Der zweite und abschließende Tag der eSport Conference in der EA Lounge direkt am Rheinufer hat mit einigen Workshops vor dem Hintergrund der sportwissenschaftlichen Entwicklung des eSports begonnen. Bereits gestern stand der Vergleich zwischen eSport und realem Sport auf der Agenda, scheiterte aber letzten Endes an einer fehlenden Definition des Begriffs Sport. Im weiteren Verlauf wird die ESL noch einmal den Cheat-Gerichts-Prozess etwas genauer unter die Lupe nehmen, während MYM über den Wendepunkt im eSport referiert.
Beleuchtet wurde diese Frage durch einige konkrete Beispiele und während sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion David ‚affentod‘ Hiltscher, Simon ‚Rudi‘ Wondracek, David ‚Craven‘ Abel und Michal ‚Carmac‘ Blicharz zuvor sehr homogen präsentierten, gingen die Meinungen nun weit auseinander. Jedoch konnte man sich gemeinsam darauf verständigen, dass Verfehlungen der Spieler spätestens dann zum Thema werden sollten, wenn sie Einfluss auf ihre Leistung innerhalb von Turnieren haben. Unstimmigkeiten gab es bei Fehltritten die im Rahmen des Turniers, jedoch außerhalb des Wettbewerbs passieren. Am Ende blieb die Frage, ob man primär das Interesse der Leser befriedigen oder die Interessen der Spieler schützen sollte.
