Die Rainbow Six Siege Community kann aufatmen. Wie am gestrigen Dienstag bestätigt, wurden die Anfang November vorgestellten Pläne, die internationale Version einigen Änderungen zu unterziehen, eingestellt. Jegliche bisher durchgeführten Änderungen sollen so schnell wie möglich rückgängig gemacht werden, so Ubisoft.
Ursprünglich unter dem Vorwand einer „erleichterten Expansion in den asiatischen Markt“ angekündigt, sorgten die als Zensur aufgefassten Maßnahmen für Unmut innerhalb der Siege Community. Review-bombing auf der einen Seite, Spieler die zum Boycott aufrufen auf der anderen. Die Community weigerte sich, die Änderungen zu akzeptieren – nicht aber der Änderungen halber. Auslöser für alles war, dass die westliche Community den Zensurmaßnahmen unterzogen werden sollte, die Ubisoft durch die chinesische Regierung aufgezwungen wurden.
Gestern, knapp zweieinhalb Wochen nach der ursprünglichen Ankündigung, kam die lang erwartete Kommunikation seitens Ubisoft: man habe das Feedback der Community gehört und wolle alle bisher durchgeführten Änderungen rückgängig machen. Bisher ist man sich auf Seiten Ubisofts allerdings nicht sicher, ob man alle Änderungen bis zum Launch der nächsten Saison „Operation Wind Bastion“ rückgängig machen kann. Es sei auch möglich, dass der Launch der Saison verzögert werden muss, so Ubisoft.
Operation Wind Bastion steht der Community aktuell auf den Test-Servern zur Verfügung. Spieler können sowohl die neue Karte Fortress, als auch die beiden neuen Ops Kaid und Nomad unter die Lupe nehmen.
Weitere Informationen findet ihr im offiziellen Blogpost auf der Rainbow Six Homepage.
We have decided to revert all aesthetic changes originally announced on Nov 2. We have heard the concerns raised after Nov 2nd, and have since then been working on solutions.
For further details on this decision, the impact it will have, and next steps > https://t.co/0ozTidr1Vm pic.twitter.com/tldyUX6cp0
— Rainbow Six Siege (@Rainbow6Game) 20. November 2018