Die eSport Bundesliga wird die Spieler ihrer Liga nicht mehr die Teilnahme an der ESL Pro Series verwehren. Marcus ‚Hotty‘ Grau wird in der nächsten Saison der erste Spieler sein, der in der eSport Bundesliga und in der EPS für n!faculty aktiv sein wird. Auch andere Spieler werden diese Möglichkeit bekommen. mTw bestätigte readmore.de schon die Teilnahme von Nicolas ‚Adonis‘ Eleftheriadis in der 5on5 EPS. Erst in der nächsten Saison könnten sich die Spieler auch für die 1on1 EPS qualifizieren.
Die Regeländerung ist ein völliges Novum. Als vor zwei Jahren die damals noch ESBL genannte Liga gestartet wurde, mussten Spieler wie Adonis, Alexander ‚gamerno1‘ Holzhammer und Michael ‚Chocoyote‘ Oprée ihre Teilnahme an der höchsten Spielklasse in der ESL absagen, in der sie zuvor über Jahre ihre Erfolge feiern konnten. Für andere Wettbewerbe wie die World Cyber Games waren die eSportBL-Akteure bisher aber trotzdem zugelassen worden.
Vor dieser Saison hatte sich der mousesports-Spieler Kevin ‚daimonde‘ Santner noch für die eSport Bundesliga entschieden und damit seinen EPS-Slot aufgegeben. Für ihn kommt die Entscheidung der TV-Liga jetzt zu spät. In den kommenden Wochen werden die EPS-Clans aber die Möglichkeit bekommen, sich mit den Spielern der eSportBL zu verstärken. Inwieweit die Verträge der Spieler mit den Werksteams das aber zulassen, ist bisher nicht bekannt.