In den letzten Jahren haben sich viele Fußballvereine für den Esport interessiert und auch in diesen investiert. Vom FC Schalke 04 über Paris Saint-Germain bis zu Beşiktaş Istanbul gibt es schon viele Vorreiter. Doch sieht man am Beispiel der nordamerikanischen Franchising Liga in League of Legends, dass es noch Luft nach oben gibt.
Der Hamburger Sportverein

In der ehemaligen Sporthauptstadt Deutschlands kriselt es nun schon seit geraumer Zeit. Der HSV sieht sich seit mehreren Spielzeiten mit dem Abstiegskampf konfrontiert, die Tochtergesellschaft hinter den Hamburg Freezers beantragte für die Saison 2016/17 keine Lizenz, nach der Insolvenz des HSV Handballs folgte der Zwangsabstieg in die 3. Liga Nord und auch mit der Olympiade 2024 wurde es aufgrund des Bürgerschaftsreferendums nichts.
Aus diesem Grund wäre es ein nachvollziehbarer Schritt, wenn die Hansestadt in Zukunft auf den digitalen Sport setzt. Das „Tor zur Welt“ könnte auch das Tor zum Esport werden und dem Beispiel des FC Kopenhagen folgen.
Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund

Ein Einstieg in den Esport wäre für Borussia Dortmund ein gefundenes Fressen. Der Klub ist nicht nur durch den vergangenen Erfolg unter Jürgen Klopp in der Champions League weltweit bekannt geworden, sondern der Publikumsliebling würde es auch seinem Rivalen FC Schalke 04 nachtun.
Die Knappen sind schon seit 2016 in League of Legends aktiv. Damit könnten die Borussen einen Meilenstein im Esport setzen und die erste Fußballrivalität in diesen übertragen.
Real Madrid

Am Beispiel des Franchising in der nordamerikanischen League of Legends-Liga konnten zahlreiche Sport-Giganten beobachtet werden. Zum bestehenden NBA-Star Rick Fox gesellten sich Shareholder und Aktionäre der Houston Rockets, Golden State Warriors und Cleveland Cavaliers. Die Teams aus Cleveland und Kalifornien stellen die aktuelle Rivalität in der NBA mit drei Finalbegegnungen in den letzten drei Jahren dar
Somit könnte man auch vermuten, dass auf Paris Saint-Germain, das sich an League of Legends versucht hat, weitere Fußbsll-Giganten folgen. Zum Beispiel Real Madrid als mehrmaliger Champions League-Sieger und spendabler Verein.
FC Barcelona

Andre Gomes, Mittelfeldstar vom FC Barcelona, ist Investor von G2 Esports, welches vom Spanier und League of Legends-Legende ocelote geführt wird. Durch die Kooperation hat der Fußball in Katalonien erste Berührungspunkte mit dem Esport.
Auch der FC Barcelona hat weltweit die Fanbase, womit der spanische Klub auch im Esport glänzen könnte. Ähnlich wie im Fall Dortmund-Schalke könnte es die größte Rivalität in Counter-Strike, League of Legends oder anderem werden.
Manchester United

Die Marke Manchester United ist weltweit Exportschlager im Merchandising. Der Verein ist durch den internationalen Erfolg der Vergangenheit, Sympathieträger Sir Alex Ferguson und seine Spieler der letzten Jahre sowie der polarisierenden Manschaft um Coach Jose Mourinho und dem drittteuersten Transfer der Welt, Paul Pogba, in aller Munde.
Auch dieser Fußball-Gigant hat das nötige Budget, um sich in den Esport einzukaufen und würde damit in England Pionier-Arbeit leisten. Schon im vergangenen Jahr gab es Berichte darüber, dass Manchester United an der Verpflichtung eines Overwatch-Teams stark interessiert war. Letztendlich ging das Lineup jedoch an Fnatic.
Malmö FF

Schweden ist in der westlichen Welt das Esport-Land schlechthin: die Geburtsstätte der DreamHack, Austragungsort zahlreicher Events und Exporteur von Esport-Stars über die verschiedensten Titel verteilt.
Der FC Kopenhagen hat es mit North in der skandinavischen Welt vorgemacht. Der Rekordmeister und Ex-Verein von Zlatan Ibrahimović könnte sich dem anschließen.
Welche Fußballvereine fehlen eurer Meinung nach im Esport?
