Yoshinori Ono ergriff im Rahmen des Capcom Cups am vergangenen Wochenende das Wort, um die Pläne des Publishers für die Pro Tour des kommenden Jahres öffentlich zu machen. Als Teil des Deals mit Sony, welcher Street Fighter 4 den Weg auf die XBOX verwehrte, sei eine Preisgeldsumme von einer halben Millionen Dollar das Minimum.
Die Szene rund um Fighting-Games dürfte im kommenden Jahr eine gewisse Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Während Yusuke Momochi von Evil Geniuses in diesem Jahr das Turnier vor allem für Ruhm und Ehre gewann, würde sich die Titelverteidigung 2015 tatsächlich auszahlen. Eine willkommene Veränderung für die Spieler, welche zuvor bei Premier-Turnieren meist um 700 Dollar für den Sieger konkurrierten. Die Pro Tour stellte dem Capcom Cup Final in diesem Jahr insgesamt zehn Premier-Turniere voraus, in denen jeweils 2000 Dollar unter den acht Bestplatzierten verteilt wurden.
Bei Fighting Games handelt es sich um das einzige eSport-Genre, in dem Japan renommierte Vertreter besitzt – die größte Konkurrenz stellen die USA dar. Mit dieser Entwicklung könnten die japanischen Mainstream-Medien vielleicht gleichermaßen erobert werden, wie es in unserer Gesellschaft durch das TI4 oder die Worlds in League of Legends geschah.