir den Rest finanzieren, und das Geld für Letzteres durch Sponsoren hauptsächlich wieder rein bekommen. Damit sind wir im Moment zufrieden, sind aber im Austausch mit Valve, was man noch tun könnte. Beispielsweise könnte man den Spielern die Anreise finanzieren. Natürlich ist es schwierig, das Geld von der Community in Form der eSports Cases einzusammeln und damit folgend indirekt Firmen zu finanzieren. Folglich verstehe ich, dass weitergehende Investitionen wohlüberlegt sein müssen.

Eine gewisse Sicherheit existiert ja für die Teams, denn die Top 16 bekommt garantiert 2.000 US-Dollar, wozu sich der Erlös aus Stickern addiert.

Genau, für die Teams dürfte hier gesorgt sein. Folglich könnte eine derartige Reise-Unterstützung auch ausfallen. Das liegt an Valve.

Anderes Thema: Ihr richtet mit der ESL One und IEM zwei große Turniere aus. Wo liegen die Unterschiede?

Die Intel Extreme Masters laufen in Saisons und werden von Intel finanziert. Derzeit sind wir in Season 9, wobei jede Season auch mehrere Stops beinhaltet. Bei diesen Stops wird derzeit League of Legends, StarCraft II und gelegentlich Hearthstone gespielt. Mehr Spiele kann eine IEM auch nicht abdecken. ESL One ist eine Marke, die wir parallel dazu etablierten. Einst hätte ich sie als kleinen Bruder beschrieben, wobei dies inzwischen nicht mehr der Fall ist. Es handelt sich bei der ESL One wirklich um eine zweite Marke. Es gibt eben mehr als LoL und SC2, was Relevanz besitzt und dafür haben wir die ESL One. Das ist Dota 2 und CS:GO. Somit ist der Einzug in die Intel Extreme Masters nicht mehr die höchste Auszeichnung, welche die ESL einem Spiel verleihen kann - es war allerdings eine Zeit lang so.

Du bist sicherlich mit lurppis vertraut. Er führt gerne Diskussionen via Twitter, wobei er sich angesichts des hier vorherrschenden Zeitplans nicht mit dir anfreunden konnte. Wie stehst du dazu? Und warum wurde er nicht als Experte für den Analyse-Tisch eingeladen?


lurppis
Er hat viele Meinungen. Einige davon wirken für mich so, als hätte er sie nur, um provokant eine andere Meinung zu besitzen. Er mag es, wenn Vieles gleichzeitig geschieht, wobei wir da eine andere Philosophie haben. Wir möchten den Zuschauern keine Entscheidung aufdrängen, welche Partie sie sehen können. Letztendlich hören wir bei so etwas auf das Feedback der Community - ich habe allerdings nicht genug Zeit, um alles im Einzelnen mit ihm zu diskutieren. Da beobachte ich lieber seine Twitter-Duelle mit anderen Leuten. Er hatte auch zu den Maps eine sehr starke Meinung und ich denke, dass das Turnier zeigte, dass seine Erwartungen eher nicht bestätigt wurden. Ich habe aber keine persönlichen Probleme mit ihm. Auch, wenn er nicht der beste Freund von ReDeYe ist, so ist dies nicht der Grund, weshalb er nicht bei uns am Analyse-Tisch sitzt. Dies ist auch nicht die alleinige Entscheidung von ReDeYe und das Unternehmen führt keine Fehde gegen lurppis. Es ist einfach so, dass seine Selbstinszenierung in der Öffentlichkeit und seine Interaktion an einem derartigen Analyse-Tisch nicht in unser Show-Konzept passen. Folglich beschäftigen wir ihn derzeit nicht und wir sind mit Scoots und Richard Lewis zufrieden. Damals die Sache mit Thoorin war nochmal etwas anderes. Er hat damals Aussagen getroffen, welche für uns inakzeptabel waren und es war für uns auch nicht als Ausrutscher darstellbar. Schon damals waren wir nicht sicher, ob wir ihn wirklich einladen sollten, da vorige Zusammenarbeiten bereits schwierig verliefen. Wir luden ihn allerdings nach Polen ein und er äußerte sich sehr schlecht über das Land und seine Menschen. So möchten wir uns nicht präsentieren und folglich war er nicht unter dem Personal für den Broadcast.

