Taunt Warrior
Das Taunt Warrior-Deck hatte zum Beginn der Meta nach der Un’Goro Erweiterung wohl niemand auf dem Schirm. Als eines der jüngsten Neuzugänge in Hearthstone ist es zwar in den letzten Monaten etwas schwächer geworden, aber immer noch ein respektables Deck welches viele Matchups gewinnen kann.
Der Quest Warrior (so wird Taunt Warrior auch genannt) ist eine der größten Überraschungen der Un’Goro-Erweiterung. Fast alle Profis schätzen die Quest als zu langsam und schwierig zu erfüllen ein. Entgegen aller Erwartungen stellte sich die Warrior Quest Fire Plume’s Heart als die stärkste neben der Rogue-Quest heraus.

Hier die Deckliste zum Kopieren: AAECAQcGkAP8BNKuArmyAtPDAqLHAgxLkQPUBJEG/wf7DIKtAv68ApvCAsbDAt/EAsnHAgA=
Taunts for the win!
Zwar ist die Quest generell sehr langsam und benötigt eine ganze Weile um erfüllt zu werden, doch die Taunt Minions geben dem Warrior-Spieler meistens genug Zeit. Immer wieder Taunt-Diener in den Weg zu schmeißen ist eine gute Methode, das Tempo des Gegners zu verhindern und dabei selbst proaktiv kleine Bedrohungen zu spielen.
Ein weiterer Grund für den Erfolg des Taunt Warriors ist dabei ein variabler Spielplan: gegen Aggressive Decks kann man die Quest bereits im Mulligan wieder ins Deck mischen. Gegen einen Pirate Warrior oder einen Midrange Hunter wird ein Taunt Warrior in der Regel nie dazu kommen die Quest abzuschließen, allerdings hat man mit vielen defensiven Taunt Minions oft die Möglichkeit das Spiel trotzdem zu gewinnen.
Taunt Diener wie Direhorn Hatchling oder The Curator helfen gegen aggressive Decks die frühen und mittleren Spielphasen zu überleben und den Primordial Drake zu ziehen. Dieser kann dann in Zug 8 oftmals „den Sack zu machen“.
DIE, INSECT
Für Control Matchups ist die Quest im Deck. Gegen einen Priester beispielsweise kann man von nicht allzuviel Aggressivität in den frühen Spielphasen ausgehen (auch wenn aggressiver Purify Priest immer beliebter wird). In solchen Matchups kommt man oft zum Erfüllen der Quest.

Die Ragnaros Heldenfähigkeit kann im Lategame oft das Spiel gewinnen, da viele Decks nicht mit 8 Schaden jeden Zug klarkommen. Zusätzlich setzt man den Gegner unter Druck: sollten keine Diener gespielt werden sind 8 Schaden aufs Gesicht auch keine angenehme Angelegenheit.
TL, DR:
Taunt Warrior ist durch defensive Minions und Fire plume’s Hearth sehr gut gegen aggressive, aber auch Control Decks gewappnet. Der variable Game Plan und das „In-den-Weg-Werfen“ der Taunts können das Spiel meistens lang genug hinauszögern um mit der neuen Heldenfähigkeit oder großen Spott-Dienern das Spiel zu gewinnen.
Fun Fact:
Taunt Warrior war die erste Zeit nach der UN’Goro Erweiterung Tier 1. Niemand hatte diesen Erfolg auf dem Plan und es ist neben Quest Rogue bisher das einzige kompetitiv spielbare Quest Deck .
Spielt ihr noch Taunt Warrior? Habt ihr mit dem Erfolg des Decks gerechnet?
Folgt uns auf Facebook und Twitter, um immer auf dem neusten Stand zu bleiben.
