Adidas rüstet ab sofort den Berliner Clan mousesports aus. Erst Anfang des letzten Jahres begann mousesports eine Kooperation mit Kappa, die das damals neue CS-Team um Kapio und silver ausstattete. Danach trat das Team immer wieder mit wechselnden Shirts des italienischen Sportartikelherstellers auf. Nach dem Auslaufen des Vertrages wurde man sich jedoch nicht einig und startet nun eine Kooperation mit adidas. Das Unternehmen aus Herzogenaurach hat schon mit SK und der ESL Erfahrung im eSport gesammelt.
Mousesports-Manager Cengiz ‚django‘ Tüylü bezeichnete die Partnerschaft mit Kappa Anfang 2007 als Meilenstein und sah sich damals neben SK Gaming als Vorreiter. Der für ein Jahr befristete Vertrag wurde zu der Zeit mit Hilfe von WC3-Spieler Kim ‚SaSe‘ Hammar eingefädelt und beinhaltete neben T-Shirts und Jacken auch Fan-Merchandise. „Kappa zeigte leider wenig Engagement, die Partnerschaft auf das nächste Level zu bewegen“, beschreibt Management-Mitglied Morris Wink die Gründe für das Ende der Partnerschaft mit dem Modelabel.Für das Engagement eines neuen Ausrüsters hatte der Clan hohe Erwartungen: „Der Sponsorenslot ‚Trikot‘ ist ein sehr medienwirksamer, da möchte man auch Partner haben, bei denen es noch Luft nach oben gibt und man auch weiter an der Partnerschaft arbeitet“. Für Morris Wink hat adidas den Vorteil, dass sie mit SK Gaming schon gute Erfahrungen im eSport gesammelt haben und trotzdem noch Interesse hatten: „Man darf nie vergessen, dass SK Gaming eher international und mousesports eher national wahrgenommen wird, also nach Marketingaspekten, sich SK und mouz in einem Portfolio sehr gut ergänzen können.“
Die Partnerschaft mit adidas beschränkt sich erstmal nur auf eine Ausstattung mit Kleidung und einem bestimmten Budget dafür. In Zukunft will man aber die Kooperation mit der Firma, die auch die deutsche Fußballnationalmannschaft ausrüstet, ausweiten: „Es gibt Basisvereinbarungen und viel Phantasie oben drauf. Je besser wir performen, desto mehr kommt zu uns zurück“, erklärt Morris Wink die Lage mit adidas. Insgesamt ist er sich sicher: „Es gibt Luft nach oben.“
