Im 3D-Kampfspiel For Honor von Ubisoft geht es vornehmlich um taktische 1v1-Kämpfe. Im ersten offiziellen Turnier zum Titel führten Bug-Exploits und Fehler zu einem eher ungünstigen eSport-Debüt.
eSport-Potenzial?
For Honor ist einer der meistgehypten Ubisoft-Titel der letzten Jahre. Ein 3D-Kampfspiel mit Wikingern, Samurai und Rittern ist ein interessantes Konzept und der Titel hatte hohe Spielerzahlen, die jedoch sehr schnell sehr stark zurückgingen.
Ubisoft selbst sieht den Titel als eSports-tauglich und das Potenzial dafür ist theoretisch vorhanden, doch das erste große Turnier des Spiels zum Beginn der dritten Saison wurde eher ein fragwürdiges Ereignis.
Once again, congratulations to our @ForHonorGame Hero Series Winners: RavelordServant, Seraph, and @Alernakin! #ForHonor #FHHS pic.twitter.com/YXgvM4pBLF
— ESL For Honor (@ESLForHonor) 13. August 2017
Bug-Exploit im Finale
In Zusammenarbeit mit der ESL wurde dabei ein Turnier zum Start der dritten Saison veranstaltet und auf jeder Plattform, PC, XBox und Playstation, jeweils ein Champion gekürt.
Der Sieger des PC-Turniers gewann das finale Match allerdings mittels eines Bug-Exploits. So konnte er durch bestimmtes Timing Schläge unsichtbar doppelt ausführen. Dieser Fehler ist wohl schon seit einiger Zeit im Spiel vorhanden und wurde von Ubisoft bisher nicht behoben.
So zeigte das Turnier vor allem, was theoretisch mit For Honor möglich wäre, wenn die Bugs ausgebügelt und die Balance-Probleme behoben wären. Dies war allerdings beim ersten großen Event zum Titel noch nicht der Fall und das Ganze hatte mit den Exploits und Bugs eher einen faden Beigeschmack.
In Zukunft wird sich zeigen, ob Ubisoft in der Lage ist, einen eSports-tauglichen Titel aus dem Kampfspiel zu machen.
Meint ihr, For Honor hat theoretisch das Zeug für den eSports? Ist die Spielerzahl bereits zu klein für eine ernst zu nehmende Profiszene?
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