Warlock ist momentan die am wenigsten gespielte Klasse. Damit ist Hexenmeister die einzige Klasse, welche momentan unter den Tisch fällt und seit Un’Goro in keiner besonders guten Verfassung ist.
Warlock in 2017?
Hexenmeister hat im Moment ein starkes Meta-Problem. Jedes existente Warlock-Deck besitzt einen Konterpart in anderen Klassen. Allerdings lösen diese anderen Decks den Spielplan schlicht und einfach besser als die Warlock-Decks.

Das einzige in der Tierliste zu findende Deck ist der klassische Zoolock. Doch auch dieses eigentlich zeitlos gute Deck ist nur in Tier 4 zu finden und ein Aufstieg ist nicht in Sicht. Das zweite Deck, welches wir heute vorstellen möchten, ist Handlock, doch dieser Archetyp ist in überhaupt keiner Tierliste vertreten. Das muss nicht unbedingt heißen, dass dieses Deck an sich schlecht ist, doch es deutet auf eine sehr kleine Spielerzahl hin und ist ein Indikator für eine große Ineffizienz in der aktuellen Meta.
Warlock gegen Mage
Einer der Gründe für das „Dahinscheiden“ des Warlocks seit Un’Goro ist definitiv der Aufstieg von Magier. Die große Anzahl von Mages in der Rangliste bricht dem ohnehin geschwächten Warlock sozusagen das Genick.
Die Heldenfähigkeit ist zwar sehr mächtig, doch gegen all den Face-Schaden der Magier-Zauber ist es sehr schlecht, 2 Leben zu verlieren. Zusätzlich involvieren viele Flächenzauber des Hexenmeisters Schaden auf sich selbst, zum Beispiel Hellfire oder Abyssal Enforcer.

Die mangelnden Heilungsmöglichkeiten der Warlock-Klasse und das generelle Balancieren auf recht niedrigen Lebenszahlen sind in der aktuellen Meta von großem Nachteil. Das Wegfallen von Reno Jackson und damit der Möglichkeit von Kazakus-Decks tun ihr Übriges, um Hexenmeister zum Verlierer der Un’Goro-Expansion zu machen.