Noch während der erste Spieltag der WC3L in vollem Gange war, entbrannte auf der Szeneseite wcreplays.com eine Diskussion über die Regeländerungen vor der aktuellen Saison und das Verhalten von Admins während der Partien. So kritisierte mTw.ATIs Teammanager Rax am vergangenen Montag in einem Artikel öffentlich die strengere Vergabe von Strafpunkten für spielerisch wenig relevante Vergehen, wie fehlende Battle.net-Accounts oder Fotos in Spielerbögen.
Am Beispiel von Incredible Teamaction, welche aufgrund solcher – in seinen Augen – Lapalien bereits 5,5 Strafpunkte sammelten, machte er seinen Unmut deutlich. Auch mit dem Verhalten von Admins, welche eine Map des 2on2 seines Teams gegen Team Pentagram wiederholen ließen, weil dem Match kein Admin beiwohnte war Rax nicht einverstanden.
Die Kritik blieb jedoch nicht lange unbeantwortet, wenige Stunden nach der Veröffentlichung des Artikels griff KidArctica, Teammanagerin von SK Gaming, in den Kommentaren des Artikels einige der von Rax angesprochenen Punkte auf und verteidigte die Regeländerungen, da der Aufwand sie zu erfüllen gering sei, und sie ihrer Meinung nach nicht unnütz seien. Einen Tag später folgte dann die offizielle Antwort von WC3L-Headadmin Baschi, welcher in einem weiteren Artikel ebenfalls auf Raxs Kritikpunkte einging und die Regeländerungen erklärte und begründete. Das Hochladen von Fotos soll die Coverage erleichtern und das strikte Achten auf den Battle.net Account diene der Eindämmung von Cheatvorfällen. Für das angesprochene Problem mit den Admins entschuldigte sich Baschi jedoch.
Wessen Aussagen überzeugender wirken, bleibt jedem Leser selbst überlassen, eine Änderung der Regeln, und Rücknahme der Strafpunkte scheint jedoch unrealistisch.