Was erwartet uns von euren Webseiten?

Wir kehren den Fokus um. Esl.eu lässt einen auswählen, welches Land für einen relevant ist und folglich wird einem all dies angezeigt - vom Haxball 1on1 Funcup bis zum CS:GO Major ist dort alles vorhanden. Dies ist nicht mehr zeitgemäß, denn die meisten Besucher haben ein Spiel, für das sie sich interessieren. Wenn man zukünftig auf die ESL Plattform geht, so wählt man zunächst das Spiel und folgend kann man sich die Angebote verschiedener Länder in verschiedenen Modi anschauen. Was sich im professionellen Bereich abspielt, werden wir auf den Websiten der Turniere abbilden und die zusammenstellende Berichterstattung wird auf ESLGaming verfügbar sein. Ich denke nach und nach werden die Spielesektionen nach der gamescom live gehen.

Was ist dein persönliches Fazit von der gamescom?

Die Messe ist wie in jedem Jahr der Wahnsinn gewesen. Alles war wieder im Nu ausverkauft und die Menschenmengen sind unfassbar. Ich frage mich, wohin dies langfristig laufen soll. Für uns selbst lief die Messe ebenfalls super, denn wir hatten über 300.000 Zuschauer (Anm. d. Red.: im Finale sogar 409.368) gleichzeitig. Um ehrlich zu sein erwartete ich vor zwei Jahren nicht mehr viel von Counter-Strike, weshalb es sich hier um einen riesigen Erfolg handelt. Dies ist dem Entwickler-Team von Valve zu verdanken. Wenn jetzt noch das Finale stimmt, dann kann man vom perfekten Event sprechen.

Vielen Dank für das Interview.

Kommentare (13)


#1 dmx schrieb am 21.08.2014, 17:32
gutes interview!
#2 Counterspell schrieb am 21.08.2014, 18:05
sehr schöne Interview!

FlyingDJ: Um ehrlich zu sein erwartete ich vor zwei Jahren nicht mehr viel von Counter-Strike, weshalb es sich hier um einen riesigen Erfolg handelt.


Kann ich so nur unterschreiben.
Für mich ist CS(:GO) wie der Phoenix aus der Asche hervor gestiegen.
#3 Anna Konda schrieb am 21.08.2014, 18:56
die zuschauerzahlen kommen nur durch die drops zustande und spielen tun es die meisten leute nur, weil es keine wirkliche alternative gibst. csgo lebt nur vom namen
#4 keyc schrieb am 21.08.2014, 19:08
Was sagt Uli zu den schlechten caster? Die vor einem Match darüber diskutieren auf was für Musik der eine aus den 70 und 80 steht. Ich schaue nicht viel CS aber die beiden Caster waren furchtbar, wissen war lame und smalltalk beschissen. Nächstes mal Leute einladen die mehr Entertaiment und/oder mehr Wissen zu bieten haben


Und warum konnte man Knochen nicht ingame hören?? damals beim Ti1 hat Valve für die Gamescon extra einen deutschen Caster eingeladen!
#5 Fabbo schrieb am 21.08.2014, 21:03
Wen würdest du denn einladen? Bin nicht so der Szene Experte, aber groß andere Caster gibt es halt einfach nicht. Ist sowieso immer sehr subjektiv, aber ich finde tosspot und anders ziemlich gut.

