Der Daily Dot berichtet, dass YouTube Inhalte für eSport-Übertragungen zu akquirieren versucht. Demnach soll das Unternehmen zudem rund 50 Ingenieure mit Expertise im Live-Streaming eingestellt haben.
Eine offizielle Ankündigung solle man erst zur E3 im Juni erwarten, doch die Zeichen seien eindeutig. Obwohl man bereits eSport-Events auf YouTube verfolgen konnte, erfreuten sich die Inhalte nur sehr begrenzter Beliebtheit. Regionale Probleme durch Copyright-Regelungen und das Fehlen von Exklusivverträgen sorgten dafür, dass die Zuschauer kaum vom stärksten Konkurrenten Twitch abgeworben wurden.
Dies soll sich anscheinend ändern: Laut dem Daily Dot bemüht sich YouTube, neben qualifizierten Mitarbeitern auch Vertragspartner zu finden. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um Streamer sowie Turnierorganisatoren.
Dieser Einstieg verspricht nicht nur eine gesunde Konkurrenz der Livestreaming-Services für die eSport-Industrie. Er ermöglicht auch einen Wachstumsboost der Zuschauerschaft, wenn man sich der potenziellen Reichweite von eSport-Kampagnen seitens Google bewusst wird. Es handelt sich um einen Schritt, den sich Viele bereits zu Zeiten der misslungenen Akquirierung von Twitch durch Google wünschten.