Das Counter-Strike-Turnier auf der Dreamhack Summer geht in die entscheidende Phase. Nach der zweitägigen Gruppenphase, die keine Überraschungen bot, wird es nun richtig ernst. Im Single-Elimination-Modus und auf jeweils nur einer Map werden acht Teams versuchen, sich ins Finale zu kämpfen. Mit dabei auch der deutsche Vertreter Team Alternate, welcher sich mit einem knappen Sieg über Oslo Lions ins Viertelfinale zitterte.
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In diesem trifft man nun auf das Team Roccat, welches sich endgültig wieder gefangen zu haben scheint. Nach einer schwachen Leistung im Frühjahr und den Abgängen von lurrpis und natu scheint man nun wieder zu alter Stärke zurück gefunden zu haben. Das Team konnte sich ungefährdet als Gruppenerster für die Playoffs qualifizieren. Zwar erreichte man gegen Playzone nur ein Unentschieden, doch dafür konnte man fnatic in die Schranken weisen.
Bei den Schweden von fnatic läuft es dieses Wochenende dagegen nicht so gut. Sie unterlagen in allen Aufeinandertreffen dem Team von SK Gaming und auch die Stimmung im Team ist gespalten. So sieht man Archi und ins dieses Wochenende häufig zu zweit durch die Gegend stolzieren, während das restliche Team bei Shoot-Outs Sponsoren-Dienste leistet. Wenn man den Verlauf dieses Wochenendes betrachtet, kann man davon ausgehen, dass für fnatic bereits im Viertelfinale Schluss ist. Denn hier treffen sie auf SK Gaming, welche sich bislang stark verbessert präsentieren.
Daran scheinen auch die Gerüchte über einen Abgang von allen nichts geändert zu haben. Das Team funktioniert – und das nicht nur auf dem Server. Muss man gerade nicht selbst spielen, sitzt das Team gemeinsam in den Zuschauerrängen und beobachtet das Treiben der anderen Teilnehmer. Vielleicht kann SK seine lange Durststrecke auf der Dreamhack endlich beenden; wodurch es dann allerdings noch schwerer wird, zet ins Team zu integrieren.
Kurzer Abstecher
Für die vier Teams, welche sich gestern beim BYOC-Turnier für die Gruppenphase qualifizierten, ist bereits heute wieder Schluss. Keines von ihnen schaffte es in die Playoffs. In Gruppe C mussten sich die Schweden von fanboyz und hippopoptamus dem dänischen Dynamit SoA und Excello geschlagen geben. Zwar konnte sich das Mix-Team hippopoptamus noch gegen SoA durchsetzen, im entscheidenden Duell gegen die eigenen Landsmänner unterlagen pb und Co. jedoch, womit sie für die Dänen dann keine Gefahr mehr darstellten.
In Gruppe D hingegen wussten die Franzosen von aAa und Dimension4 ebenfalls nicht zu überzeugen. Sie hatten sich – genau wie hippopoptamus und fanboyz – im Qualifier-Turnier auf der Dreamhack für das WGT-Turnier qualifiziert, aber in einer Gruppe mit mTw und MYM waren sie chancenlos. Immerhin konnten sie sich am Ende noch mit einem 15:15 versöhnlich stimmen, so blieb immerhin niemand Punktlos.
Im ausschlaggebenden Spiel dieser Gruppe konnte sich MYM gegen mTw auf train erstaunlich klar durchsetzen. Die Dänen zeigten ein unorganisiertes Spiel und machten es MYM einfach, auf der CT-lastigen Karte acht T-Runden für sich zu entscheiden. In der zweiten Halbzeit ließen Neo und seine Mannen dann nichts mehr anbrennen und machten mit einem 8:0 den Gruppensieg perfekt. Im unteren Teil des Turnierbaums gelten sie somit als Favorit.


