Erst letzte Woche verkündigte Valve, dass die ehemaligen iBUYPOWER-Spieler sowie einige andere für alle offiziellen Turniere in Zukunft gesperrt sind. Selbiges ist jetzt den ehemaligen Spielern von Epsilon wiederfahren, wenn auch vorerst nur für ein Jahr. Spieler Joey 'fxy0' Schlosser äußerte sich dazu auf Facebook.
Update 12:30 Uhr: Epsilon eSports gab bekannt, dass man sich von Kevin 'Uzzziii' Vernel und fxy0 trenne. Lediglich Adil 'ScreaM' Benrlitom verbleibt noch im Roster.
Ursprüngliche Meldung: Erneut hatte Valve auf Matchfixing-Vorwürfe gegen Akteure der CS:GO-Szene zu reagieren. Nachdem Robin 'GMX' Stahmer nach seinem Rausschmiss aus Epsilon auf die Matchmanipulation durch sein altes Team hinwies, folgte nun laut fxy0 das Urteil:
„Hello everyone, today i received an email from Valve in which it is explained that we are banned 1 year from every Valve tournament.
Hard punishment ofc, but I can understand, I have acted like a kid and now I have to pay. Now, we will see if every league, tournament will follow the Valve decision.
I hope not, 1 year ban from every major is extremely hard enough. Stay tuned“
– Joey ‚fxy0‘ Schlosser
GMX stellte zuvor klar, dass Adil 'ScreaM' Benrlitom nicht in diesen Wettbetrug involviert war. Ob der Belgier bei dieser Sperre über ein Jahr trotzdem betroffen ist, wurde noch nicht bekannt. Die Spieler sind bereits seit letztem Wochenende von der Organisation Epsilon eSports aufgrund der Matchfixing-Vorwürfe suspendiert. Dies geschah nachdem die ESL das Team zum Offline-Qualifier für die ESL One Katowice einlud – ein Slot, für den wohl spätestens jetzt Ersatz gefunden werden muss.
Im Fall der Sperre für ex-iBUYPOWER reagierten andere Turnierorganisatoren schnell mit eigenen Maßnahmen gegen die Akteure. Dies blieb im Fall von ex-Epsilon bisher aus. Dass Valve nun mit Sperren über lediglich ein Jahr reagiert, könnte der Kritik an dem Umgang mit ex-iBUYPOWER geschuldet sein: Es wurden Stimmen laut, die sich eine präzisere Strafe wünschten. Gleichzeitig könnte auch das Strafmaß seitens des Publishers aufgrund von uns unbekannten Umständen gemindert worden sein.