Einen Tag nachdem die Absage des IFNG Stuttgart an die Öffentlichkeit drang, meldet sich nun die ESL auf ihrer hauseigenen Webseite zu Wort. Darin wird die Absage offiziell bestätigt und sich von den öffentlichen Vorwürfen distanziert. Ebenso gab man bekannt, dass man nun einen Ersatztermin suchen würde, zu diesem aber derzeit noch keine genauen Angaben machen könne.
Die ESL stellt klar, dass mit ihnen von Seiten der Stadt Stuttgart kein Dialog gesucht wurde, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Auch über die Verwendung alternativer Spieletitel sei nicht diskutiert worden. Lediglich eine Absage per Fax sei am heutigen Tag bei der Electronic Sports League eingetroffen. Dabei wäre man zu jeder Zeit kompromissbereit gewesen und hätte gerne nach anderen Möglichkeiten gesucht, die beide Parteien zufrieden stellen. Vor allem die geplante Eltern LAN im Vorfeld des IFNGs hätte man gerne als Möglichkeit zur Präsentation genutzt.
So bleibt den Ligenbetreibern jedoch nichts anderes übrig, als die Entscheidung zu akzeptieren und sich von den öffentlichen Anschuldigungen des Hallenbetreibers zu distanzieren. Dass drei Tage vor dem geplanten Termin keine alternative Location gefunden werden kann, dürfte selbsterklärend sein. Die ESL wird nun aber alles daran setzen, einen Alternativtermin zu finden. Die Planungen für selbigen befinden sich jedoch noch in den Kinderschuhen, womit konkrete Aussagen derzeit nicht möglich sind.
Es ist die erste Absage eines Intel Friday Night Games in der siebenjährigen Geschichte der beliebten Event-Reihe.