Die nordamerikanische LoL-Liga bewegt sich mehr und mehr in die Richtung von NFL, NBA und Co. Mit dem Franchising und den mittlerweile jährlichen Scouting Grounds gibt es mehr Schutz und Regeln für Spieler, doch auch weniger Chance für neue Teams.
Die „Auserwählten“
Die NA LCS gilt als weltweiter Vorreiter für das Ligensystem von League of Legends. Ab 2018 wird es das von den Organisationen lang gewünschte Franchising geben. Somit nähert sich die nordamerikanische League of Legends-Liga immer mehr den anderen Sportligen wie NFL oder NBA an.
Die sogenannten „Scouting Grounds“ sind ebenfalls ein bekanntes Prinzip. Bei diesem Event spielen einzelne Talente gegeneinander und zeigen, was sie drauf haben.
Die jungen Anwärter müssen dabei eine Reihe von Bedingungen erfüllen: Beispielsweise müssen sie zu Beginn des Spring Splits mindestens 16 Jahre alt sein und dürfen nicht mehr als 40% ihrere Spiele auf einem Champion vorweisen können. Die Rekrutierung von One-Trick-Ponys soll so verhindert werden.
Die Esport-Organisationen „picken“ bei dem von Riot organisierten Event nach ihren Einschätzung die besten Spieler und nehmen diese als neu verpflichtete Talente in ihre Academy-Teams auf.
Rückkehr der Challenger Series
Diese neuen Spieler werden natürlich nicht direkt in die NA LCS geworfen, sondern können sich zunächst in einer 2. Liga behaupten. An dieser Stelle kommt die neue Challenger Series ins Spiel. Diese beherrbergt ab 2018 allerdings nicht mehr Anwärter auf die LCS, sondern Academy-Teams der großen Organisationen wie TSM oder Cloud9.
Dieses Prinzip wird ebenfalls in NFL, NBA und Co. benutzt und die teilnehmenden Team können so mit Leichtigkeit gute Spieler von vorneherein unterstützen und aufbauen. Somit schreitet die Kommerzialisierung der NA LCS voran, durch diese Prinzipien kann jedoch auch ein deutlich geregelterer Alltag in der Profiszene von LoL zustandekommen.
Was haltet ihr von dem neuen Prinzip der NA LCS und deren Franchising?
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