Gutes interview und shoutout an Uli für die ausführlichen Antworten.
#6 Sol schrieb am 21.08.2014, 21:30
tosspot+steel hat mir gut gefallen. anders+semmler sind nicht unbedingt schlecht, aber denen fehlt einfach einer mit ahnung
#7 eismann schrieb am 22.08.2014, 00:33
Sol:tosspot+steel hat mir gut gefallen. anders+semmler sind nicht unbedingt schlecht, aber denen fehlt einfach einer mit ahnung


caster + (ex)spieler ist immer eine gute kombination

auch henryG hat zuletzt auf der G3 meiner meinung nach einen überzeugenden job gemacht.

an sich habe ich auch echt nichts gegen anders + semmler, aber in letzter zeit haben sie immer mal wieder ein paar qualitative "ausfälle" (wissenslücken, die sie auf dem niveau eigentlich nicht haben sollten und sich mit 15min vorbereiten auf die jeweilige partie meistens beseitigen lassen würden)
#8 nethqz schrieb am 22.08.2014, 04:02
Counterspell:sehr schöne Interview!

FlyingDJ: Um ehrlich zu sein erwartete ich vor zwei Jahren nicht mehr viel von Counter-Strike, weshalb es sich hier um einen riesigen Erfolg handelt.


Kann ich so nur unterschreiben.
Für mich ist CS(:GO) wie der Phoenix aus der Asche hervor gestiegen.


bin überzeugt davon dass chris und uli auch sc2 wieder aus der versenkung hervorholen könnten. bademantel pls
#9 Hookinsu schrieb am 22.08.2014, 04:11
Anna Konda:die zuschauerzahlen kommen nur durch die drops zustande und spielen tun es die meisten leute nur, weil es keine wirkliche alternative gibst. csgo lebt nur vom namen


würde ich auch sagen...csgo ist kein schlechtes Spiel...aber da war mir 1.6 echt lieber. Aber mir ists sowieso egal, hab csgo mitlerweile von der Platte gehauen, und gespielt habe ich es generell sowieso kaum, aber auf dieses Matchmaking geflame hab ich einfach kb mehr, kein game ohne irgendwelche 12 jährigen whiner-kiddys...schlimmer als Cod!

Da spiel ich lieber Quake, da ist die Community ja noch halbwegs erwachsen.
#10 ScaTmaN_ schrieb am 22.08.2014, 08:26
Der OLLE FDJ , spiel mal wieder ET du pfeife :D
#11 attenzionee schrieb am 22.08.2014, 08:57
Hookinsu:
Anna Konda:die zuschauerzahlen kommen nur durch die drops zustande und spielen tun es die meisten leute nur, weil es keine wirkliche alternative gibst. csgo lebt nur vom namen


würde ich auch sagen...csgo ist kein schlechtes Spiel...aber da war mir 1.6 echt lieber. Aber mir ists sowieso egal, hab csgo mitlerweile von der Platte gehauen, und gespielt habe ich es generell sowieso kaum, aber auf dieses Matchmaking geflame hab ich einfach kb mehr, kein game ohne irgendwelche 12 jährigen whiner-kiddys...schlimmer als Cod!

Da spiel ich lieber Quake, da ist die Community ja noch halbwegs erwachsen.


habs mal editiert für dich. Ich weiss nicht auf welchem lvl du spielst, aber bisher hab ich fast nur gute Erfahrungen mit dem MM. (auf LE Stufe bissel reindaddeln).

Ob es nur an den Drops liegt weiss ich nicht, aber es macht aktuell einfach wieder Spaß zuzugucken, auch wenn ich noch nie nen drop bekommen habe. Das Spiel bockt einfach.
#12 schwarz schrieb am 22.08.2014, 10:37
es liegt teilweise an den drops. aber starladder oder gfinity(weiß es nicht mehr) hatte auch 100-150k zuschauer und damit mehr als jedes 1.6 event.
#13 eismann schrieb am 22.08.2014, 13:59
schwarz:es liegt teilweise an den drops. aber starladder oder gfinity(weiß es nicht mehr) hatte auch 100-150k zuschauer und damit mehr als jedes 1.6 event.


+1 aber der vergleich hinkt mit 1.6 weil die infrastruktur eine andere ist, man sollte es eher mit sc2 & co vergleichen
 

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