Der vorletzte Tag der Predator Masters III ist rum und nur noch drei Teams kämpfen um den Titel in Krefeld – leider ohne deutsche Beteiligung.
Gleich nach zwei Spielen war klar, dass kein Lokalmatador den Titel gewinnen kann: Weder EURONICS Gaming, noch PENTA Sports konnten sich im Lower-Bracket durchsetzen in ihren Partien gegen ihre europäischen Gegner.
Im Duell mit Fnatic.Academy konnten Kevin 'kRYSTAL' Amend und Co. keinen Stich setzen. Während es auf Cache nur zu sechs Runden reichte, holte der amtierende deutsche Meister wenigstens elf Runden auf Mirage – trotzdem genügte das nicht, um auf die dritte Map zu kommen und das Spiel nochmal spannend zu machen.
Auch bei EURONICS sah es ähnlich aus: Gegen den dänisch-bulgarischen Mix bei Mix hatte das deutsche Werksteam wenig Chancen – auf Cobblestone und Mirage holten sie ingesamt mehr nicht als 20 Runden.
Im Winner-Bracket kam es zum osteuropäischen Duell, als sich Kinguin und Gambit Gaming duellierten. Der Major-Teilnehmer rund um Neuzugang Danylo 'Zeus' Teslenko zeigte sich gewohnt stark und vernichtete den polnischen Gegner auf Train und Dust 2. Damit steht das Team aus der CIS-Region im großen Finale und wartet dort auf den letzten Gegner.
Wegen der Niederlage musste Kinguin ins Lower-Bracket. Dort trafen sie auf den Gewinner aus der Partie Rogue vs. Fnatic.Academy – das letzte Match des Tages. Nach einer 1:0-Führung für Rogue drehten die Schweden auf Cache nochmal das Spiel: Erst in der Overtime wurde die zweite Map geregelt, die dann an das Academy-Team von Fnatic ging – aber nicht in der ersten oder zweiten Verlängerung, sondern erst in der vierten.
Damit musste das Spiel auf der dritten Map entschieden werden: Das Spiel ging mit 16:4 an Rogue.
Damit ging der vorletzte Tag zur Neige und nur noch drei Teams mit Gambit, Kinguin und Rogue waren im Rennen.