Als Tabellenvierter hat sich raptor-Spieler iNSoLeNCE heute Abend nach dem 2:0-Sieg gegen AkkiS für die zwölften EPS-Finals qualifiziert. Hätte der Orc-Spieler eine Map abgegeben, hätte sein Teamkollege TryDying das Ticket nach Köln gelöst. Neben iNSoLeNCE werden auch Altmeister miou, sowie XlorD und HLA um den Titel in Köln spielen. Die EPS-Finals finden vom sechsten bis achten Juni in Köln statt.
Dem Alternate-Spieler XlorD gelingt es gleich in seiner ersten Saison in der Pro Series sich für das Offline-Event zu qualifizieren. Wie von vielen vor der Saison erwartet, konnte er sich souverän für diese empfehlen. Die beiden Niederlagen, die er während des laufenden Wettbewerbs einstecken musste, gegen iNSoLeNCE und dArk, lassen sich vor allem auf die vermeintliche Schwäche von XlorD im Matchup gegen Orc festmachen. Dabei versuchte er seine Schwachstelle schon im Verlauf der gesamten Saison damit auszugleichen, dass er in den Spielen gegen Orc auf Human wechselte, was ihm in den anderen beiden Begegnungen auch zum Sieg verhalf.
Mit 36 Punkten konnte sich auch HLA frühzeitig für die Finals qualifizieren und das Quartett, das um die verbleibenden beiden Finalsplätze kämpfte, auf Abstand halten. Vor der Saison hatten zwar schon viele darauf spekuliert, dass der Untoten-Spieler eine gute erste Saison absolvieren könnte, dass es ihm aber, wie schon XlorD, so souverän gelingen würde, hatten nur wenige geglaubt. Vor allem nachdem er sein erstes Saisonspiel gegen den Mitaufsteiger S.o.K.o.L verloren hatte, korrigierten viele Experten ihre Prognosen über den raptor-Spieler. Entscheidend für seine Qualifikation war am Ende größtenteils, dass es ihm gelang gegen die drei anderen, vermeintlich stärkeren, Orc-Spieler und den amtierenden Meister zu gewinnen.
Um die verbleibenden beiden Plätze stritten sich bis zum letzten Spieltag die Spieler TryDying, HasuObs, miou und iNSoLeNCE. Die beiden Letztgenannten sind nun aufgrund ihres besseren Mapverhältnisses sicher qualifiziert. SK-Spieler miou hat sogar beim nächsten und letzten Friday Night Game der Saison in Hamburg noch die Möglichkeit seinen Abstand gegenüber den restlichen Konkurrenten aufzustocken oder zu verringern. Überraschend ist dabei vor allem das schwache Abschneiden von HasuObs, obwohl er als Titelverteidiger nicht zuletzt auf der KODE5 gute Leistungen zeigte. Doch die starke Untoten-Konkurrenz und sein ebenfalls schwaches Auftreten gegen Orc-Spieler hat am Ende dafür gesorgt, dass er zu viele Maps während der laufenden Saison abgeben musste und bei Niederlagen meistens keine Maps gewinnen konnte.