Gegen 18:30 Uhr startet heute die Übertragung des ersten Cups der ESL Meisterschaft in League of Legends. Ein Team bestehend aus YouTubern möchte daran teilnehmen und verfügt sogar über realistische Chancen.
Ursprüngliche Meldung, 10 Uhr:
Spandauer Inferno erlaubte sich schon den einen oder anderen Scherz. Als das Team rund um den deutschen YouTube-Star Max ‚HandOfBlood‘ Knabe im Dezember angekündigt wurde, ließ man beispielsweise die internationale Community auf reddit im Glauben, es handle sich tatsächlich um Akteure der EU LCS.
Wenig später gerieten dann auch LCS-Teams wie H2k-Gaming in das Visier der YouTuber, deren Team inzwischen über mehr Twitter-Follower verfügt als die meisten ihrer vermeintlichen Konkurrenten.
Und heute folgt der nächste Streich: Spandauer Inferno nimmt am ersten Cup der ESL Meisterschaft teil und setzt Segel mit Kurs auf die Gruppenphase. Dass man es bis dorthin schafft, ist angesichts der niedrigen Teilnehmerzahlen bei ESLM-Cups der letzten Saisons durchaus denkbar. Erfahrungsgemäß reichen selbst die Punkte, welche man ausschließlich durch Niederlagen in der ersten Runde sammelt, um sich für die Gruppenphase zu qualifizieren.
Die #ESLMeisterschaft freut sich auf einen weiteres Topteam in #LeagueOfLegends! @SpandauInferno https://t.co/xxEGMVELu9
— ESL Germany (@ESLGermany) 6. März 2016
Gegenüber SPORT1 ließ Kevin 'Kev1n' Rubiszewski anklingen, dass man nicht als Favorit ins Rennen geht. Ihm zufolge müsse man sich seitens Spandauer Inferno noch Gedanken darüber machen, wie man um HandOfBlood herum spielt. Man wolle ihm sichere Farm-Champions geben und durch Banns dafür sorgen, dass er nicht fokussiert werden könne.
Kommentiert wird ihr heutiges Debüt, sollte man es in den Cup schaffen, von ihrem Kollegen Maxim Markow. Es ist wohl sehr wahrscheinlich, dass er im Rahmen der Übertragung alle Matches von Spandauer Inferno zeigen wird.
Roster von Spandauer Inferno
Kevin 'Kev1n' Rubiszewski
Max ‚HandOfBlood‘ Knabe
Jona ‚Johnny‘ Schmitt
Nico 'Sola' Linke
Philipp ‚Kutcher‘ Traub
Niklas ‚NiksDa‘ Kolorz (Sub)
Marcel 'dexter' Feldkamp (Coach)