Im Interview mit Unikrn spricht Titus ‚LeDuck‘ Hafner über die Probleme von Origen. Der Grund dafür, dass Origen im Rahmen von zwei Splits inzwischen drei Coaches verlor, sieht er im Inhaber des Teams, Enrique 'xPeke' Cedeño Martínez.
LeDuck war während des letzten Summer Splits Coach von Origen. Zusammen mit ihm qualifizierten sich Maurice 'Amazing' Stückenschneider und Co. für die League of Legends-WM. Kurz vor dem wichtigsten Turnier der Szene trennte sich LeDuck jedoch von Origen.
Für die Worlds empfahl er seinen ehemaligen Schützlingen Tydayoshi ‚Hermit‘ Littleton als seinen Nachfolger. Der Amerikaner gelang zusammen mit Origen der Einzug ins Halbfinale, was nicht zuletzt den cleveren Drafts des Teams geschuldet war. In späteren Interviews offenbarten Origens Spieler jedoch, dass Hermits Einfluss zu dieser Zeit nicht so groß war, wie die Community es vielleicht interpretierte.
Auch Hermit verließ Origen nach nur diesem einen Turnier. Bei den Intel Extreme Masters in San Jose stand xPeke mit den Spielern auf der Bühne. Für den Spring Split verkündete man folgend Nicolai ‚Hazel‘ Larsen als neuen Coach, doch auch er verließ die Organisation vor rund einer Woche. Wieder musste xPeke einspringen.
[email protected] talks about coaching Origen in an interview for @SPORT1 https://t.co/UPbksQsJZd
— Astralis (@Astralisgg) 11. Februar 2016
Für LeDuck ist die Lage offensichtlich: „Als ich Origen verließ, fragte ich xPeke, wie Origen aussähe, wenn die LCS-Regeln Coaches nicht zum Muss erklärt hätten. Er antwortete, dass man dann auf einen Coach verzichten würde.“
Gleichzeitig räumt LeDuck jedoch auch mit den Gerüchten auf, dass Origens Spieler nicht mit ihren Coaches kooperieren würden. „Sie hören einem zu, wenn man als Coach Vorschläge und Analysen einbringt. Ich habe es sogar genossen, mit jemandem wie sOAZ zusammenzuarbeiten.“