Im readmore.de-Interview sprach Duncan ‚Thorin‘ Shields unter anderem über seinen Blick auf den Niedergang von Counter-Strike 1.6. Ihm zufolge hing alles davon ab, dass die ESL den Titel aufgab.
Das komplette Interview ist in der englischen Originalfassung hier verfügbar.
„Zwischen März und Mai 2012 ging es Counter-Strike 1.6 in Sachen Zuschauer- und Spielerzahlen eigentlicht noch ganz gut. Zu dieser Zeit entschied sich die ESL jedoch, das Spiel aus dem Portfolio der Intel Extreme Masters zu streichen. Man ging davon aus, dass CS 1.6 sich eingependelt hatte“, so Thorin.
Laut dem britischen eSport-Journalisten brachte der Turnierorganisator damit den Stein ins Rollen. „Die ESL war inoffiziell der Turnierorganisator Nummer eins. Andere, welche die Szene vielleicht nicht so gut verstanden, sind dem Schritt der ESL gefolgt. Als dann alle Turniere sich des FPS entledigten, war es kein tragfähiger eSport mehr.“
„Der Prozess des Absterbens von CS 1.6 war künstlich und von der ESL verursacht. Sie haben dafür gesorgt, dass es mit dem FPS im eSport bergab ging – behaupteten dann allerdings, dass es auf natürliche Art und Weise geschehen sei.“
„Darum tat man sich auf Seiten der ESL auch schwer, CS:GO zu unterstützen. Erst, nachdem Wetten, Skins und Valves Major-Turniere die Szene bereits explodieren ließen, sprang die ESL auf den Zug auf“, schließt Thorin.