Keine Interviews, keine Kommentare. Daniel ‚XlorD‘ Spenst steht unter Druck, auch wenn er es recht gut zu überspielen weiß. Als WC3-Hoffnung angereist, verlor er völlig überraschend seine erste Partie gegen den Serben Aca. Nach einer weiteren Niederlage gegen FoCuS steht er nun kurz vor dem Aus.
Anscheinend eine gute Strategie, denn gegen den Niederländer gewinnt XlorD. Aber es nützt alles nichts: Wenn Daniel noch ein Spiel verliert, wird er sich die Playoffs von den bisher mäßig gefüllten Zuschauerrängen ansehen müssen. Doppelt ärgerlich ist dabei, dass es letztlich an der unglücklichen Niederlage gegen den Serben Aca scheitern könnte, den niemand auf der Rechnung hatte. Die Niederlage gegen FoCuS ist da schon eher zu verschmerzen, auch wenn fraglich ist, ob ein „Do or die“-Towerrush wirklich die einzige Möglichkeit gegen den Koreaner gewesen wäre.
XlorD muss nun auf das Prinzip Hoffnung setzen. Eine Niederlage gegen seine verbleibenden Gegner KiWiKaKi, LucifroN und MeS darf er sich auf keinen Fall mehr erlauben. Zusätzlich muss er darauf hoffen, dass sich die ersten Ränge gegenseitig die Punkte wegnehmen. Eine mögliche Option wäre, dass FoCuS ungeschlagen durch die Gruppe marschiert und sich die anderen Anwärter gegenseitig rauskegeln.Aber das ist bisher noch weit weg. Wenn es schlecht läuft, hat Daniel den Rest des Wochenendes genug Zeit, die Attraktionen auszuprobieren. Nach dem Kletterwettbewerb würde sich vielleicht ein digitales Pferdewettrennen anbieten, das wohl den Preis für die obskurste Zuschaueraktivität erhält. Kumpel RotterdaM dürfte nach dem heutigen Tag nämlich auch genügend Freizeit haben.

