Am gestrigen Tag wurde der russische Nationalspieler Viktor ‚Sally‘ Filimonchenko wegen der Nutzung eines Cheats in der ESL gesperrt. Der Sperrbeschreibung ist zu entnehmen, dass das Anti-Cheat-Tool Aequitas wieder zugeschlagen hat und den Spieler überführte. Der Cheatingvorfall soll sich in einem uyR-Turnier zugetragen haben. Zwar hat der Spieler nicht mehr aktiv im Nationalteam gespielt, stand aber bis heute noch im Kader. Das Team hat ihn nach Bekanntwerden des Vorfalls jetzt aber aus dem Team entfernt. Wie der Clan auf die Sperre reagiert, ist bisher nicht bekannt. Das Team tritt in den heute beginnenden NPCL-Finals offline an.
Update: Virtus.pro & ESL reagieren
Viktor ‚Sally‘ Filimonchenko war bis zum Dezember inaktiv, hat dann aber wieder im Lineup von Virtus.pro gespielt. In diesem Jahr war das Team nur noch in der NGL ONE aktiv. Dort platzierten sie sich am Ende auf dem vorletzten Platz und stiegen ab.
Nach dem Abstieg aus der NGL ONE war Virtus.pro nur noch in der nationalen LAN-Liga NPCL aktiv und qualifizierte sich dort für die heute startenden Finals. Die Spiele der Liga finden alle offline in Moskau statt. Virtus.pro muss morgen Abend gegen ForZe im Halbfinale antreten.
Update:
Gegenüber GotFrag.com gab der Teammanager von Virtus.pro Alexey „LeX“ Kolesnikov an, Sally habe nicht gecheatet. Viel mehr wolle jemand Virtus.pro Schaden zufügen und habe nun die Aequitas-Datei gehackt. In dem ausführlichen Statement beschuldigt er unter anderem die deutsche Szene, den Ruf der russischen CS-Szene vorsätzlich schädigen zu wollen.
Update 2:
Die ESL hat sich gegenüber GotFrag.com zu den Angriffen des Teamcaptains von Virtus.pro LeX geäussert. Manuel „Pesticide“ Hoedemakers sagte, dass es keinen Weg gebe, Aequitas zu hacken und im uyR-Turnier von Sally ein Aequitas-Blocker mit eingebauten Wallhack genutzt worden sei. Durch ein Aequitas-Update soll dieser erkannt worden sein. Pesticide geht in seinem Statement ausführlich auf die Anschuldigungen ein.