Acht europäische Teams haben am Wochenende nicht nur um 50.000 US-Dollar Preisgeld gespielt, sondern auch um die begehrten zwei Plätze für den Offline Qualifer des kommenden ELEAGUE-Majors im Frühjahr 2017.
Das Ende des Werksteams
Nach der Gruppenphase war es klar: Die letzte deutsche Hoffnung in den europäischen Qualifiern verabschiedete sich aus der Gruppe. Mit zwei Niederlagen gegen Space Soldiers und GODSENT reichte es nicht, um sich einen Schritt näher zum Major bringen.
Maybe next time #sadface pic.twitter.com/9psJYLfyau
— ALTERNATE aTTaX ❄️ (@ATNattax) 4. November 2016
Dafür setzten sich ihre beiden Gegner in der Gruppe durch – also musste auch Kevin 'Ex6TenZ' Droolans mit Team LDLC die Segel streichen und war nur noch Zaungast bei dem Event in Bukarest, welches von der PGL veranstaltet wurde.
Nicht so EZ für ENCE
Die zweite Gruppe war mit Top-Favoriten gespickt. Kein Wunder also, dass zwei Teams mit Siegambitionen frühzeitig ihre Koffer packen mussten. Getroffen hat es hierbei das finnische Traditionslineup von Ence und das dänische Topteam Heroic, die sich in den letzten Monaten eigentlich ziemlich stark gezeigt hatten und nun ohne Sieg wieder nach Hause fuhren.
Glücklicher lief es für HellRaisers als Gruppenzweiter ging es für das Team weiter – die Osteuropäer mussten sich nur Epsilon eSports geschlagen geben, die auch ohne ihren Carry-Spieler Joakim 'disco doplan' Gidetun ein hervorragendes Turnier ablieferten.
Die Qualifier-Teilnehmer stehen fest!
Für HellRaisers ging es dann ohne Umwege ins Finale weiter: Weder die Space Soldiers noch GODSENT konnten den Osteuropäern auch nur eine einzige Map abnehmen. Besonders Martin 'STYKO' Styk und Kirill 'ANGE1' Karasiow hielten dem Team den Rücken frei und trugen sie ins Finale.
We close it up on Cobble, 16-7, and secure the spot on the @EL Major Main Qualifier! The finals vs. @HRcsgo will be coming up ~17.30 CET!
— GODSENT (@GODSENT) 6. November 2016
Dort wartete HellRaisers ein weiteres Mal auf GODSENT, die nach der Niederlage gegen die Osteuropäer ein zweites Mal gegen ihre Landsmänner ran mussten. Nach dem 2:1-Sieg im Halbfinale schlug GODSENT auch im Lower-Bracket Epsilon ein weiteres Mal mit 2:1 und sicherte sich damit neben dem Finalplatz das Ticket für den Offline Qualifier Mitte Dezember.
Im Finale kam es dann zum Rematch zwischen HellRaisers und GODSENT. Das Finale wurde ausgespielt, da es noch um das Siegpreisgeld von 30.000 US-Dollar ging. Wie schon im Match zuvor holten die HellRaisers wieder die erste Map, mit 16:14 war es aber alles andere als deutlich – ein harter Schlagabtausch zeichnete sich ab.
Auch auf der zweiten Map wurde es eng zwischen den beiden Qualifizierten, diesmal aber zum Vorteil für GODSENT: Die Schweden gewannen auf Mirage mit 16:13 – Cache musste für die Entscheidung sorgen. Dort sicherte sich GODSENT den 16:14-Sieg und das Turnier