Eine atemberaubende Gruppenphase gab den mouz-Fans Hoffnung, im Halbfinale war dann doch Schluss – die DreamHack Tours im Nachbericht.
Gleichzeitig zur IEM Sydney und der ESL Frühlingsmeisterschaft 2017 fand die DreamHack in Tours statt. Mit dabei war auch mousesports, die erstmals mit Robin 'ropz' Kool offline antraten.
In einer Gruppe mit Heroic, Misfits und Natus Vincere stand der Berliner Organisation keine leichte Aufgabe bevor – ein Gruppenaus für Chris 'chrisJ' de Jong und Co. war gar nicht so unwahrscheinlich.
denis ist im Höhenrausch
Schon gegen Heroic zeigte sich, dass mousesports einen guten Tag erwischte. Die Dänen, die zu den besten Teams der Welt gehören und schon bei der IEM Katowice ihr Potential gezeigt haben, hatten wenig Chancen gegen das europäische Mix-Team von mousesports. Ausgetragen im Best-of-One verloren sie auf Cobblestone und holten nur 10 Runden. Besonders die T-Seite war sensationell stark.
Weiter ging es dann gegen den großen Favoriten des Turniers: Die Osteuropäer von Natus Vincere mussten in den letzten Wochen und Monaten herbe Rückschläge in diversen Turnieren hinnehmen. Oft war nach einer brillianten Gruppenphase früh Schluss in den Playoffs. Erwarten konnte man also, dass sie zumindest in diesem Stadium noch gegen mousesports problemlos gewinnen können.
Im Hinterkopf für viele mouz-Fans war jedoch noch die Blamage für die Jungs in Gelb. Einige Tage zuvor verlor Na’Vi online gegen mousesports mit 0:16 auf Mirage – und dennoch kam es auf die gleiche Map wieder raus.
Wieder zeigte mousesports eine unglaublich starke Leistung. Es reichte wieder für 16 Runden bei den Mäusen und das CIS-Team auf der anderen Seite kam nur auf drei. Damit stand mousesports im Halbfinale gegen G2 Esports.
G2 schnappt sich den Titel
Auch wenn die Franzosen in der Gruppenphase erst noch etwas schwächelten und gegen Tricked mit 7:16 verloren, fingen sich Richard 'shox' Papillon und Co. später wieder. Im Verlauf des Turniers gaben sie kein weiteres Duell mehr ab – bitter für die mousesports-Fans. Immerhin holte die deutsche Organisation noch eine Map, auf Cobblestone und Overpass waren sie jedoch chancenlos.
Looking forward to seeing this kennyS vs. the elite level teams.
— Thorin (@Thorin) 8. Mai 2017
Im Finale war es dann vor allem Kenny 'kennyS' Schrub, der mit einer starken Leistung sein Team zum Sieg und ersten Titel des Jahres führte. Die HellRaisers kamen insgesamt auf 20 Runden in zwei Matches – zu wenig, um mit G2 mitzuhalten.