Soeben ist die erste spielbare Version des CSPromods erschienen. Nach monatelangen Verzögerungen und einer Closed-Beta-Phase ist der Promod jetzt in eine öffentliche Testphase gestartet. Die Modifikation von Counter-Strike:Source, die aus Elementen früherer CS-Versionen und der Optik von CS:S besteht, wird sich jetzt zum ersten Mal im Auge der Spieler beweisen müssen. Die Seite cspromod.com ist derzeit vollkommen überlastet, unter Related Links dieser News befindet sich ein direkter Link zur Datei.
Wie Alex Garfield schon im Gespräch mit readmore.de auf den World Cyber Games zugab, konnte nicht alles, wie gewünscht, geändert werden. Die Größe der Models ist wie bei CS:S, Waffenmodels stammen aus dem neusten Zögling der CS-Serie und auch der Sound konnte noch nicht an 1.6 angeglichen werden. Die Sound-Logik von CS:S baut auf der Sicht des jeweiligen Spielers auf, erklärt Garfield. Man kann jemanden also erst hören, wenn man ihn auch sieht. Bei CS 1.6 ist die Entfernung zu den Geräuschen relevant. Da dies nicht so einfach zu verändern ist, wurde erstmal die Lautstärke der Sounds verändert um einen besseren Effekt zu haben.
An CS 1.6 angepasst wurde das Recoil-Verhalten der Waffen. Schon bei den ersten Schüssen mit den Waffen spürt man einen Unterschied zu CS:S. Außerdem wurde das Bunny-Hopping, das mit der Version 1.3 entfernt wurde, wieder implementiert. Russenducks hingegen wurden aus dem Spiel entfernt.
Interessant sind auch die Spielmodi. Gerade für Clanwar-Situationen gibt es Warmup- und CW-Einstellungen. Zweiteres wird aktiviert sobald alle Spieler bereit sind. Im Warmup spawnt man direkt nach dem Tod, ähnlich wie im Deathmatch-Modus und hat durch 16000 Dollar am Rundenanfang keine monetären Engpässe. Sobald der Clanwar gestartet wurde, bekommt man dann durchgehend Informationen über den Gesundheitszustand seiner Mitspieler. Der eingefügte Radar ist variabel. Man kann zwischen dem 1.6- und CS:S-Modell entscheiden.