Fnatic hat die eigene Durststrecke bei den FACEIT 2015 Stage 3 Finals auf der DreamHack Winter beendet. In einem denkwürdigen Finale schlugen die Schweden die Brasilianer von Luminosity Gaming mit 2:1 (9:16, 16:11, 16:7). Diese ernteten viel Lob nach ihrem Einzug ins Endspiel, für den sie jeweils Team EnVyUs, die Ninjas in Pyjamas und Team SoloMid in einem Best-of-Three schlugen.
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— DreamHack (@DreamHack) 29. November 2015
Fnatic kämpfte sich dabei sogar von einem 0:1 zurück, als Luminosity Gaming seine stärkste Phase hatte und sich in einen wahren Rausch spielte. Am Ende erhielt Olof 'olofmeister' Kajbjer die Auszeichnung des MVPs bei diesem Event.
Die Brasilianer weckten mit ihrer bemerkenswerten Leistung Erinnerungen an die beste Zeit von Made in Brazil in Counter-Strike 1.6. Umso überraschender waren die Siege über Team EnVyUs, NiP und TSM, da LG im ersten Match des Turniers mit 0:16 gegen Fnatic unterging. Durch die Bank weg überzeugten die Spieler vor allem mit ihrem Aim, das den besten europäischen Teams in Nichts nachstand.
Mit dem zweiten Platz in Jönköping ließ Luminosity Gaming die Kritiker verstummen, denn bis zu diesem Turnier galten sie als ein Team, das lediglich auf dem Papier stärkere Lineups in einem Best-of-One schlagen konnte.
Enttäuschung für TSM
Für Team SoloMid entpuppte sich die DreamHack Winter als die nächste Enttäuschung. Kapitän Finn 'karrigan' Andersen kündigte im Vorfeld an, sich nicht mit einem zweiten Platz zufriedengeben zu wollen.
Am Ende reichte es sogar nur für das Halbfinale, denn die Brasilianer hatten das Momentum auf ihrer Seite und siegten auf der dritten Map Inferno in Overtime.
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